Test Dell Adamo XPS Notebook

von: Tobias Winkler 11.04.2010

Luxus-Minimalist für Liebhaber.

Designverliebte Individualisten auf der Suche nach etwas Besonderem könnten im neuen Adamo XPS ein exklusives Stück der Begierde finden. Flach, edel, schick und dennoch funktional? Wir haben es uns angesehen.

Dell Adamo XPS Notebook
Dell Adamo XPS Notebook

Dells Adamo XPS ist in vielfacher Hinsicht außergewöhnlich. Die extravagante Displaykonstruktion, das insgesamt ultradünne Gehäuse, die hochwertigen Materialien und nicht zuletzt das sehr schicke Design führen die bekannten Tugenden des Adamo Thirteen konsequent weiter fort. Dennoch hat man ein komplett neu konstruiertes Modell vor sich, welches sich optisch stark vom Familienangehörigen unterscheidet. Hieran wird schon erkennbar, dass Dell diese Serie mehr als Machbarkeitsstudie denn als breites Massenprodukt definiert. Perfekte Voraussetzungen, um sich als Statussymbol oder Prestigeobjekt unter Kennern einen Namen zu machen. Unser Testmodell ist mit einem Core 2 Duo SU9400 Prozessor, einem 128GB SSD und 4GB RAM ausgestattet. Der Einstiegspreis liegt derzeit bei 1749,- Euro.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Hauptziel der Entwickler war es ein möglichst dünnes Gehäuse zu erschaffen, um auszuloten, wie weit man mit den aktuellen technischen Möglichkeiten kommen kann.

Erreicht hat man eine Höhe von 9,9-10,3 mm (dünnste und dickste Stelle in geschlossenem Zustand), die sich in der Praxis noch besser „anfühlen“, als man dies anhand der theoretischen Werte vermuten würde. Nimmt man, wie Apple beim MacBook Air, die wirklich dünnste Stelle mit hinzu, messen wir an den äußeren Kanten teilweise sogar unter 5 mm. Am meisten profitiert die Dell-Lösung von der geringen Maximalhöhe, die mit 10,3 mm fast halb so dick aufträgt, wie das MacBook Air, und somit insgesamt nochmals eine Nummer schlanker wirkt. Selbst das iPad von Apple wird mit 13,4 mm Dicke um einige  Millimeter unterboten. Etwas großzügiger sind dagegen die Breite mit 340mm und die Tiefe mit 274 mm, die eher in die 15“ Regionen vorstoßen. Fast schon unterdimensioniert wirkt hier im Verhältnis die Bildschirmfläche.

Das Gewicht inklusive 20-Wh 6-Zellen-Akku beträgt 1,44 kg und liegt auch in dieser Disziplin nicht ganz auf dem Niveau des MacBook Air, welches lediglich 1,36 kg inklusive 40-Wh Akku auf die Waage bringt. Bei unserem Testgerät hat der Akku nicht 100% gesessen und wollte sich nur nach etwas Überredungskunst entnehmen lassen.

Die verwendeten Aluminiumbleche, die eine solch dünne Gehäusekonstruktion zusammen mit dem durchdachten Unterbau erst ermöglichen, verhelfen dem Subnotebook zum einen zu einer hochwertig steifen Festigkeit und belohnen den Anwender zum anderen mit einer sehr angenehmen Haptik. Nicht ganz wie erhofft, ist hingegen die Passgenauigkeit mancher Elemente gelungen, die aufgrund der schmalen Konstruktion fairerweise erwähnt auch etwas mehr auffallen als üblich. Die Oberfläche ist leicht angeraut und zudem als sehr pflegeleicht einzustufen. Fingerabdrücke adé. Anders als das Adamo Thirteen ist das Adamo XPS nur in einer aluminiumfarbenen Variante erhältlich.

Grafik Dell: enges Innenleben
Grafik Dell: eng beeinander liegendes Innenleben
Grafik Dell: alle wesentlichen Komponenten
Grafik Dell: alle wesentlichen Komponenten sind im Tastaturbereich untergebracht
Grafik Dell: 1 RAM-Slot
Grafik Dell: 1 RAM-Slot kann bestückt werden

Das in geschlossenem Zustand eine perfekte Einheit bildende Gehäuse, beherbergt einen Teil der technischen Komponenten im verlängerten Display-Segment. Der eigentliche Displayrahmen wurde verstärkt und hat eine ausgeprägte Art des Muscheldesigns erhalten. Somit wird rein praktisch verhindert, dass Fremdkörper in den Zwischenraum eindringen und Beschädigungen hervorrufen können. Dafür liegt die Webcam quasi am Unterboden frei und hat so keinen Schutz.

Die sonst gewohnte Base-Unit besteht beim Adamo XPS scheinbar lediglich aus der Tastatur und kehrt damit das übliche  Notebook-Bild einfach mal um. Um das Notebook zu öffnen, hat Dell eine Sensortaste am vorderen Rand integriert, die mit einem leuchtenden Blau den Befehl quittiert und anschließend die Verriegelung löst. Ohne Stromversorgung, Akku oder Netzanschluss, bleibt das gute Stück allerdings erstmal verschlossen und man muss einen separaten Freigaberiegel bemühen.

Im aufgeklappten Zustand zeigt sich die Tastatur, wie auch der Bildschirm, in einer erstmal ungewohnten Schräglage. Optisch sicherlich reizvoll, klären wir in den Kapiteln Eingabegeräte und Display, wie sich dies auf die praktische Anwendbarkeit auswirkt. Die Stabilität zumindest leidet schon mal unter der Konstruktion, da bereits bei geringfügig unebenen Untergründen ein Kippeln verursacht wird. Auch vermissen wir ein Einrasten oder eine Fixierung des Displays im aufgestellten Zustand, was zu einem leicht instabilen Eindruck führt. Nutzung auf dem Schoß: Eher ausgeschlossen.

Der im Lieferumfang befindliche Standardakku mit 20-Wh bringt etwa 175g auf die Waage, der zusätzlich erhältliche 40-Wh Akku etwa 300g. (derteut bicht in Europa angeboten). Der Akkuschacht befindet sich am Heck und verfügt wie üblich über eine separate Verriegelung.

Um an die Systemkomponenten zu gelangen, erfordert es etwas Mut, da man das Gehäuse im Tastaturbereich mit einer Menge Schräubchen gesichert öffnen muss. Wir haben das gute Stück nicht geöffnet, sondern die technischen Datenblätter zu Rate gezogen. Oberhalb der Eingabe befinden sich CPU, Chipsatzgrafik, RAM (1 Slot) und Gehäuselüfter, unterhalb der Tastatur tummeln sich Bluetooth, W-LAN, die SSD und ein Überbrückungsakku (mehr dazu im Kapitel Akkulaufzeit).

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

USB 2.0 Geschwindigkeit
USB 2.0 Geschwindigkeit

Hinsichtlich der Ausstattung vertritt man auch beim Adamo XPS, wie in dieser Klasse üblich, die Auffassung: Weniger ist mehr. Direkt ins Gehäuse integriert hat man einen DisplayPort, zwei USB 2.0 (max. 27,6 MB/s), den Netz- und einen Kopfhöreranschluss. Einen separaten Mikrofoneingang, etwa zum Nutzen eines Headsets, findet man nicht und ist so auf das im Displayrahmen neben der 2.0 MP Webcam integrierte Mikrofon angewiesen. Zu einer kombinierten USB/eSata Lösung konnte man sich, vielleicht auch aus Platzgründen, wiederum nicht durchringen. Zusätzlich sind per externem Dongle DVI und 10/100 Ethernet verfügbar. Die Schnittstellen befinden sich wie bereits erwähnt allesamt im hinteren Bereich, sind gut erreichbar und sollten bei angeschlossener Peripherie zu keinerlei Behinderungen führen. HDMI und VGA sind ebenfalls als Dongle erhältlich, in dem Fall jedoch gegen Aufpreis.

Kabellose Verbindungen kann man sowohl per Bluetooth 2.1 als auch per W-LAN Draft-N herstellen. Ein UMTS-Modul ist nicht integriert und wird laut Dell, obwohl ursprünglich geplant, auch in Zukunft nicht verfügbar sein. Der seitlich integrierte SIM-Karten Slot bleibt also auf Dauer ohne Funktion.

Unterm Strich muss man also im Vergleich zum Adamo Thirteen auf die USB2.0/eSata Kombi und das UMTS-Modem verzichten. Im Vergleich zum MacBook Air hat man wiederum einen leichten Vorteil durch den zusätzlichen USB 2.0 und den weiteren Adapter.

Rückseite: Akku
Rückseite: Akku
Rechte Seite: Kopfhörer, USB 2.0, Netzanschluss
Rechte Seite: Kopfhörer, USB 2.0, Netzanschluss
Frontseite: Verriegelungs-LED
Frontseite: Verriegelungs-LED
Linke Seite: USB 2.0, Displayport
Linke Seite: USB 2.0, Displayport

Die Zubehörliste ist für Dell untypisch kurz und lässt nahezu keinerlei Konfigurationsmöglichkeiten zu. Man bietet optional einen erweiterten Supportzeitraum, Officepakete und vier verschiedene externe Laufwerke an. DVD-Brenner, Blu-Ray Combo oder 2 Festplatten (250GB/ 500GB) ergänzen nicht minder exklusiv die Hardwareausstattung. Inzwischen ist das Adamo XPS nicht mehr über Dell erhältlich, da alle für Deutschland verfügbaren Geräte nun über die Elektronikkette Media Markt vertrieben werden. Inwieweit die ursprünglichen Erweiterungen auch über diesen Vertriebsweg erhältlich sein werden, bleibt abzuwarten.

1 Jahr Garantie, Windows 7 Professional 64bit und ein paar altbekannte Vorinstallationen sind ansonsten nicht das, was man von einem Produkt dieser Kategorie erwarten kann. Da zeigt sich Dell sicherlich ein wenig knauserig, auch wenn es sich beim Adamo XPS in erster Linie um eine Machbarkeitsstudie handelt.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Das Adamo XPS hat anders wie das Adamo Thirteen keine hintergrundbeleuchtete Tastatur. Die „normalgroßen“ Tasten im Chiclet-Design verfügen zudem nur über eine kontrastschwache Beschriftung, die bei ungünstigen Lichtverhältnissen schlecht lesbar ist. Verwendet hat man auch hier ein metallenes Material, welches einen sehr hochwertigen Eindruck und satten Klang vermittelt. Die FN-Tasten sind außerhalb der Haupteingabe separat untergebracht und damit ein Teil der vielen kleinen Designelemente, die das Adamo XPS auszeichnen.

Beim ersten Schreiben stört man sich zunächst an der sehr ungewohnten Schräglage der Tastatur. Nach einiger Eingewöhnungszeit arrangiert man sich allerdings schnell damit und lernt die entspannte Handhaltung beim „10-Finger-Tippen“ zu schätzen. Diese wird vor allem dadurch erreicht, dass die Handballen, besser als gewohnt, entspannt aufliegen können und die Finger weniger als sonst den Tasten entgegenkommen müssen. Dies ist allerdings eine sehr subjektive Einschätzung. Je nach Gewohnheit könnte diese Position auch als unangenehm bewertet werden.

Die Tasten verfügen trotz geringer Platzverhältnisse über einen mittleren Hub mit gutem Anschlagverhalten. Insgesamt lässt sich damit angenehm schreiben. Hier biegt sich nichts durch.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Das Touchpad ist recht groß und verfügt über zwei eigenständige Eingabetasten. Die sensitive Oberfläche ist etwas tiefer liegend in die Handballenablage eingelassen und erregt durch die vorhandene Kante schnell Aufmerksamkeit, wenn man dabei ist, den Eingabebereich zu verlassen. Die Empfindlichkeit gegenüber Klicks und Mauszeigerbewegungen ist gut und die Gleiteigenschaften lassen ein flüssiges Arbeiten zu. Bekannte Mehrfingergesten werden ebenfalls unterstützt. Die Touchpadtasten sind leichtgängig und mit guter Reaktion angenehm zu bedienen.

F-Tasten links
F-Tasten links
F-Tasten rechts
F-Tasten rechts
FN-/Strg- Tasten
FN-/Strg- Tasten
Pfeiltasten
Pfeiltasten

Display

Wie wir testen - Display

Dell bezeichnet sein im Adamo XPS verwendetes Display als „innovativ“ und schürt damit natürlich enorm die Erwartungshaltung potentieller Kunden. Das, was wir vorfinden, ist dann aber doch nicht wirklich außergewöhnlich. Ein 13,4“ WXGA Breitbild-Display im 16:9 Format mit spiegelnder Oberfläche kennen wir auch schon aus vielen Konkurrenzmodellen und kann heutzutage lediglich als Hausmannskost bezeichnet werden.  Schnell wird klar, dass mit „innovativ“ alleine die ungewöhnliche Bauform gemeint sein kann. Da wir dieses Thema bereits im Gehäuse-Kapitel abgehandelt haben, widmen wir uns nun eingehend den inneren Qualitäten.

Der im Adamo XPS verbaute Bildschirm verfügt zeitgemäß über eine LED-Hintergrundbeleuchtung und wird als 720p-Display bezeichnet. Tatsächlich finden wir, anstatt, der bei 720p regulären 1280x720 Pixel, wie vermutet eine Auflösung von 1366x768 Bildpunkten vor, was auch dem aktuellen Notebook-Standard entspricht. Damit wird HD-Material nicht ganz balkenfrei dargestellt, bietet aber gegenüber dem älteren 16:10 Format einen kleinen Vorteil. Dafür muss man im Vergleich zu 16:10 auf einige Pixel in der Vertikalen verzichten, was Dokumenten und Browserfenstern weniger entgegen kommt und ein erhöhtes Scrollverhalten erfordert. Die sich aus den Displaymaßen und der Auflösung ergebende Punktdichte von 119 dpi stellt einen, wie bei 13“-Notebooks üblich, guten Kompromiss dar. Der Desktop bietet die gleiche Fläche wie die meisten 15,6“ Notebooks, ohne, dass Symbole und Schriften zu klein würden.

325
cd/m²
315
cd/m²
335
cd/m²
322
cd/m²
323
cd/m²
308
cd/m²
261
cd/m²
265
cd/m²
250
cd/m²
Infos
Maximal: 335 cd/m²
Durchschnitt: 300.4 cd/m²
Ausleuchtung: 75 %
Helligkeit Akku: 323 cd/m²
Schwarzwert: 1.53 cd/m²
Kontrast: 211:1
Ausleuchtung des Bildschirms

Die Bildschirmhelligkeit lässt sich in 15 Stufen regulieren und erreicht maximal enorme 335 cd/m². Herunterdimmen kann man das Display bis auf 32 cd/m². Eine für Innenräume meist ausreichende Helligkeit von ca. 100 cd/m² erreicht man mit Stufe 4. Bereits hier zeigt sich jedoch der erste Nachteil der spiegelnden Panel-Oberfläche. Wegen der Spiegelbilder kann man nicht lange der Versuchung widerstehen, die eigentlich ergonomisch günstige Helligkeit soweit heraufzusetzen, bis die Spiegelungen überstrahlt werden und an Dominanz gegenüber den eigentlichen Bildinhalten verlieren. Die unregelmäßige Ausleuchtung von 75%, mit Helligkeitsabfall zum unteren Rand hin, ist im Normalbetrieb nicht zu erkennen. Lediglich bei einfarbigen Hintergründen ist der Unterschied von max. 80 cd/m² sichtbar.

Im Außenbereich hingegen kann man an Leuchtkraft nicht genug bekommen und nimmt gerne die Maximalleistung des Displays von über 300 cd/m² in Anspruch. Die Bildinhalte sind gut erkennbar, werden aber durch Umgebungsspiegelungen überlagert. Zwar wirkt sich der Spiegeleffekt etwas weniger stark aus, als bei der weniger helligkeitsintensiven Konkurrenz, dennoch muss man sich immer wieder darauf konzentrieren die eigentlichen Programm- oder Desktopinformationen herauszufiltern.

Im Aussenbereich ist die...
Im Aussenbereich ist die...
hohe Helligkeit von Vorteil...
hohe Helligkeit von Vorteil...
verhindert aber dennoch nicht...
verhindert aber dennoch nicht...
die üblichen Spiegelungen
die üblichen Spiegelungen

Der Kontrast liegt mit 219:1 etwas über dem Durchschnitt der sonst üblichen Werte, kann aber nicht für ein sattes Schwarz sorgen. Die Farben sind kaum kräftiger als wir es von vielen anderen Notebook-Displays her kennen, wirken aufgrund der glatten Oberfläche allerdings etwas brillanter im Vergleich zu den matten Bildschirmen. Der Farbraum liegt bei 62% des sRGB-Farbraums und 42% des AdobeRGB-Farbraums. Damit unterscheidet sich das Panel nicht von den Standard-Notebookdisplays. Für Bildbearbeitung wäre zumindest die Abdeckung des sRGB-Farbraums wünschenswert.

Der Farbraum unterscheidet sich nicht von Standard-Notebooks
Der Farbraum unterscheidet sich nicht von Standard-Notebooks
XPS im Vergleich zum sRGB Farbraum (transparent)
XPS im Vergleich zum sRGB Farbraum (transparent)
XPS im Vergleich zum AdobeRGB Farbraum (transparent)
XPS im Vergleich zum AdobeRGB Farbraum (transparent)

Aufgrund der schon mehrfach angesprochenen Gehäusekonstruktion verfügt das Adamo XPS über keine Verstellmöglichkeit des Displaywinkels. Hier ist der Nutzer nun in besonderem Maße auf ein Panel mit hoher Blickwinkelstabilität angewiesen, damit die feste Position nicht zum Nachteil ausartet.

Im horizontalen Bereich gelingt das unserem Testgerät auch ganz gut. Die Farben verfälschen beim Blick von der Seite nur wenig und die Inhalte bleiben immer gut erkennbar. Im vertikalen Bereich, wo wir wie gesagt mit einer festen Bildposition leben müssen, verändern sich die Farben bereits bei geringem Positionswechsel hin zu einem Invertieren oder einem starken Ausblassen. Hier kann man nicht wie üblich durch Änderung der Displayneigung eine Besserung herbeiführen, sondern muss den Kopf heben oder senken. In dieser Hinsicht  hätten wir uns aufgrund des Gesamtkonzepts etwas mehr erwartet.

Blickwinkel Dell Adamo XPS
Blickwinkel Dell Adamo XPS

Als Basis dient im Dell Adamo XPS der genügsame Intel GS45 Chipsatz (Cantiga), der mit integrierter GMA 4500MHD Grafik und Intel Core 2 Duo SU9400 Prozessor ausreichend potente Komponenten zur Seite gestellt bekommen hat. Die 2-Kern-CPU (Penryn) verfügt über einen Takt von maximal 1,4 Ghz, 3 MB L2 Cache und einen FSB von 800 Mhz. Bezüglich Arbeitsspeicher kann man auf 4GB DDR3 zurückgreifen. Obwohl der Chipsatz bis zu 8GB unterstützt, ist das Adamo hinsichtlich der Aufrüstbarkeit etwas eingeschränkt, da es lediglich einen Steckplatz besitzt. Dieser ist mit einem 2GB Modul von Kingston bestückt und ergänzt so die fest installierten 2GB onboard. 

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HDTune
Systeminformationen Dell Adamo XPS
iTunes Konvertierung
iTunes Konvertierung
1080p Video
1080p Video

Während alle von uns durchgeführten 2D-Grafikaufgaben wie erwartet problemlos bewältigt werden konnten, ist die integrierte Intelgrafik für aufwendige 3D-Berechnungen nicht geeignet. 624 Punkte beim 3D Mark`06 oder 737 Punkte beim Cinebench R10 OpenGL Shading lassen nur Basisaufgaben als lösbar erscheinen. HD Videos konnte die Intel GMA 4500MHD hingegen ruckelfrei in 720p als auch in 1080p Auflösung mit DXVA-Videoplayern wiedergeben. Flash-Videos im 720p Format liefen ebenso wie Kaufvideos aus dem iTunes Store (per iTunes) ohne Aussetzer ab.

Unsere 5 Testsongs unterzogen wir einer iTunes MP3 zu AAC Konvertierung und erreichten eine 15,3-fache Konvertierungsgeschwindigkeit. Das ist ein respektabler Wert, der die Einordnung durch unsere sonstigen CPU-Tests wie z.B. SuperPi 32M in 1916 sec  und wPrime in 1877 sec. bestätigt.

Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
1707 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
3266 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
737 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
2660
Cinebench R10 Shading 32Bit
631
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
1500
Hilfe
3D Mark
3DMark 031849 Punkte
3DMark 051039 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
624 Punkte
Hilfe

Mit dem Tool DPC Latency Checker haben wir das Dell Adamo XPS auch auf mögliche Latenzen überprüft, die insbesondere beim Anschluss externer Geräte für Synchronisationsfehler verantwortlich sein können. Dabei haben wir Tastatur und W-LAN, sowie einige externe USB-Erweiterungen miteinbezogen. Einige kritische Ausschläge hat bei unserem Testgerät das W-LAN Modul produziert. Nachdem wir dies deaktiviert hatten, fanden wir nur noch vorbildliche Werte vor. Eingaben per Maus, Tastatur oder Touchpad während der Messung führten zu keinen negativen Einflüssen. Ein Huawei K3520 UMTS-Stick verursachte hingegen ähnliche Ausschläge wie das W-LAN Modul.

Latenzen mit W-LAN
Latenzen mit W-LAN
Latenzen während W-LAN Deaktivierung
Latenzen während W-LAN Deaktivierung
Latenzen ohne W-LAN
Latenzen ohne W-LAN
3.2
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
4.7
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
4.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
3.2
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
3.2
Primäre Festplatte
Datentransferrate
6.9
PC Mark
PCMark Vantage3764 Punkte
Hilfe

Zur Bewertung der Anwendungsleistung greifen wir neben den Programmtests auch auf den synthetischen Benchmark PC-Mark Vantage zurück. Die hier erreichten 3764 Punkte bestätigen den Eindruck, den wir bei Office, iTunes, Browser und Photoshop Elements gewonnen haben. Alle Arbeiten werden zügig verrichtet und profitieren auch von dem schnell ansprechenden Solid State Drive.

Samsung SSD 800 Series TM
Minimale Transferrate: 118.3 MB/s
Maximale Transferrate: 160.3 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 144.8 MB/s
Zugriffszeit: 0.2 ms
Burst-Rate: 149.2 MB/s

Als Massenspeicher hat man sich bei Dell für ein SSD mit 128 GB Kapazität aus dem Hause Samsung entschieden. Für ein Notebook dieser Klasse sollte der Speicherplatz  in der Regel ausreichend groß sein. Nur, wer besonders viele und große Multimediadateien mit sich herumschleppen muss, wird um einen externen Daten-Container nicht herumkommen. Dafür wird man mit besonders niedrigen Zugriffszeiten (0,2 ms) und verhältnismäßig flotten Übertragungsraten (144 MB/s im Schnitt) belohnt. Auch im Crystal Disk Mark 2.2 erreicht der Festspeicher im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten dieser Größe hervorragende Werte. Die gefühlte Startgeschwindigkeit von Programmen ist sehr schnell.

Gaming Performance

Wie wir testen - Leistung

Spielen ? Mit dem Adamo XPS ? Wohl eher nicht. Dennoch könnte so manch gestresster Manager zwischen zwei Meetings ein bisschen Entspannung bei einer Runde Sims 3 suchen. Dieses ist immerhin eines der meistverkauften Spiele und auch hinsichtlich der Hardwareanforderungen recht genügsam. Neben den niedrigen Qualitätseinstellungen bei einer Auflösung von 800x600 (27,5 fps) haben wir auch mal die native Auflösung bei unveränderter Qualität getestet und erhielten Frameraten von 21,2 fps. Für die ein oder andere Bildverbesserung ist dann allerdings keine Luft mehr, wenn Sims 3 nicht zur Diashow verkommen soll.

Sims 3
 AuflösungEinstellungenWert
 800x600low / off27.5 fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Ein großer Vorteil der kaum aufliegenden Gehäuse-Bauform zeigt sich bei unseren Emissionstests. Zusammen mit der Aluminiumhülle profitiert das Gehäuse, neben den Stromsparkomponenten, sehr von der luftigen Umgebung, die keinerlei Ansatzpunkte für Hitzestaus liefert. Dem entsprechend zurückhaltend zeigt sich der Gehäuselüfter. In allen Phasen ist dieser so gut wie nicht hörbar. Mit ständig unveränderter Drehzahl steigen die Geräuschemissionen selbst unter Last nicht über 29 dB(A). Das Adamo XPS ist damit leiser als viele andere Notebooks im Leerlauf. Hier zahlt sich auch das SSD als Massenspeicher aus, welches durch ein lautloses Arbeiten das bekannte Festplatten-Rattern stilvoll umschifft. Ideal für lärmempfindliche Ohren.

Lautstärkediagramm

Idle 27.7 / 27.7 / 29.3 dB(A)
HDD 27.7 dB(A)
Last 29.3 / 29.3 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Die Gehäusetemperaturen, wenn man diese als solche überhaupt beschreiben kann, sind mit maximal 38°C im rekordverdächtig niedrigen Bereich und lassen keinerlei Anzeichen für etwaige Hitzeprobleme aufkommen. Die Aluminiumhülle fühlt sich selbst unter Last noch sehr kühl an. Nur zwei Messbereiche an der Oberseite werden „handwarm“.

Max. Last
 38 °C38 °C33 °C 
 30 °C28 °C27 °C 
 28 °C27 °C28 °C 
 
30 °C34 °C34 °C
28 °C31 °C31 °C
29 °C29 °C29 °C
Maximal: 38 °C
Durchschnitt: 30.8 °C
 Maximal: 34 °C
Durchschnitt: 30.6 °C
Raumtemperatur 19.6 °C

Lautsprecher

Der Sound der Lautsprecher, die sich beidseitig am Unterboden befinden, reichen für Office, Skype und Hintergrundmusik vollkommen aus. Trotz ihrer kleinen Bauart scheinen sie von ihrer Position und dem damit einhergehenden Abstrahlverhalten unter den Tastaturbereich zu profitieren. Zwar erkennbar höhenlastig ist die Charakteristik insgesamt recht ausgewogen und deutlich besser als von vielen Sub- und Netbooks gewohnt. Wer mehr will, muss wie gehabt zu Ohrhörern oder USB-Boxen greifen.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Das Dell Adamo XPS verfügt serienmäßig über einen 20-Wh 6-Zellen-Akku, der nicht fest verbaut ist, sondern sogar im laufenden Betrieb (Ruhemodus) gewechselt werden kann. Die für diesen Fall notwendige Energieversorgung liefert ein im vorderen Teil der Handballenablage integrierter Überbrückungs-Akku. Alternativ oder als Ergänzung zum Standardakku, bietet Dell optional eine 40-Wh Variante an, mit der die Laufzeit vermutlich verdoppelt/ verdreifacht (zusammen mit 20-Wh-Akku) werden kann. Allerdings ist dieser nicht für Europa vorgesehen und wird nur in den USA erhältlich sein.

Die bereits angesprochenen Komponenten im Adamo XPS sorgen zusammen für eine recht genügsame Leistungsaufnahme. Den Cantiga-Chipsatz GS45 gibt Intel mit einer TDP von 12 Watt und die SU9400 CPU mit einer TDP von 10 Watt an. Dazu kommen dann im Wesentlichen noch das LED-Display, das SSD und die Funkmodule. Insgesamt haben wir bei den Messungen der Leistungsaufnahme Werte von 6,4 Watt im Leerlauf bis 26 Watt unter Volllast erhalten. Das sind sehr ansehnliche Größen, die dem Testgerät eine überdurchschnittliche Genügsamkeit attestieren.

Sehr langer und flacher 20-Wh Akku
Sehr langer und flacher 20-Wh Akku

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.2 Watt
Idle 6.4 / 12.4 / 13.5 Watt
Last 22.8 / 26 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         
Readers Test
Maximale Akkulaufzeit (Readers Test)
Classic Test
Minimale Laufzeit  (Classic Test)

In eine besonders lange Akkulaufzeit kann das Adamo XPS diese Werte allerdings nicht ummünzen. Die Akkukapazität von 20-Wh ist dafür einfach zu gering. Erreicht haben wir mit maximalen Stromspareinstellungen (gedimmtes Display, alle Komponenten aus) beim Battery Eater Readers Test (maximal mögliche Laufzeit) zwar verhältnismäßig ansehnliche 193 min Laufzeit, mit praxisgerechteren Einstellungen (angepasstes Display, W-LAN an) reduzierte sich die Laufzeit beim „Internet surfen“ dann aber doch schon merklich auf 138 min. Eine unserer Filmdateien spielte das System 84 min lang ab. Das ist für die meisten Fälle zu kurz, das Ende wird verpasst. Unter Volllast mit allen Verbrauchern und maximaler Displayhelligkeit ermittelten wir beim Battery Eater Classic Test (Minimal mögliche Laufzeit) nur noch schlappe 40 min.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
3h 13min
Surfen über WLAN
2h 18min
DVD
1h 24min
Last (volle Helligkeit)
0h 40min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Um das schlanke Gehäuse verwirklichen zu können, musste Dell einige Kompromisse eingehen. Die Schräglage der Tastatur, sowie die daraus resultierende nicht immer stabile Standfläche, könnte manchen Angewohnheiten und Ansprüchen entgegenstehen. Das Standard-Display ist zwar sehr hell, leidet aber unter der spiegelnden Oberfläche und der vertikalen Blickwinkelabhängigkeit. UMTS, eSata, Cardreader oder ExpressCard-Schacht sind aus Platzgründen nicht integriert. Obwohl das Adamo sehr sparsam arbeiten kann, ist die Akkulaufzeit durch den kleinen 20-Wh Speicher stark eingeschränkt. Kleine Verarbeitungsmängel trüben zudem den Eindruck der sonst hochwertigen Materialien unnötig.

Doch das Adamo XPS kann auch begeistern. Dünn wie ein Taschenrechner hat es einen ganz besonderen Reiz. Das "Dünne" passt problemlos in jede Aktentasche und kann mit Leichtigkeit so manchen Schreibblock ersetzen. Der „Immer dabei Faktor“ ist in hohem Maße erreicht worden. Die Leistungsfähigkeit ist für die angestrebte Zielgruppe sehr ansehnlich und profitiert im Alltag insbesondere von dem schnellen Solid State Drive. In jeder Situation bleibt das Subnotebook stets leise und kühl. Die vorhandenen Schnittstellen sind ausreichend und durch einige externe Adapter erweiterbar. Zuletzt bleibt noch das ungewöhnliche Design, mit so manchem schicken Detail, welches in jedem Fall Aufmerksamkeit erzeugt.

3 Jahre Garantie, einen ergänzenden 40-Wh Akku oder ein externes optisches Laufwerk im Lieferumfang, hätten dem Adamo XPS angesichts des Preises gut zu Gesicht gestanden. So müssen technikinteressierte Liebhaber entweder den ein oder anderen Kompromiss eingehen oder den Geldbeutel noch etwas weiter öffnen, als dies der Einstiegspreis von 1749,- Euro eigentlich verlangen würde.

 

Dell Adamo XPS
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Im Test: Dell Adamo XPS
Im Test:  Dell Adamo XPS

Datenblatt

Dell Adamo XPS

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel GS45
:: Speicher
4096 MB, 2048 MB DDR3 PC-6400E (1 Slot) + 2048 onboard
:: Grafikkarte
Intel Graphics Media Accelerator (GMA) 4500MHD, Kerntakt: 475 MHz, shared memory, igdumd64 8.15.10.94 Win7 64
:: Bildschirm
13.4 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, HD LED Display MS_0040, spiegelnd: ja
:: Festplatte
Samsung SSD 800 Series TM, 128 GB
:: Soundkarte
Realtek ALC269 @ Intel 82801IB ICH9 - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 DisplayPort, Audio Anschlüsse: Kopfhörerausgang, 10/100 Ethernet, DVI, beide per Dongle
:: Netzwerkverbindungen
Intel(R) WiFi Link 5300AGN (a g n ), 2.1+EDR ALPS Bluetooth
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 9.99 x 340 x 273.9
:: Gewicht
1.43 kg Netzteil: 0.33 kg
:: Akku
20 Wh Lithium-Ion, 11.1V, 1760mAh
:: Preis
1750 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 2.0 MP, externer Ethernet-Adapter, externer DVI-Adapter, 12 Monate Garantie

 

Der Akku besitzt einen etwas schwergängigen und fummeligen Mechanismus
Der Akku besitzt einen etwas schwergängigen und fummeligen Mechanismus
Die Webcam bleibt in geschlossenem Zustand ungeschützt
Die Webcam bleibt in geschlossenem Zustand ungeschützt
Auf unebenen Untergründen verhindern auch die Gummifüße kein Wackeln
Auf unebenen Untergründen verhindern auch die Gummifüße kein Wackeln
Schlichte Formensprache die gefällt
Schlichte Formensprache die gefällt
Aufgrund der Konstruktion lässt sich das Display im Neigungswinkel nicht verstellen
Aufgrund der Konstruktion lässt sich das Display im Neigungswinkel nicht verstellen
USB-Erweiterung und Displayport können sich in den Weg kommen
USB-Erweiterung und Displayport können sich in den Weg kommen
Optional erhältlich sind externe Laufwerke, hier ein DVD-Brenner
Optional erhältlich sind externe Laufwerke, hier ein DVD-Brenner
Obwohl schon recht schlank erreicht es nicht das Niveau des Adamo XPS
Obwohl schon recht schlank erreicht es nicht das Niveau des Adamo XPS
Für unterwegs muss man weitere 340g fürs Netzteil einkalkulieren
Für unterwegs muss man weitere 340g fürs Netzteil einkalkulieren
Adapter für Ethernet und DVI im Lieferumfang, Adapter für HDMI und VGA sind optional erhältlich
Adapter für Ethernet und DVI im Lieferumfang, Adapter für HDMI und VGA sind optional erhältlich
Recovery-DVD mit im Karton, ansonsten spartanische Ausstattung
Recovery-DVD mit im Karton, ansonsten spartanische Ausstattung
Dünnes Aluminium-Blech am Akkuschacht
Dünnes Aluminium-Blech am Akkuschacht
Logos an der Unterseite eingraviert, keine Aufkleber am Designobjekt
Logos an der Unterseite eingraviert, keine Aufkleber am Designobjekt
Das Adamo XPS gilt als Nachfolger des Adamo Thirteen
Das Adamo XPS gilt als Nachfolger des Adamo Thirteen
und setzt das Konzept nochmals konsequenter um
und setzt das Konzept nochmals konsequenter um
Aluminium und Stromsparkomponenten
Aluminium und Stromsparkomponenten
verhelfen dem Adamo XPS zu seiner rekordverdächtigen Schlankheit
verhelfen dem Adamo XPS zu seiner rekordverdächtigen Schlankheit
Während die 1,43kg Gewicht zwar schon gut sind
Während die 1,43kg Gewicht zwar schon gut sind
punktet das Subnotebook insbesondere mit maximal 10,3 mm Dicke
punktet das Subnotebook insbesondere mit maximal 10,3 mm Dicke
Die Tasten der Eingabe sind aus Metall
Die Tasten der Eingabe sind aus Metall
und fügen sich gut in das Gesamtkonzept ein
und fügen sich gut in das Gesamtkonzept ein
Etwas wackelige Scharniere sorgen nicht für optimale Stabilität
Etwas wackelige Scharniere sorgen nicht für optimale Stabilität
Die Anschlüsse befinden sich im Display-Fortsatz
Die Anschlüsse befinden sich im Display-Fortsatz
Der Sim-Kartenslot wird auf Dauer ohne Funktion bleiben
Der Sim-Kartenslot wird auf Dauer ohne Funktion bleiben
Dünner als jeder Ringbuchblock passt es in jede Aktentasche
Dünner als jeder Ringbuchblock passt es in jede Aktentasche
Kleine Passungenauigkeiten sowie...
Kleine Passungenauigkeiten sowie...
...eine reduzierte Schnittstellenverfügbarkeit bleiben bei der Schlankheitskur nicht aus
...eine reduzierte Schnittstellenverfügbarkeit bleiben bei der Schlankheitskur nicht aus
Schicker Öffnungsmechanismus mit Touch...
Schicker Öffnungsmechanismus mit Touch...
Dicker Displayrahmen mit genügend Platz um die schmale Base-Unit aufzunehmen
Dicker Displayrahmen mit genügend Platz um die schmale Base-Unit aufzunehmen
2 Megapixel-Webcam mit Micro
2 Megapixel-Webcam mit Micro
Boxen und Lüftungsauslass an der Unterseite
Boxen und Lüftungsauslass an der Unterseite

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Links

Preisvergleich

Pro

+Sehr flach
+Sehr leise
+Sehr kühl
+Gute Materialqualität
+Hohe Mobilität
+Gute Anwendungsleistung
+Digitaler Bildschirmanschluss
 

Contra

-spiegelnde Displayoberfläche
-feststehendes Display
-geringe Standfestigkeit
-kein UMTS verfügbar
-40-Wh Akku nicht in Europa erhältlich
-geringe Laufzeit
-kleine Verarbeitungsmängel beim Testgerät
-wenig Schnittstellen

Shortcut

Was uns gefällt

Sehr dünn, sehr leise hochwertige Materialien in Verbindung mit guter Anwendungsperformance.

Was wir vermissen

Ein geeigneteres Display, mehr Standfestigkeit und den 40-Wh Akku.

Was uns verblüfft

Dass Dell alle wesentlichen Rechnerkomponenten im 6mm dünnen Tastaturelement untergebracht hat.

Die Konkurrenz

Apple MacBook Air, Lenovo X301, Samsung X360 und Dell Adamo Thirteen sind zwar nicht so dünn, haben dafür aber andere Qualitäten. Laufzeit, Ausstattung, Gewicht, Display und auch der Preis sind dabei wesentliche Elemente. So leise wie das Adamo XPS ist aber keiner.

Bewertung

Dell Adamo XPS
04.12.2010 v2
Tobias Winkler

Gehäuse
87%
Tastatur
88%
Pointing Device
91%
Konnektivität
70%
Gewicht
92%
Akkulaufzeit
63%
Display
66%
Leistung Spiele
49%
Leistung Anwendungen
77%
Temperatur
90%
Lautstärke
99%
Auf- / Abwertung
88%
Durchschnitt
80%
83%
Subnotebook *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Tobias Winkler (Update: 11.02.2014)