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Crimson Desert glänzt im PS5-Pro-Performance-Test als neuestes „Enhanced“-Spiel für Konsole

Crimson Desert-Banner für die PS5 Pro-Version
ⓘ Pearl Abyss, PlayStation (bearbeitet)
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Die ersten Testberichte zu Crimson Desert, welche die Performance auf der PS5 Pro unter die Lupe nehmen, treffen ein. Digital Foundry lobt Pearl Abyss dafür, jeden Winkel der riesigen Open World mit Details gefüllt zu haben. Als ‚PS5 Pro Enhanced‘-Titel vermeidet das Spiel Ruckler weitestgehend, und ein Patch zum Release für das PSSR-Upgrade könnte die Bildschärfe noch weiter verbessern.

Angesichts der Sorge, dass Crimson Desert weniger leistungsstarke Konsolen überfordern könnte, ist die PS5 Pro zu einer attraktiven Option geworden. Laut Digital Foundry ist das PlayStation-Flaggschiff dieser Herausforderung gewachsen.

Selbst ohne das neueste PSSR-Update lobt die Performance-Analyse die Open-World-Umgebungen als atemberaubend. Raytracing und ein unglaublich hoher Detailgrad verleihen einem Spiel, das ohnehin schon vor Aktivitäten strotzt, zusätzliche Lebendigkeit.

Crimson Desert zeigt sich endlich auf Konsole

Im Vorfeld des Release-Datums am 19. März fragten sich Kritiker, warum Pearl Abyss sich so stark auf die PC-Version konzentriert hatte. Digital Foundry veröffentlichte zunächst nur Eindrücke der PS5 Pro-Version, wobei Berichte zu anderen Konsolen bald folgen sollen.

Dennoch scheint das Spiel über mehrere Plattformen hinweg gut optimiert zu sein. Auf Sonys High-End-Hardware können Spieler zwischen den Modi Performance, Balanced und Quality wählen. Raytracing ist in allen drei Modi verfügbar, was die Lichteffekte überzeugender macht.

Der Performance-Modus skaliert von 1080p auf 4K hoch und peilt die 60 fps an. Im Test zeigte sich, dass der ‚PS5 Pro Enhanced‘-Titel dieses Ziel meist erreicht und Ruckler nur selten auftreten. Bei großen Schlachten oder vielen NPCs kann die Bildrate jedoch auf unter 40 fps einbrechen – Digital Foundry vermutet hier ein CPU-Limit als Ursache.

Der Balanced-Modus bietet eine native Auflösung von 1440p als Kompromiss bei einer Darstellung mit 40 fps. Währenddessen zeigt der Quality-Modus Crimson Desert bei 30 fps in seiner ganzen Pracht. Die Bildraten waren in beiden Modi stabil, allerdings reagierte die Steuerung weniger direkt.

Ein paar Ecken und Kanten in Crimson Desert

Sollte die aktualisierte Version von PSSR pünktlich zum Release von Crimson Desert (am 19. März) verfügbar sein, könnte der Performance-Modus zur idealen Wahl werden. Zwar dürfte sich die Bildqualität dadurch verbessern, doch wie schon bei Resident Evil Requiem zu beobachten war, könnten bestimmte Grafikfehler bestehen bleiben. Die Analyse zeigt beispielsweise, wie der Denoiser ein Flackern verursacht – besonders an den Kanten unebener Objekte.

Die Aktivierung von VRR in den Modi „Performance“ und „Balanced“ bringt weitere Einschränkungen mit sich: Sinkt die Bildrate unter den minimalen VRR-Bereich, kommt es zu Screen Tearing (Bildreißen). Digital Foundry macht das Fehlen von LFC  für dieses Problem verantwortlich.

Trotz dieser kleinen Mängel hat die Performance-Analyse der PS5 Pro-Version den Hype nur noch weiter angefacht. John Linneman bestätigt damit das Fazit eines anderen geleakten Reviews und bezeichnet das Spiel als eine der „beeindruckendsten Open-World-Erfahrungen“ der letzten Zeit. Ein besonderes Merkmal: Selbst weit entfernte Objekte wirken gestochen scharf. Auch die Physik-Engine enttäuscht nicht – die Vegetation reagiert bereits auf die leichteste Brise.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > Crimson Desert glänzt im PS5-Pro-Performance-Test als neuestes „Enhanced“-Spiel für Konsole
Autor: Adam Corsetti, 12.03.2026 (Update: 12.03.2026)