Notebookcheck

Test Toshiba Satellite R630 Notebook

Martina Osztovits, 20.09.2010

Schlank und robust? Ein robustes, mobiles Subnotebook mit passabler Leistung, das noch dazu nicht allzu teuer ist, würde eine gute Option für alle jene darstellen, die häufig unterwegs sind. Ob das Satellite R630 hier punkten kann, erfahren Sie in unserem ausführlichen Test.

Mit der Satellite Familie will Toshiba vor allem Privatkunden, die einen Allround-Laptop suchen, ansprechen. Die Modellvielfalt ist dabei groß und umfasst Laptops verschiedenster Größen und Ausstattungen und Designs.

Wenden wir uns nun unserem Testgerät zu: Es handelt sich dabei um ein Satellite R630-13J, welches mit Core i450 CPU, integriertem GMA HD Grafikchip, vier Gigabyte RAM und 500GB großer, 5400 U/min Festplatte antritt. Besonderes Augenmerk hat Toshiba einem schlanken, aber dennoch robustem Design mit Magnesium-Gehäuse gewidmet.
Spannend ist das Satellite R630 vor allem, da es sich hier um ein zum wesentlich teureren Portégé R700-Businessprofi identes Gerät handelt. Lediglich auf den Docking-Port wurde verzichtet.

Hinweis: Anders ausgestattete Modelle können mitunter abweichende Ergebnisse in Bezug auf Leistung, Akkulaufzeit und Emissionen liefern.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Beim eleganten, schwarzen Gehäuse kommt fast ausschließlich Magnesium zum Einstatz. Die gebürsteten metallischen Oberflächen sehen jedoch nicht nur gut aus, sondern weisen auch eine ausgezeichnete Haptik auf. Darüber hinaus hat die Materialwahl einen positiven Einfluss auf die Stabilität des Gehäuse.

Die Verwindungsfestigkeit der Basiseinheit ist ausgezeichnet. Eine spezielle Wabenstruktur unter der Handauflage soll dort die Stabilität verbessern. Trotzdem gibt die rechte Handballenablage unter Druck etwas nach. Selbiges gilt für die Unterseite im Bereich des optischen Laufwerkes. Dort kann unter Druckbelastung mitunter auch ein Knacksen wahrgenommen werden.

Ebenso hält der Bildschirmdeckel Verwindungskräften gut stand und pariert diese beim Anheben des Notebooks an der Ecke eines Bildschirms ziemlich gut. Dort wo bei diesem Test Finger den Bildschirmdeckel berühren, treten aber Bildveränderungen am eingeschalteten Bildschirm auf. Bildveränderungen kann man zudem durch Druckeinwirkung auf den Bildschirmrahmen provozieren.

Die silbrig-glänzenden Abdeckungen über den Scharnieren sind neben diversen Aufklebern das einzige optische Highlight. Diese sind scheinbar aus Kunststoff gefertigt und wirken etwas filigran. Die Scharniere selbst leisten gute Arbeit und unterstützen den Bildschirm in jeder Position sicher. Das Nachwippen nach Verstellen des Öffnungswinkels ist minimal.
Die Zugkraft der Scharniere lässt kein einhändiges Öffnen des geschlossenen Laptops zu, reicht aber nicht aus, ein minimales Öffnen des umgekehrt an der Basiseinheit angehobenen Laptops zu verhindern. Zudem ist kein Transportverschluss vorhanden. Daher sollte man darauf achten, dass während eines Transports keine Fremdkörper zwischen Tastatur und Bildschirm eindringen können.

Der Akku sitzt erfreulicherweise fest im Gehäuse. Entfernt man diesen bleibt allerdings eine relativ große Lücke oberhalb der Tastatur.

Mit Abmessungen von 316 Millimetern Breite und 227 Millimetern Tiefe weist das Satellite R630 typische Maße eines 13.3-Zöllers auf. Die Höhe steigt von vorne 18.3 Millimeter auf maximal 25.7 Millimeter an der Rückseite an. Insgesamt wirkt das Testgerät schlank und ausgesprochen leicht. Tatsächlich bringt es samt Akku 1.42 Kilogramm auf die Waage. Dies ist vergleichbar mit aktuellen 10-Zoll Netbooks. Zum Transportgewicht kommen noch 0.36 Kilogramm für den Stromadapter hinzu.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Die Schnittstellenausstattung inkludiert HDMI für die digitale Bild- und Tonübertragung und einen eSATA/USB-Kombi Anschluss, welcher bei Nutzung als eSATA Anschluss in Kombination mit externen Massenspeichern bessere Übertragungsraten als USB-2.0 ermöglicht. Mit diesem bietet das Satellite R630 insgesamt 3 USB-2.0 Schnittstellen. Standard-Ports wie VGA, LAN (RJ45), Mikrofon und Kopfhörer sind auch mit an Bord.

Der eingebaute Multi-in-1 Kartenleser unterstützt die Formate SD bis zu 2 GB, miniSD/microSD bis zu 2 GB mit Adapter, SDHC bis zu 16 GB, microSDHC bis zu 4 GB mit Adapater und MultiMedia-Karte bis zu 2 GB.

Zwar findet man keine Erweiterungsmöglichkeiten oder gar eine Dockingschnittstelle vor, angesichts des Formfaktors kann man aber dennoch von einer guten Schnittstellenausstattung sprechen.
Die Schnittstellenanordnung ist je nach Belegung für Linkshänder nicht optimal, da sich viele Anschlussmöglichkeiten im mittleren bis vorderen Bereich der linken Seitenkante befinden. Rechtshänder sind beim Satellite R630 klar im Vorteil.

Linke Seite: Stromanschluss, Lüfter, VGA, eSATA/USB-Kombi, USB-2.0, HDMI
Linke Seite: Stromanschluss, Lüfter, VGA, eSATA/USB-Kombi, USB-2.0, HDMI
Rechte Seite: optisches LW, Kartenleser, Mikrofon, Kopfhörer, USB-2.0, LAN (RJ-45), Kensington Security Slot (Scharnier)
Rechte Seite: optisches LW, Kartenleser, Mikrofon, Kopfhörer, USB-2.0, LAN (RJ-45), Kensington Security Slot (Scharnier)

Kommunikation

Zur Kommunikationsausstattung gehören eine Intel 82577LC Gigabit (10/100/1000MBit) Ethernetkarte und ein Broadcom 802.11n (abgn) WLAN Modul, mit welchem, bei entsprechender Infrastruktur versteht sich, unter Nutzung von Standard-n via WiFi-Hotspot schnelle Netzwerkverbindungen hergestellt werden können.

Mittels eingebautem Bluetooth 2.1 + EDR Modul kann mit mobilen Kleingeräten, beispielsweise PDA oder Mobiltelefon kommuniziert werden.

Die integrierte VGA WebCam kann, außer für Videokonferenzen, mit Hilfe der Toshiba Face Recognition auch zur Gesichtserkennung genutzt werden. Die Bildqualität ist nicht überragend aber für Videokonferenzen durchaus ausreichend.

Zubehör

Recovery-Medien für das Betriebssystem müssen via Toshiba-Tool selbst erstellt werden. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit den Auslieferungsstatus von versteckter Festplattenpartition wiederherzustellen.

Auf unserem Testgerät war Windows 7 Home Premium in der 64-Bit Version vorinstalliert, womit der vorhandene Hauptspeicher von vier GB, im Vergleich mit einem 32-Bit Betriebssystem, effizient genutzt wird. Eine Upgrade-Möglichkeit besteht via Wartungsklappe an der Unterseite, allerdings sind bereits beide Speicherbänke belegt.

Mitgeliefert werden ein gedrucktes Handbuch und eine Kurzanleitung. Zur vorinstallierten Software gehören neben diversen Toshiba Tools auch nützliche Programme wie Nero 9.

Garantie

Die Garantiedauer beträgt ab Werk 12 Monate.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Die schwarze Chiclet-Tastatur (Einzeltasten-Design) mit 87 Tasten fügt sich nahtlos in die Gesamtgestaltung des Satellite R630 ein. Ein besonderer Vorteil stellt der Spritzwasserschutz der Tastatur dar, welcher die sensible Elektronik im Inneren vor Schäden durch beispielsweise verschüttete Getränke schützen soll.

Aufgrund des Standardlayouts kann man sofort problemlos im 10-Finger-System loslegen. Die mechanischen Eigenschaften, mittellanger Hubweg und deutlicher Druckpunkt tragen dabei ebenso zum Tippkomfort bei.

Die Tastenköpfe selbst sind ausreichend groß und absolut plan. Der Zwischenraum zwischen den Tasten ist vor allem in Anbetracht des Formfaktors großzügig gewählt. Zudem bleibt das Anschlagsgeräsuch im Rahmen.

Einziger Kritikpunkt bleibt, dass die Unterkonstruktion besonders beim energischen Tippen ein leichtes Durchfedern der Tastatureinheit erlaubt.

Zwei von insgesamt drei Hotkeys findet man oberhalb der Tastatur im rechten Bereich. Der rechte startet etwa das Toshiba eco Utility. Im Ökomodus soll der Stromverbrauch reduziert werden.

Touchpad

Das Touchpad weist mit einer Breite von 84 Millimetern und einer Tiefe von 50 Millimetern eine großzügige Ausdehnung auf.  Mit einer angenehm runden Kante grenzt es sich deutlich fühlbar vom umliegenden Gehäuse ab. Seine aufgeraute Oberfläche fühlt sich angenehm an und weist gute Gleiteigenschaften auf.

Das Synaptics Touchpad V7.4 unterstützt Multi-Touch-Gesten und ist umfangreich konfigurierbar. Scrollen kann man etwa auch mittels weder optisch noch haptisch markierten Scrollbereichen am rechten und unteren Rand des Touchpads.

Die chrome-farbigen Touchpad-Tasten weisen einen relativ kurzen Hubweg auf und sprechen über ihre gesamte Ausdehnung gut und gleichmäßig an. Das Klickgeräusch könnte allerdings etwas leiser ausfallen und nervt in leisen Umgebungen.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Display

Wie wir testen - Display

Bei aktuell auf der deutschen Homepage von Toshiba gelisteten Modellvarianten des Satellite R630 ist von einem "Toshiba HD entspiegeltes Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung" die Rede. Dahinter steckt jeweils ein matter Bildschirm (TOS5091) mit einer maximalen Auflösung von 1366x768 Pixel und damit kinofreundlichem 16:9 Format.

188.6
cd/m²
182.9
cd/m²
208
cd/m²
211
cd/m²
233
cd/m²
209
cd/m²
209
cd/m²
194
cd/m²
191.6
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 233 cd/m²
Durchschnitt: 203 cd/m²
Ausleuchtung: 78 %
Schwarzwert: 1.63 cd/m²
Kontrast: 143:1

Das Display schafft in unserer Helligkeitsmessung einen Spitzenwert von 233 cd/m² im mittlerem Bildsegment. Zwar gibt es am Markt auch deutlich hellere Bildschirme, für einen geplanten Einsatz mit Internet- und Büroanwendugen und in Anbetracht der matten Oberfläche, ist dies aber in Ordnung.

Leider fällt die Helligkeit zu den Randbereichen hin mehr oder weniger stark ab, sodass nur eine Ausleuchtung von 78% geboten wird. Ebenso ist der Schwarzwert von 1.63 cd/m² ziemlich hoch, sodass nur ein mäßiger Kontrast von 143:1 erreicht wird.

Die subjektive Qualität der Farbwiedergabe hat etwas unter dem niedrigen Kontrastverhältnis zu leiden. Sofern man allerdings nicht gerade auf Bildbearbeitung spezialisiert ist, sollte man speziell für die üblichen Officeanwendungen ausreichend gerüstet sein.

Ein weiters Kriterium könnte auch die Außeneinsatztauglichkeit darstellen. Mit entspiegeltem Bildschirm und einer Helligkeit von bis 233cd/m² ist man dafür ganz gut gerüstet. Bei direkter Sonneneinstrahlung könnte die Helligkeit des Panels allerdings gerne noch etwas höher sein, um einen ausreichenden Bildkontrast zu gewährleisten.

Im Schatten
Im Schatten
In der Sonne
In der Sonne

Auch in punkto Blickwinkelstabilität wäre Spielraum für Verbesserungen. Hier zeigt der eingebaute Bildschirm speziell im vertikalen Sichtbereich Schwächen. Beim Verändern des Displayneigungswinkel wird man schnell mit einem Überstrahlen bzw. einem Verdunkeln des Bildes konfrontiert.

Blickwinkel Toshiba Satellite R630-13J
Blickwinkel Toshiba Satellite R630-13J

Das Satellite R630 beruht auf dem HM55 Chipsatz von Intel (-> Herstellerinformation) und nutzt einen Arrandale Prozessor, nämlich eine Intel Core i5 450M CPU. Dieser bietet den Vorteil einer automatischen Übertaktungsfunktion (Turbo Boost), wodurch sich der Prozessor etwa bei Verwendung nur eines Kernes automatisch übertaktet und so die Performance des Chips dynamisch an die jeweilige Anwendung anpassen kann. Mit Hilfe der Hyperthreading Technologie kann der Zweikern-Prozessor zudem bis vier Threads gleichzeitig abarbeiten.

Sein Speicherkontroller kann bis zu maximal acht Gigabyte Arbeitsspeicher adressieren. In unserem Testgerät waren vier Gigabyte in Form von zwei Zwei-Gigabyte-Riegeln verbaut.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HDTune
Systeminformationen Toshiba Satellite R630-13J
Die DPC Latenzen bleiben im grünen Bereich
Die DPC Latenzen bleiben im grünen Bereich

Alle Modellvarianten des Satellite R630 nutzen den in der Arrandale CPU integrierten GMA HD Grafikchip. Im Vergleich zur ehemals oft vertretenen GMA 4500MHD Chipsatzgrafik bietet dieser mehr Performance bei geringerem Energieverbrauch, da sich die entsprechenden Bauteile direkt auf der CPU-Einheit befinden und nicht mehr über den Chipsatz angesteuert werden müssen.

Die Grafikeinheit bietet, wie der Name bereits vermuten lässt, Unterstützung bei HD Video-Dekodierung (MPEG-2, VC-1 und AVC) und kann damit die CPU in diesem Fall entlasten. Dies und die Darstellung der Windows-Aero-Effekte wären dann auch schon die wichtigsten Aufgabenbereiche des Grafikchips, denn für grafikintensive Anwendungen verfügt dieser schlicht über zu wenig Power.

Dies gilt natürlich auch für Computer-Games. Aktuelle Shooter und Rollenspiele sollte man rasch vergessen, möglich wären allerdings etwas ältere Games bei niedrigen Detailstufen. Sims 3 sollte beispielsweise noch schaffbar sein, ebenso wie das in die Jahre gekommene und dennoch erfolgreiche Counterstrike Source. Detaillierte Infos finden Sie auch in unserer Spieleliste.

Summa sumarum kommt das Toshiba Satellite R630 nicht über das Image eines mäßig ausgestatteten Office-Rechners hinaus. Sollte mehr Performance von Nöten sein, kann man auf das baugleiche Toshiba R700 ausweichen. Dort sind auch Varianten mit Intel Core i7-620M und schnellem SSD verfügbar.

4.6
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.8
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
4.6
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
5.3
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9
Cinebench R10 Shading 32Bit
1905
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
6072
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2912
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
3397 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
7440 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
1975 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
1.41 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
1.99 Points
Hilfe
PC Mark
PCMark Vantage5195 Punkte
Hilfe

Wesentlich spannender ist in Anbetracht der Office Ausrichtung des Satellite R630 natürlich die Anwendungsleistung, die wir anhand des PCMark Vantage Benchmarktests ermittelten. Mit den erreichten 5195 Punkten im Gesamt-Score (64-Bit) kann es nicht ganz mit dem Dell Vostro 3300 (Core i5 450M, GMA HD) mithalten, welches vor allem mit seiner schnelleren 7200 U/min Festplatte punkten kann. Das Fujitsu Lifebook S760 (Core i5 620M, GMA HD) kann unser Testgerät mit 6178 Punkten deutlich zurücklassen. Ausschlaggebend ist hier nicht nur die stärkere CPU sondern auch die deutlich bessere Kommunikationsausstattung. Dagegen erreicht unser Testkandidat einen deutlichen höheren Gesamtscore als Subnotebooks ala Sony Vaio VPC-Y21S1E (Pentium U5400, GMA).

3D Mark
3DMark 2001SE9618 Punkte
3DMark 034927 Punkte
3DMark 053368 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
1742 Punkte
3DMark Vantage329 Punkte
Hilfe
Hitachi Travelstar 5K500.B HTS545050B9A300
Minimale Transferrate: 28.3 MB/s
Maximale Transferrate: 87.7 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 64.3 MB/s
Zugriffszeit: 18.5 ms
Burst-Rate: 118 MB/s

Letztlich verdient sich auch die eingesetzte Festplatte etwas Aufmerksamkeit. Der eingesetzte Hitachi Massenspeicher (HTS545050B9A300) dreht mit einer Geschwindigkeit von 5400 Umdrehungen pro Sekunde und bietet eine Bruttokapazität von 500 Gigabyte. Die von HD-Tune ermittelten Leistungswerte bleiben ohne Aufälligkeiten.
Ein Beschleunigungssensor sorgt für Sicherheit. Dieser rang im Laufe der Tests, bis zur Deaktivierung der Benachrichtigung, mit Pop-ups um Aufmerksamkeit.

Als optisches Laufwerk steht ein Matshita DVD-RAM UJ892ES zur Verfügung. In Anbetracht der kompakten Bauform und des geringen Gesamtgewichtes ein wesentlicher Pluspunkt des Toshiba R630.

Gaming Performance

Wie wir testen - Leistung

Wie bereits weiter oben erwähnt, ist das Gerät leistungsmäßig eher auf den Internet- und Büroanwendungsbereich ausgerichtet. Der GMA HD Grafikchip unterstützt die CPU auch gut bei der Videodekodierung. Beschränkt man sich auf diese Anwendungen, kann man mit der Grafikleistung des Satellite R630  durchaus zufrieden sein.

Anders sieht es bei 3D intensiven Anwendungen aus. Hier stößt man schnell an die Grenzen der Leistungsfähigkeit des integrierten Grafikchips. Darauf weisen auch die ermittelten 3DMark-Ergebnisse hin, wobei das Satellite R630 durch die Bank etwas besser abschneidet als das Vostro 3300 mit gleicher CPU und identem Grafikchip.

Die meisten modernen 3D-Spiele sind bestenfalls mit niedrigsten Einstellungen annähernd spielbar. Praktische Spieletests wurden nicht durchgeführt, da Testdaten mit GMA HD bereits ausreichend in unserer Datenbank vorhanden sind und das Satellite R630 ohnehin eher auf Office und Internetanwendungen ausgelegt ist. Anspruchslose Casual-Games zwischendurch sollten auch mit dem vorliegenden R630 zu schaffen sein.

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Bereits im Betrieb mit geringer Last fällt der unruhige Lüfter des Satellite negativ auf, allerdings bleibt dabei der maximale Geräuschpegel von 34.2 dB(A) noch im Rahmen. Mit steigender Last nimmt die Lärmbelastung schnell zu. Das Geräusch ähnelt dabei jenem eines Flugzeuges, das im Stand seine Turbinen warm laufen lässt, ist eher hochfrequent und schwankt während 3D-intensiven Programmen wie den 3DMark Benchmarks im wesentlichen zwischen zwei Stufen. Dabei wird eine durchschnittliche Lautstärke von deutliche hörbaren 43.7 dB(A) erreicht.

Während des mehrstündigen Stresstests mit Furmark und Prime95, wobei sowohl GPU als auch CPU zu 100% ausgelastet werden, steigt die Lautstärke schließlich nach ein paar Minuten auf das Maximum von 52.6 dB(A). Auch hier schält der Lüfter ab und zu auf eine niedrigere Umdrehungszahl zurück um etwas später wieder hochzudrehen.

Lautstärkediagramm

Idle 33.8 / 33.8 / 34.2 dB(A)
HDD 34.3 dB(A)
DVD 38.3 / dB(A)
Last 43.7 / 52.6 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Im Idle Betrieb bleibt die Temperaturentwicklung an allen Messstellen im grünen Bereich. Auch im wenig beanspruchenden Office-betrieb ist damit mit keinen störenden Erwärmungen zu rechnen.

Anders im Betrieb unter Last: Hier erwärmt sich vor allem der linke hintere Bereich deutlich. An der Oberseite bleibt dabei die Temperatur wenigstens an den Handballenablagen im Rahmen.
Bei mehrstündiger 100% GPU und 100% CPU Auslastung wird die CPU mit  teilweise über 90 Grad Celsius sehr warm. Obwohl solch ein Szenario in der Praxis kaum eintreten wird, ist dies doch ein Indiz für ein bereits besonders gefordertes Kühlsystem.

Max. Last
 50.2 °C36.4 °C31.6 °C 
 39.8 °C34.9 °C31.9 °C 
 30.3 °C31.2 °C31.1 °C 
Maximal: 50.2 °C
Durchschnitt: 35.3 °C
44.8 °C39.2 °C32.1 °C
46.1 °C41.6 °C37.7 °C
35.5 °C34.4 °C32.8 °C
Maximal: 46.1 °C
Durchschnitt: 38.2 °C
Netzteil (max.)  54.6 °C | Raumtemperatur 21.5 °C

Lautsprecher

Die beiden Lautsprecher befinden sich links und rechts oberhalb der Tastatur. Ihr Klang ist höhenlastig, bassarm und eher dünn. Gesprochenes hört sich einigermaßen passabel an, für anspruchsvolle Musikwiedergabe ist die Verwendung externer Lautsprecher oder qualitativ hochwertiger Kopfhörer dringend anzuraten. Der Test der 3.5 mm Lautsprecherbuchse bleibt ohne Auffälligkeiten.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Als mobiler Energieversorger steht ein Lithium-Ionen Akku mit einer Kapazität von 66 Wh zur Verfügung. In unseren Tests konnten wir zwischen gerade einmal zirka eineinhalb Stunden und bis zu fast sechs Stunden ohne Unterbrechung im Akkubetrieb arbeiten. Diese beiden Werte wurden mit dem BatteryEater Tool ermittelt, der Minimumwert mit dem Classic Test bei maximaler Helligkeit, eingeschalteten WiFi-Modulen und Höchstleistungsprofil. Zur Ermittlung der maximal zu erwartende Akkulaufzeit zogen wir dagegen den Reader's Test bei minimaler Helligkeit, abgeschalteten Wireless-Funktionen und Energiesparprofil heran.

Die beiden Praxistest ergeben schließlich, der Ausstattung entsprechend, brauchbare Laufzeiten. Beim DVD-Test spielte unser Spielfilm 182 Minuten, also etwas mehr als drei Stunden. Dafür wählten wir das Höchstleistungsprofil und maximale Helligkeit. Die WiFi-Module waren bei diesem Test deaktiviert.
Beim WLAN-Test konnten wir 235 Minuten, also etwas weniger als vier Stunden, ebenfalls bei maximaler Helligkeit aber mit aktivem Energiesparprofil im Internet recherchieren.

Da das Vostro 3300 (gleiche CPU und GPU) nur mit einem 40 Wh Akku antritt, schneidet unser Testkandidat deutlich besser ab. Das Fujitsu Lifebook S760 (Core i7 620M, GMA HD) hatte ebenfalls einen etwas kleineren 62.64 Wh Akku und kann damit ebenfalls nicht ganz mit dem Satellite R630 mithalten.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 34min
Surfen über WLAN
3h 55min
DVD
3h 02min
Last (volle Helligkeit)
1h 28min

Doch auch beim Stromverbrauch liegt das Satellite R630 etwas vor dem Vostro 3300 (Core i5 450M, GMA HD) von Dell, welches dafür mit einer schnelleren Festplatte punkten kann, und dem Fujitsu Lifebook S760 (Core i7 620M, GMA HD) mit leistungsfähigerem Prozessor.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.1 Watt
Idle 8.6 / 11.8 / 15.1 Watt
Last 42.8 / 54.2 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Schlank, dünn, elegant und robust: diesen Ansprüchen wird das Toshiba Satellite R630 gut gerecht. Dass ein schlankes Design nicht nur Vorteile bringt, sieht man letztendlich bei den Emissionen. Unter Last kann unser Testgerät ganz schön warm werden. Zudem fällt die unruhige Lüftersteuerung und die Geräuschcharakteristik des Lüfters auch im Office-Betrieb negativ auf.

Dafür punktet der Testkandidat mit einer guten Anwendungsleistung. Von dem integriertem GMA Grafikchip sollte man aber nicht allzu zuviel erwarten. Seine Hauptaufgabe liegt in der Unterstützung der CPU bei HD Video-Dekodierung.

Freuen kann sich der Anwender auch über einen matten Bildschirm, der auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen störende Spiegelungen verhindert. Dafür könnte der Bildschirm etwas kontrastreicher und gleichmäßiger ausgeleuchtet sein. Einem Ausseneinsatz steht aber zu mindest im Schatten nichts im Wege. Ebenso trägt die relativ gute Akkulaufzeit zur Mobilität des Portégé R630 bei.

Toshiba will mit dem Satellite R630 vor allem Privatanwender ansprechen. Von der gebotenen Leistung her ist es klar auf Internet- und Büroanwendungen ausgerichtet und nicht etwa auf Multimedia oder gar Computerspiele. Dafür kommt auch der Privatanwender in den Genuss von Merkmalen, die Geräte für den Endverbrauchermarkt oft vermissen lassen – allen voran eines entspiegelten Bildschirmes und eines robusten Magnesiumgehäuses. Vergleichbare Geräte finden wir daher vor allem im Einstiegsbusinessbereich.
Die klassische Business-Kundschaft sollte Toshiba zufolge im Portégé R700 die entsprechende Hardware finden. Im, abgesehen vom Docking-Port mit dem R630, identen Gerät sind dann auch leistungsfähigere Komponenten verfügbar.

» Das Toshiba R630 ist derzeit ab 929,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich

Zur Verfügung gestellt von ...
Alle 17 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Die Kommentare zum Artikel werden geladen

Diesen Artikel kommentieren / Antworten:

Im Test: Toshiba Satellite R630-13J, zur Verfügung gestellt von:
Im Test:  Toshiba Satellite R630-13J

Datenblatt

Toshiba Satellite R630-13J
Prozessor
Grafikkarte
Speicher
4096 MB 
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM55
Festplatte
Hitachi Travelstar 5K500.B HTS545050B9A300, 500 GB 
5400 U/Min
Soundkarte
Realtek ALC269 @ Intel Ibex Peak PCH
Anschlüsse
3 USB 2.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: Mikrofon, Kopfhörer, Card Reader: Multi-Card Reader: SD, miniSD/microSD mit Adapter, SDHC, microSDHC mit Adapter, MM,
Netzwerkverbindungen
Intel 82577LC Gigabit (10/100/1000MBit), Broadcom 802.11n (a b g n ), 2.1 + EDR Bluetooth
Optisches Laufwerk
Matshita DVD-RAM UJ892ES
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 25.7 x 316 x 227
Gewicht
1.42 kg Netzteil: 360 g
Akku
66 Wh Lithium-Ion, 10.8V
Preis
992.46 Euro
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
Sonstiges
Webcam: VGA, Kurzanleitung, gedrucktes Handbuch, McAfee, Nero 9, div. Toshiba Tools, 12 Monate Garantie

 

[+] compare
Eine elegante schlanke Erscheinung
Eine elegante schlanke Erscheinung
Häufig permanent belegte Schnittstellen im hinterem Bereich der rechten Seitenkante
Häufig permanent belegte Schnittstellen im hinterem Bereich der rechten Seitenkante
Maximaler Öffnungswinkel: zirka 145 Grad
Maximaler Öffnungswinkel: zirka 145 Grad
Im Inneren: ein Core i5 450 Prozessor, GMA HD Grafikchip, 4 GB RAM und eine 500GB Festplatte
Im Inneren: ein Core i5 450 Prozessor, GMA HD Grafikchip, 4 GB RAM und eine 500GB Festplatte
Vorinstalliertes Windows 7 Home Premium 64 Bit
Vorinstalliertes Windows 7 Home Premium 64 Bit
Wartungsöffnung für Festplatte...
Wartungsöffnung für Festplatte...
... und Arbeitsspeicher
... und Arbeitsspeicher
Unterseite wird unter Last ziemlich warm
Unterseite wird unter Last ziemlich warm
Unruhiger Lüfter mit unangenehmer Geräuschcharakteristik
Unruhiger Lüfter mit unangenehmer Geräuschcharakteristik
Schwache Lautsprecher
Schwache Lautsprecher
Gute Akkulaufzeit
Gute Akkulaufzeit
Multi-in-1 Kartenleser
Multi-in-1 Kartenleser
Links vom Gerät kann es je nach Belegung zu einer Ansammlung von Kabeln kommen
Links vom Gerät kann es je nach Belegung zu einer Ansammlung von Kabeln kommen
Magnesiumeinsatz verbessert die Haptik und sorgt für die notwendige Stabilität
Magnesiumeinsatz verbessert die Haptik und sorgt für die notwendige Stabilität
Mit 13.3 Zoll, entspiegelter Oberfläche und guter Helligkeit eignet sich das Satellite gut als Reisebegleiter
Mit 13.3 Zoll, entspiegelter Oberfläche und guter Helligkeit eignet sich das Satellite gut als Reisebegleiter
Neben Videokonferenzen kann die VGA WebCam auch zur Gesichtserkennung eingesetzt werden
Neben Videokonferenzen kann die VGA WebCam auch zur Gesichtserkennung eingesetzt werden
Ein angenehme Tastatur mit Standardlayout
Ein angenehme Tastatur mit Standardlayout
etwas abgesetzte Pfeiltasten
etwas abgesetzte Pfeiltasten
Schnelltasten für das Toshiba eco Utility und die Bildschirmsteuerung
Schnelltasten für das Toshiba eco Utility und die Bildschirmsteuerung
Das Touchpad kann komfortable ein- und ausgeschalten werden
Das Touchpad kann komfortable ein- und ausgeschalten werden
Präzise Steuerung des Mauszeigers
Präzise Steuerung des Mauszeigers
Status-LEDs in der chrome-farbigen Umrandung der komfortablen, aber etwas lauten Touchpad-Buttons
Status-LEDs in der chrome-farbigen Umrandung der komfortablen, aber etwas lauten Touchpad-Buttons
Stromanschluss, Lüfteröffnung und VGA an der linken Seitenkante
Stromanschluss, Lüfteröffnung und VGA an der linken Seitenkante
Ausreichend dimensionierter Stromadapter
Ausreichend dimensionierter Stromadapter

Ähnliche Geräte

Geräte mit der selben GPU und/oder Bildschirmgröße

» Test Asus P31F Subnotebook
Core i3 380M, 1.9 kg
» Test Dell Latitude E4310 Subnotebook
Core i5 560M, 1.85 kg
» Test Sony Vaio VPC-S13X9E Subnotebook
Core i3 370M, 1.971 kg
» Dell Vostro V130 im Kurz-Test
Core i5 470UM, 1.638 kg
» Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook
Core i5 470UM, 1.638 kg
» Test Toshiba Portégé R700 Notebook
Core i7 620M, 1.56 kg
» Test Dell Vostro 3300 Notebook
Core i5 450M, 1.93 kg

Links

Preisvergleich

Pro

+Stabiles Magnesiumgehäuse mit angenehmer Haptik
+Sehr gute Anwendungsleistung
+Optisches Laufwerk
+Schnittstellenausstattung mit HDMI und eSATA
+Angenehme Tastatur
+Präzises Touchpad unterstützt Multi-Touch-Gesten
 

Contra

-Schnittstellenanordung für Linkshänder
-Wird unter Last sehr warm
-Unruhiger Lüfter

Shortcut

Was uns gefällt

Dass auch Privatanwender in den Genuss der Vorteile eines entspiegelten Bildschirms und eins robusten Magnesiumgehäuses kommen.

Was wir vermissen

Verbesserungen bei der Geräuschcharakteristik des Lüfters. Zudem könnte der Bildschirm etwas kontrastreicher und gleichmäßiger ausgeleuchtet sein.

Was uns verblüfft

Toshiba preist das Kühlsystem im R630/R700. Wir können dafür keinen guten Grund finden.

Die Konkurrenz

Konkurrenznotebooks findet man vor allem auch im Einstiegsbusinessbereich, verschiedenster Hersteller, beispielsweise das Vostro 3300 von Dell oder das Lifebook S760 von Fujitsu.

Bewertung

Toshiba Satellite R630-13J
04.12.2010 v2
Martina Osztovits

Gehäuse
90%
Tastatur
87%
Pointing Device
90%
Konnektivität
70%
Gewicht
92%
Akkulaufzeit
83%
Display
70%
Leistung Spiele
55%
Leistung Anwendungen
88%
Temperatur
74%
Lautstärke
69%
Auf- / Abwertung
86%
Durchschnitt
80%
83%
Subnotebook *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

> Notebook Test, Laptop Test und News > Eigene Testberichte > Notebook Testberichte > Test Toshiba Satellite R630 Notebook
Autor: Martina Osztovits (Update: 11.02.2014)