Mit Panther Lake bringt Intel Anfang 2026 brandneue Laptop-Prozessoren auf den Markt, die sich nicht nur durch einen schnelleren Prozessor und eine bessere Effizienz von Arrow Lake absetzen sollen, sondern vor allem durch einen brandneuen Grafikchip auf Basis der Xe3-Architektur.
Die neue Architektur in Verbindung mit einer Fertigung in TSMCs N3E-Verfahren und die Erweiterung von acht auf zwölf GPU-Kerne soll laut Intel eine 50 Prozent bessere Performance im Vergleich zur Intel Arc Graphics 140V ermöglichen. 50 Prozent mehr Leistung mit 50 Prozent mehr Recheneinheiten klingt nicht berauschend, in der Praxis könnte der Vorsprung aber etwas größer ausfallen.
Denn auf Geekbench wurde mittlerweile das Asus ROG Zephyrus G14 (ca. 2.600 Euro auf Amazon) der nächsten Generation getestet, das mit einem Intel Core Ultra X7 358H samt integrierter Xe3-iGPU ausgestattet ist. Mit einem Geekbench 6 OpenCL-Ergebnis von 52.014 Punkten ist die neue iGPU tatsächlich 76 Prozent schneller als noch der Grafikchip von Lunar Lake.
| GPU | Geekbench 6 OpenCL |
|---|---|
| Intel Arc Xe3 (Panther Lake) | 52.014 |
| Intel Arc 140V (Lunar Lake) | 29.553 |
| AMD Radeon 890M (Strix Point) | 39.642 |
| Steam Deck | 16.012 |
| Apple M5 | 48.457 |
| Nvidia GeForce RTX 3050 Laptop | 53.414 |
Auch hinter der Konkurrenz braucht sich Panther Lake nicht zu verstecken – Intels bisher schnellste iGPU ist 31 Prozent leistungsstärker als die AMD Radeon 890M und sogar mehr als dreimal so schnell wie das Steam Deck, wodurch der Chip auch für Gaming-Handhelds interessant sein könnte – brauchbare Treiber vorausgesetzt. Intel kann sogar den brandneuen Apple M5 um immerhin 7,3 Prozent übertreffen.
Die Performance der iGPU liegt in etwa auf dem Niveau der Nvidia GeForce RTX 3050 Laptop-GPU, mit entsprechenden Treibern sollten also die meisten aktuellen Spiele in 1.080p-Auflösung mit mittlerem Detailgrad flüssig dargestellt werden können. Abzuwarten bleibt, wie viel Energie die iGPU benötigt, um diese Leistung ausspielen zu können, und auch ob Intel die sehr gute Leistung in synthetischen Benchmarks auch in Gaming-Leistung umsetzen kann, ist noch unklar.















