Alan Wake 2: Update für PC-Version bringt lang ersehntes Feature

Remedy hat ein neues Update für Alan Wake 2 veröffentlicht, das vor allem PC-Spielern mit AMD-Grafikkarten zugutekommt. Version 1.2.10 ergänzt native Unterstützung für AMD FSR 4. Auf kompatiblen Grafikkarten wird FSR 4 nun automatisch aktiviert, sobald in den Grafikeinstellungen des Spiels FSR Super Resolution ausgewählt wird.
Das Update führt außerdem die lange erwartete native Unterstützung für AMD FSR Frame Generation ein, die auf kompatibler Hardware als separate Option zur Verfügung steht. Damit lässt sich Frame Generation auf Radeon-Grafikkarten nutzen, ohne Dateien auszutauschen oder auf Methoden und Werkzeuge von Drittanbietern zurückzugreifen, um in höheren Auflösungen spielbare Bildraten zu erzielen.
AMD hat die Unterstützung für FSR 4.1 Upscaling im Juni 2026 auf Grafikkarten der Radeon RX 7000-Serie ausgeweitet. Die auf maschinellem Lernen basierende FSR 4 Frame Generation bleibt jedoch den neueren Modellen der Radeon RX 9000-Serie vorbehalten.
Ein Erfolg für AMD trotz Einschränkungen
Obwohl nur eine begrenzte Auswahl an Hardware profitiert, stellt das Update angesichts der hohen Anforderungen von Alan Wake 2 einen deutlichen Vorteil für Radeon-Nutzer dar. Ohne eine leistungsfähige Upscaling-Lösung ist das Spiel nur eingeschränkt sinnvoll nutzbar. Zudem hat Remedy im Januar 2025 zunächst ein vor allem auf Nvidia-Hardware zugeschnittenes Update veröffentlicht. Dieses hat DLSS 4, Transformer-Modelle für Super Resolution und Ray Reconstruction, RTX Geometry sowie die exklusiv der RTX 5000-Serie vorbehaltene Multi Frame Generation eingeführt. Für Nvidia-Nutzer hat das Update erhebliche Verbesserungen gebracht. Vergleichbare Vorteile könnte nun auch die neue FSR-4-Aktualisierung auf Radeon-Grafikkarten bieten.
Laut den Versionshinweisen hat Remedy mit dem Update außerdem zwei Raytracing-Funktionen überarbeitet. Opacity Micromaps und Shader Execution Reordering verwenden nun Microsofts Agility SDK und funktionieren dadurch mit einer größeren Auswahl an Grafikkarten. Darüber hinaus behebt die neue Version Probleme mit der Audiosynchronisation in Zwischensequenzen sowie mehrere Fehler beim Gameplay und der Stabilität.









