Einige neue Geekbench-Einträge liefern weitere Details zu AMDs Ryzen-AI-400-„Gorgon Point“-CPUs. Frühere Leaks hatten bereits die technischen Daten offengelegt – und nun bekommen wir einen ersten Eindruck davon, wie groß der vorläufige Leistungssprung gegenüber Strix Point ausfällt.
Ryzen AI 9 HX 470
Der Anfang macht das Flaggschiff: der Ryzen AI 9 HX 470. Er erzielt 2.978 und 15.968 Punkte in den Geekbench Single- und Multi-Core-Tests. Das ist nahezu das gleiche Ergebnis wie beim Ryzen AI 9 HX 370 (2.890/15.051). Besonders aussagekräftig für die Leistung der Gorgon Point CPU ist das allerdings nicht, da sie nicht konstant auf ihre maximale Geschwindigkeit (5,3 GHz) hochgefahren wird. Sie wurde in Verbindung mit einem noch nicht veröffentlichten Lenovo Laptop mit 32 GB DDR5-2126 RAM im Benchmark-Test gesichtet, was sich wahrscheinlich auf das Geekbench-Ergebnis auswirkt.
Weiter geht es mit der Ryzen AI 9 HX 470's Radeon 890M iGPU. Sie erzielt 25.677 Punkte im Geekbench OpenCL Benchmark. Wieder einmal gelingt es ihr nicht, die gleiche GPU auf dem Strix Point Gegenstück (39.622) zu übertreffen – trotz eines geringfügig höheren Boost-Taktes (3,1 GHz vs. 2,9 GHz). Das Radeon-890M-Sample wurde zusammen mit einem Asus-Laptop mit 64 GB DDR5-5572-Speicher gezeigt.
Ryzen AI 7 450
Der Ryzen AI 7 450 schneidet leider ebenfalls nicht besser ab: Er erreicht 2.624 Punkte im Single-Core- und 10.598 Punkte im Multi-Core-Test. Zum Vergleich: Der Ryzen AI 7 350 kommt im Durchschnitt auf 2.853 bzw. 13.092 Punkte. Der neue Chip wurde im selben oben erwähnten Lenovo-Laptop mit 32 GB Arbeitsspeicher gesichtet. Laut Spezifikationen bleibt es beim 4+4-Layout, wobei der Zen-5-Cluster auf bis zu 5,14 GHz boostet.
Letztlich wird Gorgon Point bei der reinen Rechenleistung wohl nur geringfügig schneller sein als Strix Point. AMD dürfte Gorgon Point voraussichtlich auf der CES 2026 vorstellen.
Quelle(n)
Geekbench (AI 9 HX 470, Radeon 890M, AI 7 450)











