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Pragmata: PS5 Pro Performance-Test zeigt Grafik-Upgrades im Vergleich zur PS5

Pragmata auf der PlayStation 5 Pro
ⓘ Capcom, PlayStation
Pragmata auf der PlayStation 5 Pro
Die stabile Performance hat dazu beigetragen, dass der Launch von Pragmata auf positive Resonanz gestoßen ist. Ein Test zur PS5 Pro zeigt nun, wie die Konsole die Grafik des Capcom-Spiels auf ein neues Niveau hebt. Die Bildrate fällt konstanter aus als auf der regulären PS5, während Raytracing den futuristischen Umgebungen zusätzlichen Glanz verleiht.

Mit Resident Evil Requiem hat Capcom die leistungsstärkste PlayStation-Konsole bereits genutzt. Auch Pragmata hinterlässt auf der PS5 Pro einen ähnlich starken Eindruck, mit besserer Bildschärfe und stabilen Bildraten. Ein Performance-Test von Digital Foundry zeigt, wie gut die optimierte Version auf dem System zur Geltung kommt.

Normale PS5 stößt an ihre Grenzen

Auf der normalen PS5 geben sowohl der Performance- als auch der Auflösungsmodus die Grafik nativ in 1080p aus. Am Ende leidet das hochskalierte Bild durch den Einsatz von einfachem FSR allerdings unter sichtbaren Bildfehlern. Auch Ghosting fällt auf, wenn die Kamera durch Szenen schwenkt.

Die Entwickler peilen in beiden Modi 60 FPS an, wodurch die Wahl zwischen den beiden Optionen zunächst eindeutig wirkt. Im Auflösungsmodus hat die Bildrate aber oft Schwierigkeiten, dieses Ziel zu halten. Wie schon im Pragmata-Test der Seite zur Switch 2 zu sehen war, wirkt das Gameplay ruckelig, sobald die Forschungseinrichtung verlassen wird. Besonders problematisch sind Zwischensequenzen, in denen die Bildrate in den 30-FPS-Bereich fällt.

Der Performance-Modus minimiert Ruckler, verzichtet aber auf Raytracing-Reflexionen und globale Beleuchtung. Das ist in dem Capcom-Spiel bedeutend, da die vielen metallischen Oberflächen ohne die zusätzlichen Lichteffekte flach wirken.

Die PS5 Pro Version von Pragmata ermöglicht es Spielern, mit weniger Kompromissen zu erkunden, zu hacken und zu kämpfen. Das PSSR-Upscaling, das vor Kurzem von Sony aktualisiert worden ist, ist weitgehend für die flüssige Grafik verantwortlich.

Die hochpreisige PlayStation-Konsole beginnt bei einer niedrigeren nativen Auflösung von 864p, bevor das Upscaling auf 4K erfolgt. Das wird bei Raytracing offensichtlich, wo Reflexionen etwas trüber sind. Selbst mit kleinen Nachteilen hat Digital Foundry herausgefunden, dass viele der Mängel der PS5 verschwunden sind. Es gibt weniger Artefakte, die die ansonsten saubere Optik beeinträchtigen.

Wenige Settings auf PS5 Pro

Im Gegensatz zu Crimson Desert, einem weiteren verbesserten Spiel, bietet die PS5 Pro Version von Pragmata nur eine Voreinstellung. Ohne dass die Bildraten unter 60 FPS fallen, florieren die fortgeschrittenen Lichteffekte des Auflösungsmodus der regulären PlayStation 5 (bei Amazon bestellbar). Dianas Haarsträhnen sehen auf der Konsole noch besser aus.

Spieler können sich für eine Bildfrequenz von 120Hz entscheiden, welche das mit PSSR hochskalierte Bild auf 1440p reduziert. Die Werte fallen ebenfalls von 80 bis 100 FPS in den 60er und 70er Bereich, weshalb manche Spieler das Feature eventuell lieber deaktivieren.

Vor der Preiserhöhung hat das überarbeitete PSSR die PS5 Pro zu einer attraktiven Alternative zu Gaming-PCs gemacht. Dennoch ist die Leistung von Pragmata, sofern sie im Budget liegt, ein weiterer Grund für ein Upgrade.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > Pragmata: PS5 Pro Performance-Test zeigt Grafik-Upgrades im Vergleich zur PS5
Autor: Adam Corsetti, 20.04.2026 (Update: 20.04.2026)