Notebook Prozessoren

Im folgenden Artikel stellen wir alle derzeit am Markt erhältlichen Notebookprozessoren vor und geben eine grobe Einteilung des Stromverbrauchs und der Leistung der verschiedenen Architekturen.

Eine ungefähre Reihung mit durchschnittlichen Benchmarkwerten finden Sie in unserer Benchmarkliste mobiler Prozessoren.

Intel Core i3/i5/i7-4xxx (4. Generation - Haswell)

Im Juni 2013 stellte Intel die vierte Generation der Core-Baureihe vor, die mit dem Codenamen Haswell bezeichnet wird. Ebenso wie der Vorgänger Ivy Bridge werden die CPUs in einem 22-Nanometer-Prozess mit Tri-Gate-Transistoren gefertigt.

Die Mikroarchitektur von Haswell basiert zwar grundlegend auf Ivy Bridge, bietet aber dennoch einige wichtige Neuerungen sowie eine um knapp 10 Prozent gesteigerte Pro-MHz-Leistung. Neben einigen kleineren Verbesserungen, zum Beispiel einer überarbeiteten Sprungvorhersage und schnelleren Caches, hat Intel auch die Zahl der Ausführungseinheiten gesteigert und eine Reihe neuer Befehlssatzerweiterungen beziehungsweise Features implementiert. Die betrifft unter anderem die Unterstützung von AVX2, FMA3 und TSX.

Besonders großer Wert wurde bei Haswell auf die integrierte Grafikeinheit gelegt. Je nach Einsatzgebiet und Ausbaustufe bietet die GPU 10, 20 oder 40 Executions Units (EUs) und macht damit gegenüber Ivy Bridge (6 oder 16 EUs) einen großen Schritt nach vorn. Die schnellste Variante Iris Pro Graphics 5200 verfügt zudem über einen dedizierten, 128 MByte großen eDRAM-Speicher, der sich im gleichen Package befindet und sowohl von CPU als auch GPU genutzt werden kann.

Bei den regulären Dual- und Quad-Core-Varianten wurde die TDP um jeweils 2 Watt auf 37, 47 und 57 Watt angehoben, was allerdings auch auf die Integration der Spannungswandler in die CPU zurückzuführen ist. Die TDP der ULV-Modelle fällt dagegen 2 Watt niedriger aus und liegt nun bei nur noch 15 Watt inklusive Chipsatz. Desweiteren gibt es nun spezielle 28-Watt-Versionen für größere Ultrabooks.

Genauere Informationen und Benchmarks haben wir für Sie in unserem Architektur- und Quad-Core-Artikel sowie dem Test der HD Graphics 4600 zusammengetragen.

Intel Core i3/i5/i7-3xxx (3. Generation - Ivy Bridge)

Als dritte Inkarnation der Core-Architektur löst Ivy Bridge ab April 2012 (Dual-Core-Modelle ab Mai 2012) seinen Vorgänger Sandy Bridge ab. Die neuen Prozessoren orientieren sich am bisherigen Namensschema, allerdings beginnt die weiterhin 4-stellige Modellbezeichnung nun mit einer "3".

Als größte Neuerung führt Ivy Bridge einen revolutionären 22-Nanometer-Fertigungsprozess ein, der erstmals auf neuartige 3D-Transistoren setzt. Je nach Modell soll davon wahlweise die Leistungsaufnahme oder aber die Performance profitieren. Unter anderem gibt es mit Ivy Bridge nun erstmals einen Quad-Core mit nur 35 Watt TDP sowie deutlich schnellere ULV-Modelle (17 Watt TDP).

An der Architektur des Prozessorkernes wurden nur kleine Optimierungen vorgenommen. Die Pro-MHz-Leistung liegt im Schnitt nur etwa 5 Prozent über einer vergleichbaren Sandy-Bridge-CPU. Bekannte Features wie Hyper-Threading, Turbo Boost 2.0 sowie AES- und AVX-Unterstützung (teils modellabhängig) wurden ohne größere Änderungen beibehalten.

Tiefgreifendere Modifikationen hat die integrierten Grafikeinheit HD Graphics 4000  erfahren. Neben einer um etwa 40 Prozent gesteigerten Leistung ist nun erstmals auch DirectX-11- sowie OpenCL-Support mit an Bord.

Weitergehende Informationen haben wir in verschiedenen Spezialartikeln zusammengefasst: Architektur und Quad-Core-Modelle, Dual-Core-Modelle, HD-4000-Grafikeinheit.

Intel Core i3/i5/i7-2xxx (2. Generation - Sandy Bridge)

Anfang 2011 veröffentlichte Intel die Nachfolger der Clarksfield Quad-Core Prozessoren und Arrandale Dual Core Prozessoren. Sie tragen weiterhin die Core-i3/i5/i7 Bezeichnung, jedoch wurde eine "2" vor die Modellnumer gestellt um die 2. Generation kennzuzeichnen. 

Sandy Bridge ist eine Weiterentwicklung der Arrandale Architektur. Neben Optimierungen sind besonders die neuen 256 Bit AVX Instruktionen im CPU Teil und der verbesserte Turbo 2.0 erwähnenswert. Weiters sind nun die verbesserte Intel HD Graphics 3000 bzw. 2000, AES Funktionen und ein verbesserter Dual Channel DDR3 Speicherkontroller direkt im Prozessor integriert.

Die Performance konnte dank verbessertem Turbo Boost 2.0, interner Optimierungen und schnellem Last Level Cache (ehemals Level 3 Cache) im Vergleich zu einem gleichgetakteten Arrandale / Clarksfield Prozessor deutlich gesteigert werden.

Mehr Informationen und Benchmarks finden Sie in unserem Sandy Bridge Quad-Core Testbericht. Beispielmodelle: Core i7-2630QM Quad-CoreCore i5-2410M Dual-Core

Intel Core i7 (Clarksfield)

Neben vereinzelten Desktop Core i7 wird seit September 2009 auch die mobile Variante (Codename Clarksfield) des Core i7 in Notebooks eingesetzt. Im Vergleich zum Core 2 Quad, sind die Core i7 monolithische Quad-Core CPUs (keine zwei zusammengesetzten Dual-Core Prozessoren) und bieten einen integrierten Speicherkontroller (für DDR3) und ein verändertes Cacheverfahren (gemeinsamer L3 Cache). Die Rechenkerne wurden nur minimal verbessert (z.B. mit neuen SSE Befehlen). Daher ist die Performance pro MHz etwas besser als beim Core 2 Quad. 

Die CPUs starten mit relativ geringen Taktraten (1.6  - 2.0 GHz), können sich jedoch dank Turbo Modus sehr stark übertakten (bis 3.2 GHz das Topmodell). Je nach Auslastung der Kerne, Stromverbrauch und Hitzeentwicklung taktet sich die CPU automatisch schneller. Dadurch vereint der Core i7 die Vorteile von schnellen Dual-Core CPUs bei Single Threaded Applikationen (z.B. alten Spielen) und Quad Core CPUs bei Multi Threaded Applikationen.

Dank des Turbo Modus rangieren die neuen Quad Cores meistens über den schnellen Dual Core CPUs und auch der alten Core 2 Quad (zumindest ab dem 820QM).

Mehr Informationen, Benchmarks und alle aktuellen Modelle finden Sie auf der Core i7 Prozessorseite (Clarksfield) und dem Core i7 Benchmark-Vergleich.

Intel Core i3 / i5 / i7 (Arrandale)

Intel Core i5

Die Arrandale genannten Core i3/i5/i7 Dual-Core Modelle besitzen zwei Prozessorkerne und werden in 32nm gefertigt. Dank Hyperthreading und Turbo Boost (die teureren Modelle) sind die Core CPUs schneller als gleichgetaktete Core 2 Duo und gehören daher nach den Quad Core Core i7 zu den schnellsten mobilen CPUs. In dem Prozessorpackage ist ausserdem ein Speicherkontroller für DDR3 Speicher und die Intel HD Graphics genannte Chipsatzgrafik integriert. Dank des 32nm Prozesses sind die Dual-Core Core Modelle sehr sparsam, jedoch können sie unter Last durch den Turbo Boost Modus den TDP eher ausreizen als die Core 2 Duo Vorgänger.

Achtung bei UM und LM Versionen, diese sind (Ultra) Low Voltage Versionen welche trotz der hohen Modellnummer deutlich schlechtere Leistungsdaten aufweisen. Dafür ist der Stromverbrauch auch deutlich geringer.

Intel Core 2 Duo (Merom, Penryn)

Core Duo Nachfolger mit längerer Pipeline und 5-20% Geschwindigkeitszuwachs bei 0.5 - 3 Watt mehr Stromverbrauch. Hinzugekommen zum Core Duo Design sind ein vierter Decoder, eine erweiterte SSE-Einheit und eine zusätzliche Arithmetical Logical Unit (ALU).

2 Kerne, 64-Bit EM64T Befehlserweiterung und 2, 3(Penryn), 4 oder 6 (Penryn) MB L2 Cache zeichnen den Prozessor mit seinen 291 Millionen Transistoren (Penryn mehr), die in 65 nm bzw 45 nm (Penryn) gefertig werden, aus. Weiters unterstützten alle "Execute Disable Bit" Technik, SSSE3 (SSE4), Enhanced Speedstep,  LaGrande und die meisten Modelle die Virtualisierungstechnik (VT) Vanderpool.

Der Notebook Core 2 Duo ist baugleich mit den Desktop Core 2 Duo Prozessoren, jedoch werden die Notebook-Prozessoren mit niedrigeren Spannungen (0.95 bis 1.188 Volt) und geringerem Frontsidebus Takt (1066 vs 667 MHz) betrieben. Von der Leistung bleiben gleichgetaktete Notebooks deswegen (und auch wegen der langsameren Festplatten) 20-25% hinter Desktop PCs.

Der Energiebedarf der Prozessoren ist durch den vorangestellten Buchstaben vor der Typbezeichnung (Nummer) erkennbar:
X ... Extreme (schnellste) Version mit höchstem Stromverbrauch, siehe nächsten Abschnitt
E ... >= 55 Watt (Desktop PCs)
T ... 30-39 Watt (Standardversion in Notebooks)
P ... max 25 Watt
L ... 12-19 Watt (Low Voltage)
U ... <11.9 Watt (Ultra Low Voltage)

Die nachfolgende 4-stellige Zahlenfolge gibt Baureihe (1. Zahl) und Leistung (Rest) an. Die Core 2 Mobilprozessoren sollen 5XXX und 7XXX erhalten (Derzeit T2XXX für Core Duo und T1XXX für Core Solo).

Der Core 2 Duo wurde am 31. Juli 2006 (bzw die FSB 800 Versionen mit DAT - Dynamic Acceleration Technology am 9.05.2007) vorgestellt. Ausserdem heißt ab Mitte 2007 die Topversion Core 2 Extreme X... 

Mitte 2007 kam das Santa Rosa Update mit minimalen Verbesserungen (wie schnellerem FSB 800 und Dynamic Acceleration - der Übertaktung eines Kerns, wenn der andere nichts zu tun hat).

Im Jänner 2008 führte Intel neue T9xxx und T8xxx Core 2 Duo Prozessoren auf Basis des neuen "Penryn" Kerns vor. Diese Prozessoren werden in 45nm hergestellt (die Vorgänger noch in 65nm) und bieten einen größeren Level 2 Cache (3 und 6 MB, je nach Version - derzeit). Weiters bekam Penryn eine schnellere Divisionseinheit und 47 neue SSE Befehle (SSE4 getauft). Einen ausführlichen Testbericht der Penryn Palette mit FSB800 finden Sie hier. Im Juni 2008 kam mit der Montevina Plattform auch neue T und P CPUs mit 1066 MHz FSB.

Detaillierte Informationen über den Core 2 Duo und eine detaillierte Modellliste, finden Sie auf unserer >> Core 2 Duo Beschreibungsseite << und bei Intel.

Benchmarks:
- Vergleichstest Intel Core 2 Duo „Penryn“ CPUs
- Erste Core 2 Duo (Merom) Benchmarks
- Core 2 Duo vs Core Duo auf THG.de
- Mobile CPU Wars: Core 2 Duo vs. Core Duo auf AnandTech.com (engl.)

Intel Core 2 Extreme (Merom, Penryn)

Die schnellsten Core 2 Duo und Core 2 Quad Varianten von Intel heissen Core 2 Extreme und haben als Besonderheit keine Multiplikatorsperre. Außerdem sind die Extreme Prozessoren in einer höheren TDP Stufe (44/45 Watt).

Alle Modelle und nähere Informationen zur Serie finden sie auf der Core 2 ExtremeDetailseite .

Intel Core 2 Quad

Mobile Version des Desktop Quad Core Prozessors. Bei geringen Taktraten (wie bei den 2.0 GHz des Q9000) nur für wenige Anwendungen empfehlenswert (ein gleichteurer, höhergetakteter Dual-Core ist z.B. bei heutigen Spielen deutlich schneller).

Technisch bestehen die mobilen Quadcores aus zwei Dual-Core Prozessoren auf einem Die (kein gemeinsamer Cache).

Die Quad-Cores sind in den schnellsten Varianten auch "Extreme" getauft und beginnen mit dem Kürzel "QX". Diese haben einen frei wählbaren Multiplikator.

 

Intel Core 2 Solo (Merom)

Nachfolger des Core Solo und technisch ein Core 2 Duo mit nur einem Kern. Soll ab dem 3. Quartal 2007 für Notebooks erscheinen und ausschließlich als Ultra Low Voltage (ULV), also mit sehr geringer Kernspannung (=sparsam) erhältlich sein. 2 Versionen sind derzeit geplant:

  • U2100, 1.2 GHz, 1MB L2 Cache, 533 MHz FSB, 5 W max. TDP
  • U2200, 1.06 GHz, 1MB L2 Cache, 533 FSB, 5 W max. TDP

Intel Core Duo (Yonah)

Pentium M Nachfolger und Doppelkernprozessor mit einem (damals) sehr guten Leistungs- zu Stromverbrauchsverhältnis. Die 2 MB L2 Cache werden von dem Doppel gemeinsam genutzt. Die maximale Leistungsaufnahme von 31 Watt ist nur 4 Watt mehr als beim Pentium M (Vorgänger). Beide Kerne werden automatisch und unabhängig von einander per Speedstep bis auf 1 GHz abgesenkt. Außerdem unterstützt er nun auch SSE3 Befehle.

Der Core Duo absolviert alle Tests mindestens genauso schnell wie ein gleichgetakteter Pentium M und kann bei Anwendungen welche beide Kerne nutzen deutlich schneller sein (z.B. CineBench um 86% schneller).

Eine ausführliche Modellliste und detaillierte technische Daten finden Sie auf unserer Core Duo Modellseite

Intel Core Solo

Einzelkernversion des Core Duo und Nachfolger des Intel Pentium M. Dank auf 65nm verringerter Strukturbreite auch geringerer Stromverbrauch als Pentium M (maximal 27 Watt). Leistung etwa mit gleichgetaktetem Pentium M vergleichbar (etwas schneller dank leichter Verbesserungen)

Modelle:
T1200 mit 1.50 GHz, FSB 667 MHz, 2MB L2 Cache
T1300 mit 1.66 GHz, FSB 667 MHz, 2MB L2 Cache
T1350 mit 1.86 GHz, FSB 533 MHz, 2MB L2 Cache (etwa selbes Niveau wie Pentium M 750)
T1400 mit 1.83 GHz, FSB 667 MHz, 2MB L2 Cache

Ultra Low Voltage Modelle (maximal 5,5 Watt):
U1300 mit 1.06 GHz, FSB 667 MHz, 2MB L2 Cache
U1400 mit 1.20 GHz, FSB 667 MHz, 2MB L2 Cache
U1500 mit 1.33 GHz, FSB 667 MHz, 2MB L2 Cache

> Core Solo Produktbeschreibung

Intel Pentium M

900 - 2260 Mhz, 1-2 MB Level 2 Cache, 90nm und 130nm Herstellungsprozess, 400 und 533 Mhz Front Side Bus (FSB)
Mit Intel Chipsatz (855 oder 915) und Intel WLAN auch unter der Bezeichnung Centrino bekannt (Name für das Paket).
Im Vergleich sehr schnell pro Megahertz und sehr genügsam. Sehr gute Integer (Ganzzahlen) Performance, leichte Schwächen bei Floating Point (Gleitzahlen) Berechnungen.
Auch als Low Voltage Version erhältlich mit sehr geringem Stromverbrauch.
> Pentium M Produktbeschreibung

Intel Celeron Dual-Core

Intel Celeron Dual-Core Logo

Die Intel Celeron Dual-Core Familie beinhaltet preisgünstige Dual Core Prozessoren für Einsteiger-Laptops. Im Vergleich zu den vorhergehenden Single-Core Celerons, bieten die neuen Doppelkerne auch endlich Speedstep (dynamisches Heruntertakten bei weniger Last) wodurch die Akkulaufzeit deutlich besser ist (nach einer Lesermeinung unterstützt der Celeron jedoch doch kein Speedstep). Im Vergleich zu den Core (2) Duo und Pentium Dual-Core Modellen, besitzen die Celeron Dual-Core deutlich weniger L2 Cache (dadurch verringerte Performance).

Die Aktuellen Modelle unterstützen neben Intel Enhenced Speedstep (EIST) auch Execute Disable Bit und sind 64 Bit fähig. Die in 45nm gefertigten Modelle dürften, wie bei den Core 2 Duo, deutlich sparsamer sein, als die in 65nm gefertigten.

Vorsicht: Ein Leser schilderte uns das Problem, das in einem  Clevo M720R ein T1400 sich nicht dynamisch runtertaktete (Speedstep).

Modelle:
E1200, 65nm, 1600 MHz, 512 KB L2 Cache, FSB 800
T1400, 45nm, 1830 MHz, 512 KB L2 Cache, FSB 533
E1400, 65nm, 2000 MHz, 512 KB L2 Cache, FSB 800

Intel Celeron M

800 - 1500 Mhz, 512KB - 1 MB Level 2 Cache. Eigentlich ein Pentium M mit halbiertem Level 2 Cache und auf FSB 400 MHz beschränkt (neuere Versionen stammen von Core (2) Solo ab). Kaum langsamere Geschwindigkeit als ein gleichgetakteter Pentium M zeichnet diesen Prozessor aus. Jedoch kann er nicht dynamisch die Geschwindigkeit ändern wie der Pentium M und braucht deshalb ohne Last mehr Strom.
Er ist auch als Low Voltage Version erhältlich mit sehr geringem Stromverbrauch.

Die 4xx Serie basiert auf den Core Solo und hat einen Front Side Bus (FSB) von 533 MHz, jedoch im Vergleich nur 1 statt 2 MB L2 Cache. Er dürfte jedoch bei Büroanwendungen leistungsmäßig gut mithalten (wie schon die 3xx Serie).

Die 5xx Serie basiert auf den Core 2 Solo (Merorm Architektur) und dürfte geringfügig schneller als ein gleichgetakteter 4xx Celeron M sein. Der Celeron unterstützt jedoch keine Virtualisierungstechnik und erhält kein ViiV und vPRO Zertifikat (im Gegensatz zum Core 2 Solo).

410: 1.46 GHz, FSB 533, 1 MB L2 Cache
420: 1.60 GHz, FSB 533, 1 MB L2 Cache
430: 1.73 GHz, FSB 533, 1 MB L2 Cache
440: 1.86 GHz, FSB 533, 1 MB L2 Cache
450: 2.00 GHz, FSB 533, 1 MB L2 Cache

423: 1.06 GHz, FSB 533, 1 MB L2 Cache, Ultra Low Voltage = Stromsparend

520: 1.60 GHz, FSB 533, 1 MB L2 Cache, 64 Bit
530: 1.73 GHz, FSB 533, 1 MB L2 Cache, 64 Bit
540: 1.86 GHz, FSB 533, 1 MB L2 Cache, 64 Bit
550: 2.00 GHz, BSB 533, 1 MB L2 Cache, 64 Bit

523: 0.933 GHz, FSB 533, 1MB L2 Cache, 5 Watt max TDP, Ultra Low Voltage = Stromsparend (ab Quartal 3 2007)


> Celeron M Produktbeschreibung

Intel Mobile A-Serie (Stealey)

Die Mobile A100 und A110 Prozessoren (Codename Stealey) sind für UMPCs (Ultra Mobile PCs) entwickelte ULV Prozessoren, die auf einem Celeron-M mit Dothan Kern basieren. Die CPUs werden in 90nm gefertigt und haben einen L2 Cache von 512 KB. Die maximale Leistungsaufnahme (TDP) liegt bei geringen 3 W. Die Prozessoren werden mit dem 945GU Chipsatz (ULV Version des 945GM) mit integrierter GMA 950 Grafikkarte gekoppelt. Der Frontsidebus beträg 400 MHZ. Der A100 ist mit 600 MHz getaktet und der A110 mit 800 MHz. Beide Prozessoren zeigen dadurch auch nur eine geringe Prozessorleistung, die schon durch MPEG 4 Videos ziemlich gefordert wird (teilweise ruckeln lt c't Test des Samsung Q1 Ultra-Pro 800).

Intel Atom

Intel Atom Badge

Die Intel Atom Serie besteht aus 64-Bit Mikroprozessoren für günstige und stromsparende Notebooks, MIDs oder UMPCs. Besonderheit der Architektur, ist das die Befehle nicht wie derzeit üblich (z. B. Intel Core Architekture oder AMD Turion) "out of Order"  sondern  "in  Order"  ausgeführt  werden. Dadurch verliert man zwar einiges an Performance, jedoch spart dies Transistoren und daher Kosten und dadurch auch etwas Strom.

Der für Notebooks und kleinere Geräte gedachte Kern Silverthorne besitzt nur einen Kern und wird in 45 nm gefertigt. Die Features sind mit MMX, SSE, SSE2, SSE3, SSSE3, Intel 64, XD-Bit, IVT und teilweise Hyper-Threading auf Höher der Zeit. Durch die nur 47 Millionen Transistoren (im Vergleich ein Core 2 Duo hat 167 Mio) bleibt der Stromverbrauch mit 0,65 - 2,4 Watt sehr gering. Leistungsmäßig reiht Intel jedoch den Stärksten Silverthorne nur unterhalb des schwächsten Celeron ein.

Ende 2009 präsentierte Intel die neuen Pinetrail Atom Prozessoren. Für Netbooks ist der neue N450 und N470 gedacht, welche die GMA 3150 Grafikkarte und einen DDR2 Speicherkontroller beinhalten. Später kamen auch Modelle mit DDR3 Speicherkontroller (z.B. N455) und Dual-Core Modelle. Die Leistung des Kerns wurde jedoch nur minimal gesteigert und ist immer noch mit einer gleichgetakteten Atom N280 + GMA 950 Kombination vergleichbar.

In 2011 ergänzt dann der Oak Trail das Atom Line-Up für stromsparende (und lüfterlose) Systeme. Vorallem Tablets stehen im Mittelpunkt der Z600 Prozessoren. Die integrierte Grafikkarte nennt sich nun GMA 600 und basiert wie die GMA 500 auf eine PowerVR Architektur, jedoch mit höheren Taktraten. Der Prozessorkern gleicht immer noch deren der Pinetrail Prozessoren.

Intel Mobile Pentium 4-M

2,4 - 3,46 Ghz (früher ab 1,4 Ghz) mit FSB 533 (früher 400) und 512KB bis 1 MB Level 2 Cache. Wird im 90 - 130 nm Herstellungsprozess hergestellt und ist relativ langsam, verbraucht viel Strom und wird recht warm pro Megahertz (im Vergleich zu Mobilprozessoren wie Pentium M). Technisch ein Pentium 4 mit einigen Stromsparmechanismen (z.B. Speedstep) und weniger Stromverbrauch.

Es gab auch die Typenvariante Mobile Intel Pentium 4 für DTR "Desktop-Ersatz" Notebooks. Er unterstützt Enhanced Speed Step und andere Features zur Minderung der Stromaufnahme braucht aber deutlich mehr Strom als die Pentium 4-M Modelle. Er erschien mit FSB533-Anbindung und Taktfrequenzen zwischen 2,40 und 3,06 GHz. Siehe auch die damalige Heise Newsmeldung.

> Mobile Pentium 4 Produktbeschreibung

Intel Celeron 4 M

Technisch ein Pentium 4 M jedoch ohne Speedstep und mit weniger Level 2 Cache. Im Gegensatz zum Celeron M sehr langsam, da die lange Pipeline der Architektur einen grossen Level 2 Cache benötigt. Langsam, warm und sehr stromhungrig pro Megahertz.

AMD Kabini/Temash (A-Series/E-Series Prozessoren)

Mehr als zwei Jahre nach der Vorstellung der Brazos-Plattform (Bobcat-Architektur) bringt AMD im Mai 2013 einen Nachfolger heraus. Die je nach Einsatzzweck auf den Namen Kabini (Notebooks) beziehungsweise Temash (Tablets) getauften Chips basieren auf der neuen Jaguar-Architektur und werden von TSMC in einem 28-Nanometer-Prozess gefertigt.

Der stark überarbeitete CPU-Teil profitiert von einer auf 128 Bit verbreiterten FPU inklusive AVX-Unterstützung, dem deutlich schnelleren und 2 MByte großen L2-Cache sowie weiteren Verbesserungen wie einem optimierten Prefetcher. Im Ergebnis steigt die Pro-MHz-Leistung gegenüber Bobcat um gut 20 Prozent an. Desweiteren verfügt Kabini/Temash über bis zu vier statt lediglich zwei Rechenkerne, was die Performance in gut parallelisierten Anwendungen zusätzlich verbessert.

Die Grafikeinheit wurde von der älteren VLIW5-Bauweise auf die aktuelle, deutlich effizientere GCN-Architektur umgestellt. Zusammen mit der von 80 auf 128 Einheiten gesteigerten Shaderzahl führt dies zu einem spürbaren Leistungzuwachs, der die GPU je nach Taktrate knapp auf das Niveau von Intels HD Graphics 4000 hebt. Das nur 64 Bit breite Speicherinterface (Single-Channel DDR3) sowie die vergleichsweise geringe CPU-Leistung erweisen sich allerdings oftmals als Bremsklotz.

Bei Kabini beziehungsweise Temash handelt es sich um einen vollständigen SoC, der nicht nur CPU und GPU, sondern auch die sonst von einem zusätzlichen Chipsatz bereitgestellten I/O-Anschlüsse integriert. Die TDP des gesamten Chips liegt dennoch bei lediglich 3,9 bis 9 Watt (Temash) respektive 9 bis 25 Watt (Kabini).

Weitere Informationen und Benchmarks finden Sie in unseren Artikeln zum A6-1450 (Temash) sowie A4-5000 (Kabini).

AMD Richland (3. Generation A-Series Prozessoren)

Mit der im März 2013 vorgestellt Richland-Generation löst der CPU-Hersteller AMD die APUs der Trinity-Serie ab. Im Vergleich zum Vorgänger stellt der neue Chip allerdings lediglich eine sanfte Evolution dar. Zu den wichtigsten Änderungen zählt ein überarbeiteter Mikrocontroller für die Turbo-Steuerung, der das TDP-Budget zwischen CPU- und GPU-Teil bestmöglich aufteilen soll und damit Performance und Energieeffizienz verbessert.

Der grundlegende Aufbau der CPU-Kerne (Codename "Piledriver") wurde unverändert von Trinity übernommen. Noch immer kommen maximal zwei sogenannte Module mit jeweils zwei Integer-Kernen sowie einer FPU zum Einsatz, sodass nur bedingt von einem "echten" Quad-Core-Prozessor gesprochen werden kann. Dank eines ausgereiften 32-Nanometer-Fertigungsprozesses konnte AMD die Taktraten leicht steigern, während die Pro-MHz-Leistung unangetastet blieb.

Auch bei der Grafikeinheit gab es nur wenige Änderungen. Die Taktrate der 384 Shadereinheiten in VLIW4-Bauweise wurde minimal angehoben, allerdings soll der Turbo-Spielraum nun deutlich besser ausgenutzt werden. Zusätzliche Leistungssteigerungen verspricht der beim Topmodell A10-5750M erstmalig unterstützte DDR3-1866-Speicher, während die kleineren APUs weiterhin mit DDR3-1600 vorliebnehmen müssen.

Zunächst führt AMD vier verschiedene Richland-Modelle im Programm, die entweder über 4 Kerne (A10- und A8-APUs) beziehungsweise nur 2 Kerne (A6- und A4-APUs) verfügen und mit einer TDP von 35 Watt spezifiziert sind. Zu einem späteren Zeitpunkt dürften auch ULV-Modelle mit deutlich niedrigerem Verbrauch folgen.

Detaillierte Informationen zu den Richland Prozessoren der AMD A-Serie finden Sie hier.

AMD Trinity (2. Generation A-Series Prozessoren)

AMDs Trinity tritt im Mai 2012 die Nachfolge der 2011 veröffentlichten Llano-Architektur an. Obwohl die als APU bezeichneten Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit weiterhin in 32 Nanometer gefertigt und unter dem Namen A-Serie (A4, A6, A8 und A10) verkauft werden, hat sich sowohl CPU- als auch GPU-seitig vieles verändert.

Erstmals kommt die von Desktops und Servern bekannte Bulldozer-Architektur auch in Notebooks zum Einsatz, hier allerdings bereits in einer weiter optimierten Ausbaustufe (Codenamen Piledriver). Je nach Modell verfügen die APUs über 1 oder 2 Module (entspricht 2 respektive 4 Integer-Kernen) und lösen die bisherigen Dual- und Quad-Core-Modelle ab. Trotz zum Teil deutlich gesteigerter Taktraten und einem Turbo-Modus kann sich Trinity meist nur bei Single-Thread-Workloads signifikant von seinem Vorgänger absetzen. Weitere Vorzüge bietet das aktualisierte Featureset, welches nun auch AES- und AVX-Erweiterungen umfasst.

Ähnlich umfangreiche Änderungen gab es bei der Grafikeinheit. AMD hat die Shader-ALUs von VLIW5 auf das effizientere VLIW4-Design umgestellt, welches bislang nur vom Cayman-Chip der HD-6900-Serie genutzt wurde. Anstelle von 80 VLIW5- gibt es nun 96 VLIW4-Einheiten (insgesamt 400 zu 384 Shader), die mit einer gesteigerten Taktrate von bis zu 686 MHz (inklusive Turbo) arbeiten. Insgesamt resultiert daraus eine stark verbesserte Performance, die sogar an dedizierte Beschleuniger der unteren Mittelklasse heranreicht.

Trinity wird in 3 verschiedenen TDP-Klassen angeboten, darunter erstmals auch zwei (U)LV-Modelle mit 17 beziehungsweise 25 Watt. Alle weiteren Ableger sind mit 35 Watt spezifiziert und konkurrieren vor allem mit den Pentium- und Core-i3-CPUs von Intel.

Detaillierte Informationen zu den Trinity Prozessoren der AMD A-Serie finden Sie hier.

AMD Llano (A-Series Prozessoren)

AMD A8 Badge

Unter dem Codenamen Llano brachte AMD Mitte 2011 seine zweite Baureihe sogenannter APUs (Accelerated Processing Unit) heraus, die neben den Prozessorkernen auch eine Grafikeinheit auf dem Chip integrieren. Die Prozessoren stehen in Konkurrenz zu den Einstiegs- und Mittelklassemodellen von Intel's Sandy Bridge Architektur, wobei erstmals bei AMD die 32 nm Fertigung verwendet wird.

Der Prozessorteil basiert auf leicht überarbeiteten K10.5 Kernen, die bereits bei den Modellen der Serien Phenom II, Turion II und Athlon II zum Einsatz kamen. Bei gleichem Takt wurde die Leistung um etwa 5% gesteigert, zudem ist erstmal ein Turbomodus mit an Bord. Maximal 4 MB L2 Cache stehen den bis zu vier Rechenkernen zur Seite, die im Vergleich zur Konkurrenz auf Befehlssatzerweiterungen wie AES-NI oder AVX verzichten müssen.

Besonderen Wert legte der Hersteller auf die Implementierung einer leistungsstarken Grafikeinheit. 160 bis 400 Shader-ALUs sorgen für ein Leistungsniveau, das bei den schnellsten Modellen mit dezidierten Grafikchips der unteren Mittelklasse vergleichbar ist.

Die Llano-APUs umfassen vier verschiedene Klassen. Die E2- und A4-Modelle sind dabei Dual-Core Prozessoren, die A6- und A8-Modelle Quadcores. Der gesamten Chip inklusive DDR3(L)-Speichercontroller besitzt eine TDP von 35 bis 45 Watt.

Detaillierte Informationen zu den Llano Prozessoren der AMD A-Serie finden Sie hier.

AMD Bobcat (AMD C- und E-Serie)

Bobcat ist der Codename der Zacate (E-Serie) und Ontario (C-Serie) APUs (Accelerated Processing Unit). Sie ist die Konkurrenzplatform zu Intels Atom, bietet jedoch eine out-of-order Ausführung. In beiden Serien sind Dual Core und Single Core (mit deaktiviertem Kern) Prozessoren erhältlich. Die Geschwindigkeit ist dadurch bei gleicher Taktrate etwas besser als bei Intel Atom Prozessoren. Arrandale Pentium oder Celeron Prozessoren sind trotzdem noch deutlich schneller. Bei vergleichbaren Stromverbrauch ist die Prozessorleistung nur vergleichbar mit Intel Atom Prozessoren, die Grafikperformance ist jedoch dank der integrierten Radeon HD 62xx (z.b. Radeon HD 6250) und 63xx DirectX 11 Grafikkarten deutlich besser. Auch HD Videos können dank UVD3 Video Prozessor flüssig dekodiert werden. Ende 2011 erscheinende Prozessoren sollen auch eine Turbo Core Funktion zur automatischen Übertaktung erhalten. Beispielmodelle: AMD C-60AMD E-350

Detaillierte Informationen zu den Bobcat Prozessoren (AMD C-Sere und E-Serie) finden Sie hier.

AMD Phenom II

Die Phenom II Mobilprozessoren bezeichnen die schnellsten Modelle und basieren auf die Desktop Athlon II X2, X3, und X4 Prozessoren. Der Kern stammt von der K10 Microarchitektur ab und bietet einen integrierten DDR3 Speicherkontroller aber keinen Level 3 Cache. Im Durchschnitt ist die Performance vergleichbar mit gleichgetakteten Core 2 Duo Modellen (die ähnlich viel Cache aufweisen). Als Besonderheit bietet AMD auch in günstigen Modellen Tripple- und Quad-Core Modelle an, die jedoch durch ihre geringe Taktung bei Anwendungen die nur einen Kern auslasten (z.B. alte Spiele) Nachteile aufweisen.

AMD Turion II (Ultra) & Athlon II

Die Turion II (Ultra) und Athlon II CPUs basieren nach Medienberichten auf die K10 Architektur und werden in 45nm gefertigt. Sie wurden im Vergleich zu den Turion X2 (Ultra) Prozessoren schneller pro MHz, bleiben jedoch immer noch deutlich hinter gleich getakteten Pentium Dual Core / Core 2 Duo CPUs von Intel. Daher sind selbst die schnellsten Turion II Ultra Modelle nur auf dem Niveau von Einsteiger Prozessoren von Intel. Je nach Name unterscheiden sich die Turion II / Athlon II Modelle durch unterschiedliche Cachegröße, HyperTransport- und Kern-Takt.

AMD Turion X2 Ultra

Der im Q2 2008 eingeführte Turion X2 Ultra (im Zuge der Puma Plattform), basiert auf eine Mischung des alten K9 Kerns (Turion 64 X2) und K10 Teilen (Speicherkontroller, Crossbar-Switch, HyperTransport 3.0 Link von Desktop Phenom). Ausserdem wurde der L2 Cache erhöht (was zu einer etwas besseren Performance führt). Hauptvorteil des neuen Turion soll der verringerte Stromverbrauch sein (die Performance bleibt weiterhin hinter den Core 2 Duo Prozessoren. 

Detaillierte Informationen und eine Modellliste finden Sie auf der Detailseite desTurion X2 (Ultra) .

AMD Turion 64 X2

64 Bit Dual Core (2 Kern) Prozessor, Codename Taylor, DDR2-667 Unterstützung, Pacifica (AMD-v) Virtualisierungstechnik, 31 - 35 W TDP, Sockel S1, Codename Taylor (2 x 256 KB L2) und Trinidad (2 x 512 KB L2), 90 Nanometer Herstellungsprozess, getrennte L2 Caches, integrierter 333 MHz DDR-2 Speichercontroller, 800 MHz Hypertransport

Der AMD Turion 64 X2 soll gegen den Intel Core Duo  positioniert werden und ist am 17. Mai 2006 erschienen. Laut c't 15/2006 ist der Stromverbrauch in allen Leistungsbereichen (TL-56 mit ATI Xpress 1150 und Mobility Radeon X300) nicht höher als bei Centrino-Duo-Notebooks. Dass heisst, dass man in etwa die gleiche Akkulaufzeit und Lüfterverhalten (bei diesem Chipsatz) erwarten kann (nicht muss!). Die Rechenleistung lag jedoch wegen dem kleineren L2 Cache (Core Duo hat 2048 Kbyte Shared L2 Cache) sogar 20% unter dem T2300 (1.66 GHz). Trotzdem ist die Leistung immer noch ausreichend.

Im März 2007 wurden dann strukturverkleinerte Turion 64 (als Anwort auf Intels Santa Rosa Core 2 Duo) angekündigt, die bis 2.3 GHz gehen

TL-50 1.6 GHz 2 x 256KB L2 Cache, 31 Watt TDP
TL-52 1.6 GHz 2 x 512KB L2 Cache, 31 Watt TDP
TL-56 1.8 GHz 2 x 512KB L2 Cache, 33 Watt TDP (31 Watt TDP nach Mai 2007 in 65nm)
TL-58 1.9 GHz 2 x 512KB L2 Cache, 31 Watt TDP, 65nm
TL-60 2.0 GHz 2 x 512KB L2 Cache, 35 Watt TDP, 65nm
TL-64 2.2 GHz 2 x 512KB L2 Cache, 35 Watt TDP, 65nm
TL-66 2.3 GHz 2 x 512KB L2 Cache, 35 Watt TDP, 65nm

Detaillierte Informationen und eine Modellliste finden Sie auf der Detailseite des Turion 64 X2.

AMD Turion 64

Derivat des Athlon 64. SSE3, NX-Speicherschutz, 32 und 64 Bit Unterstützung, integrierter Speichercontroller für PC3200 Speicher, Modus für geringe Leistungsaufnahme, HT800, 2 Varianten ML mit 35 Watt und MT mit 25 Watt Verbrauch, Geschwindigkeiten:

MT-30 / ML-30 (1,6 GHz 1 MB L2)
MT-32 / ML-32 (1,8 GHz 512 KB L2)
MT-34 / ML-34 (1,8 GHz 1 MB L2)
MK-36 (2,0 GHz 512 KB L2 31 Watt TDP)
MT-37 / ML-37 (2,0 GHz 1 MB L2)
MT-40 / ML-40 (2,2 GHz 1 MB L2)
ML-42 (2,4 GHz 512 KB L2)
ML-44 (2,4 GHz 1 MB L2)
MT dürfte vom Verbrauch her sehr ähnlich einem Pentium M sein. Geschwindigkeitsmäßig ungefähr so schnell wie ein gleichgetakteter Pentium M.
> Turion 64 Produktbeschreibung

AMD Athlon 64 X2

Im Gegensatz zu den seltenen Fällen, wo Desktop Athlon 64 X2 Prozessoren in DTR Notebooks eingesetzt wurden, veröffentlichte AMD Mitte 2007 die "Athlon 64 X2 Dual-Core Processor for Notebook PCs" Serie mit CPUs, die auf den Turion 64 X2 Kern basieren. Die CPU ist für den Socket S1 entworfen und besitzt einen integrierten DDR2 Speicherkontroller.

Die Prozessoren basieren auf den Hawk-256 Kern und bieten 2 Kerne (Dual-Core) mit jeweils 128 KiB L1 Cache und jeweils 256 KiB L2 Cache. Der mobile Notebookprozessor unterstützt MMX, Extended 3DNow!, SSE, SSE2, SSE3, AMD64, PowerNow!, NX-Bit und AMD-V. Der FSB wird mit 800 MHz betrieben (HyperTransport HT1600).

AMD Athlon 64 X2 TK-53, 65 nm, 1700 MHz, 31 W TDP
AMD Athlon 64 X2 TK-55, 65 nm, 1800 MHz, 31 W TDP

AMD Mobile Athlon 64

2700+ (1,6 Ghz) - 4000+ (2,6 Ghz). Rating vergleichbar mit Pentium 4 M Taktraten. 32 und 64 Bit Prozessor der relativ schnell pro Megahertz und mittelmässig viel Strom verbraucht (Hitze erzeugt). Die Topversionen sind DTR (Desktopreplacement) Versionen für grosse Laptops.
Mobile Athlon 64 Produktbeschreibung

AMD Mobile Sempron

2100+/2800+ bis 3000+ Mobile Athlon 64 / Turion 64 mit verkleinertem Level 2 Cache. Rating nicht vergleichbar mit Athlon 64 Rating, also 3000+ Athlon 64 ist schneller als ein 3000+ Sempron. Kein 64 Bit Support.

besonders: Sempron 2100+, Sockel S1, 9 Watt TDP, 1 GHz

Mobile Sempron Produktbeschreibung

AMD Mobile Athlon XP-M

Mobile Version des Athlon XP vom Rating her vergleichbar mit Pentium 4 Taktfrequenzen. Etwas langsamer als Athlon 64 mit selbem Rating und kein 64 Bit Support.
Mobile Athlon XP-M Produktbeschreibung

Transmeta Efficeon

Nachfolger des Crusoe Prozessors. Nicht so schnell wie vergleichbare Intel und AMD Prozessoren, jedoch sehr genügsamer Stromverbrauch.
TM8800
> Efficeon Produktbeschreibung

Transmeta Crusoe

Nicht so schnell wie vergleichbare Intel und AMD Prozessoren, jedoch sehr genügsamer Stromverbrauch.
TM5900
> Crusoe Produktbeschreibung

VIA Prozessoren

Stromsparende Prozessoren, jedoch nicht so schnell wie ein gleichgetakteter Pentium / AMD Prozessor

VIA C3 Nehemiah / C3-M Mobile Nehemiah
VIA Eden / Eden-N (max 7 Watt Stromaufnahme)
VIA C7 / C7-M

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Autor: Klaus Hinum,  8.01.2006 (Update:  4.06.2013)