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PlayStation Store gewährt seltene Rückerstattungen für Crimson Desert – Patch soll Abstürze beheben

Banner, das Pywel in Crimson Desert zeigt.
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Banner, das Pywel in Crimson Desert zeigt.
Da die PS5-Version von Crimson Desert von vielen Spielern als fehlerhaft wahrgenommen wird, gewährt der PlayStation Store in einzelnen Fällen inzwischen Rückerstattungen. Ausschlaggebend ist dabei unter anderem ein Absturz-Bug beim Öffnen der Karte, der das Spiel im schlimmsten Fall unspielbar machen kann und damit die Rückerstattungskriterien des Stores erfüllt. Ein kommendes Update soll Fehler, schwache Performance und die träge Steuerung verbessern – und damit die größten Kritikpunkte der PS5-Version entschärfen.

Nach dem langen Warten auf die Veröffentlichung von Crimson Desert bereuten einige Fans ihren Kauf schnell. Die Performance-Probleme sind vielfältig und reichen von unscharfen Texturen bis hin zu deutlichen Einbrüchen bei der Bildrate. Ausschlaggebend für die Rückerstattungen dürfte jedoch vor allem der berüchtigte Map-Crash-Bug sein, der das Spiel in manchen Fällen praktisch unspielbar macht. Der aktuelle PS5-Patch soll genau diese Instabilitäten beheben, zur Erleichterung des PlayStation Supports.

Grundsätzlich gewährt der PlayStation Store keine Rückerstattungen für PS4- oder PS5-Spiele mehr, sobald bereits Spielzeit erfasst wurde. Eine Ausnahme besteht jedoch dann, wenn ein Titel als unspielbar eingestuft wird. Auf Reddit schildern Nutzer zwar gemischte Erfahrungen, doch einige konnten Sony offenbar davon überzeugen, dass das Projekt von Pearl Abyss genau diese Voraussetzung erfüllt. Statt sich auf den automatischen Chatbot zu verlassen, raten mehrere Betroffene dazu, direkt mit einem Support-Mitarbeiter zu sprechen.

Beim Öffnen der Karte kann die PS5-Version von Crimson Desert für bis zu 30 Sekunden einfrieren. Im schlimmsten Fall stürzt das Spiel dabei sogar ab, was den Frust zusätzlich erhöht. Ohne eine funktionierende Karte ist die Navigation durch die riesige Open World kaum möglich. Ein Nutzer namens Rough_Estimate_3698 schilderte genau dieses Problem dem PlayStation-Support und bekam daraufhin den Kaufpreis erstattet.

Rückerstattung auch wegen Performance-Problemen und träger Steuerung?

Andere Probleme, die bei der Erkundung von Pywel auftreten, dürften für sich genommen kaum automatisch eine Rückerstattung rechtfertigen. Nachdem Pearl Abyss lange gezögert hatte, die Leistung auf der Standard-PS5 zu zeigen, zeigten sich einige Käufer von der insgesamt schwachen Optik enttäuscht. Vor allem im Performance-Modus bleibt die verwaschene Darstellung deutlich hinter den Erwartungen zurück. Mit dem neuesten Crimson Desert-Patch haben die Entwickler zudem eine Option hinzugefügt, mit der sich die 120-Hz-Ausgabe deaktivieren lässt, was auf manchen Setups die Bildqualität verbessern kann.

Ein weiterer häufiger Kritikpunkt betrifft die Steuerung, die sich nur schwer verinnerlichen lässt. Ein unglücklich gestaltetes Tastenlayout macht ein Spiel zwar nicht automatisch unspielbar, kann den Spielfluss und den Fortschritt aber spürbar ausbremsen. Hinzu kommt ein merklicher Input-Lag, der auch im Update vom 23. März zu den zentralen Baustellen gehörte.

Das kürzlich veröffentlichte Update dürfte bislang kaum ausreichen, um die Welle an Rückerstattungsanfragen im PlayStation Store einzudämmen. Auch auf Steam gibt es bereits eigene Kritikpunkte, darunter die späte Offenlegung von Denuvo-DRM und der Einsatz von KI-Assets. Nutzer mit Intel-Grafikkarten warten derweil weiterhin auf eine funktionierende Kompatibilität. Anders als Sony erlaubt Valve in der Regel Rückerstattungen, solange die Spielzeit unter zwei Stunden bleibt.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > PlayStation Store gewährt seltene Rückerstattungen für Crimson Desert – Patch soll Abstürze beheben
Autor: Adam Corsetti, 24.03.2026 (Update: 24.03.2026)