Saros: PS5 Pro Performance enthüllt, Grafik-Upgrades könnten enttäuschen

Das verbesserte PSSR-Upscaling hat die leistungsstärkste PlayStation-Konsole weiter aufgewertet. Auch Housemarques kommender Sci-Fi-Actiontitel soll zum Verkaufsstart am 30. April von dieser Funktion profitieren. Andere Verbesserungen der PS5-Pro-Version von Saros könnten allerdings hinter den Erwartungen zurückbleiben.
Auflösung hat Vorrang
Im PlayStation Blog haben Fans weitere Details zur Performance der optimierten Version erfahren. Zwar bleiben konkrete Angaben rar, die Entwickler haben bei der PS5 Pro aber die Basisauflösung erhöht. Sobald das überarbeitete PSSR greift, soll die Grafik eine nahezu native 4K-Qualität erreichen.
Die gute Nachricht ist, dass Erkundung und Kämpfe in der Saros-Version für die PS5 Pro (bei Amazon bestellbar) mit stabilen 60 FPS laufen sollen. Zwischensequenzen werden allerdings nur mit der halben Ziel-Bildfrequenz dargestellt. Laut Studio liegt der Fokus auf "Qualität statt Quantität", um "die hochwertigen Charaktere, die Beleuchtung und die Nachbearbeitung in maximaler Auflösung zu rendern".
Die ersten Einschätzungen dazu, wie stark sich der Rückgang auf 30 FPS auswirken wird, gehen auseinander. In einem Subreddit hat Mariusdotdev die Entscheidung als "Unsinn" bezeichnet und erklärt, dass "niemand 30 FPS in Zwischensequenzen will". Bei schnellem Gameplay kann der Übergang tatsächlich abrupt wirken. Andere Nutzer meinen dagegen, dass dadurch der filmische Charakter der Zwischensequenzen besser erhalten bleibt.
Kein 120Hz-Modus zum Start von Saros auf der PS5 Pro?
Wie schon Returnal setzt auch das neueste Projekt von Housemarque auf rasante Shooter-Action mit klaren Bullet-Hell-Anleihen. Das Timing spielt dabei eine entscheidende Rolle, weshalb einige Spieler auf einen Modus mit höherer Bildfrequenz gehofft hatten. Auf dem PlayStation-Blog wird eine 120Hz-Option jedoch nicht erwähnt, auch nicht mit reduzierter Bildschärfe.
Aktuelle für die PS5 Pro optimierte Spiele wie Crimson Desert und Starfield lassen Spielern die Wahl zwischen höherer Bildfrequenz, besserer Bildqualität oder Raytracing. Zum Verkaufsstart von Saros dürfte es diese Flexibilität bei den Performance-Einstellungen aber wohl nicht geben.
Nach der Preiserhöhung muss die Konsole ihren hohen Preis möglicherweise mit einer cleveren Optimierung rechtfertigen. Saros dürfte zwar von ihren Fähigkeiten profitieren, teilt aber viele Merkmale mit dem günstigeren System. Der Artikel geht außerdem darauf ein, wie 3D-Audio und die erweiterten DualSense-Haptikfunktionen für mehr Immersion sorgen.










