Control Resonant: Bildraten-Einbrüche und schwache Bildqualität bei PS5-Performance-Analyse aufgedeckt

Das neueste Projekt von Remedy Entertainment stellt eine deutliche Abkehr von den beengten Räumen von „Control“ dar. Die Fortsetzung spielt in Manhattan, wo Dylan Faden städtische Umgebungen mit der Freiheit einer offenen Welt erkundet. Leider hebt Digital Foundry in seinem Testbericht zur PS5-Leistung von „Control: Resonant“ hervor, wie sehr die Northlight-Engine Schwierigkeiten hat, sich anzupassen.
Bedenken bei der Bildschärfe
Auf der Standard-PlayStation-Konsole können Spieler zwischen einem Performance- und einem Qualitätsmodus wählen. Im Performance-Modus rendert das Spiel in nativen 864p und skaliert mittels FSR 2 oder FSR 3 auf 1440p hoch. Objektflimmern und Artefakte beeinträchtigen hierbei die Bildqualität. Laut Digital Foundry fallen Schwachpunkte wie niedrig aufgelöste Schatten durch die weite Sicht in den offenen Arealen noch stärker ins Auge.
Der Leistungsmodus von „Control: Resonant“ für die PS5 zielt auf 60 fps ab. Die finale Version kurz vor dem Release hält diesen Wert meistens, obwohl Nachladeruckler („Traversal Stutters“) bei schnellen Bewegungen spürbar sind. Bei Nahkampfangriffen gegen den ersten Boss sinken die Bildraten erneut.
Der Qualitätsmodus skaliert 1260p auf 4K hoch und verbessert die Bildschärfe erheblich. Obwohl Schatten und Reflexionen profitieren, macht sich das Fehlen von Raytracing bemerkbar. Der Preis für die höhere Darstellungsqualität ist ein Zielwert von 30 fps, und derselbe Bosskampf lässt die Werte bis in den 20er-Bereich fallen.
Vorteile der PS5 Pro
Die verbesserten Upgrades der PS5 Pro für „Control: Resonant“ mildern einige Probleme. Der Leistungsmodus skaliert dank eines effektiven PSSR die native Auflösung von 864p auf 2160p hoch. Außerdem werden stabilere Bildraten von 60 fps beobachtet, während Dylan paranormalen Phänomenen gegenübersteht.
Bei einer nativen Auflösung von 1224p und 30 fps bietet der Qualitätsmodus auf der Flaggschiff-Konsole der PlayStation Raytracing-Reflexionen und -Schatten. Die Bildqualität verbessert sich, und die Schatten sind auf der teuren Hardware deutlich schärfer.
Wenn Spieler ein flüssigeres Gameplay mit 120 Hz bevorzugen, könnte der ausgewogene Modus auf der PS5 Pro ein attraktiver Kompromiss sein. Die Auflösung sinkt auf 1080p, um 40 fps zu erreichen, doch die Ray-Tracing-Effekte bleiben erhalten. Andererseits berichtete der Testbericht von Digital Foundry von weniger konsistenten Bildraten als bei den anderen Einstellungen.
Benötigt Remedy eine neue Engine?
Anhänger von Remedy Entertainment werden sich daran erinnern, dass „Alan Wake 2“ unter ähnlichen Problemen litt. Patches nach der Veröffentlichung könnten die Leistung von „Control: Resonant“ auf der PS5 optimieren. Es ist auch möglich, dass Northlight nicht für Spiele mit Open-World-Leveldesign geeignet ist.
Im selben Video verglich Digital Foundry die Leistung auf Xbox-Konsolen. Unterdessen veröffentlichte Notebookcheck erste Eindrücke zur PC-Version von „Resonant“.
















