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Crimson Desert auf PS5: Erste Eindrücke zerreißen Performance – nach Kritik an fehlenden Reviews zum Release

Crimson Desert: Die PS5-Version zum Launch
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Crimson Desert: Die PS5-Version zum Launch
Erste Meinungen zur PS5-Version von Crimson Desert beschreiben eine enttäuschende Grafik. Übermäßiges Bildrauschen und instabile Bildraten rücken die offene Welt von Pywel nicht gerade in ein günstiges Licht. Pearl Abyss entschied sich dagegen, Kritikern vor dem Release Testmuster des Spiels für die reguläre PlayStation zur Verfügung zu stellen.

Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung von Crimson Desert gab es Bedenken wegen des Mangels an Bildmaterial zur PS5-Version. Pearl Abyss konzentrierte sich vorwiegend auf die PS5 Pro- und PC-Versionen, anstatt die Performance auf der Standardkonsole zu präsentieren. Nun, da das Spiel erschienen ist, berichten viele PlayStation-Spieler von unscharfen Texturen und inkonsistenten Bildraten.

Einige verspätete Reviews für die PS5 könnten kritisch ausfallen

Reddit-Beiträge deuten auf Reviews hin, die aufgrund der mangelhaften Grafik Punktabzüge geben könnten. Viele Beschwerden betreffen eine allgemeine Unschärfe, die unabhängig von der gewählten Einstellung – Performance-, Balanced- oder Quality-Modus – auftritt. Zwar gibt es einen Schieberegler, um diesen Effekt anzupassen, laut Testern ist die Auswirkung jedoch minimal.

Einige Spieler konnten das Problem beheben, indem sie die 120-Hz-Einstellung auf kompatiblen Bildschirmen deaktivierten. Auch die Bildraten sind ein Problem, da die Zielwerte oft nicht erreicht werden. Im Performance-Modus fällt die Bildrate häufig deutlich unter 60 fps, besonders in Städten oder Gebieten mit vielen NPCs und Gegnern. Zwar verbessert der Quality-Modus die Auflösung und kommt den versprochenen 30 fps näher, allerdings ruckelt die Kamera merklich und die Steuerung wirkt noch träger als erwartet.

Zum Release veröffentlichte der YouTuber Reforge Gaming einen Live-Vergleich der Konsolenversionen. Er bezeichnete die Bildqualität der PS5 insgesamt als schlecht und bestätigte Berichte über eine abgehackte Optik. Während ein leistungsstarker PC die ideale Lösung ist, um das Open-World-Spiel zu erleben, leiden die Konsolen unter Screen Tearing.

Hat Pearl Abyss die PS5-Performance verheimlicht?

Reforge Gaming äußerte sich schärfer als die meisten Tester und bezeichnete die Performance als inakzeptabel für einen Release im Jahr 2026. Er rät vom Kauf ab und nennt die Marketingkampagne von Pearl Abyss sogar „irreführend”. Das Unternehmen hatte zuvor seine Entscheidung verteidigt, den Fokus auf Videomaterial für das PC-Publikum zu legen.

Die Bewertungen für die PS5 Pro könnten etwas positiver ausfallen, doch auch hier gibt es kein uneingeschränktes Lob. Zwar sind die Bilder dank des verbesserten PSSR-Upscalings schärfer, doch überfüllte Szenen lassen auch hier die Framerate einbrechen.

Käufer sollten im Hinterkopf behalten, dass die Entwickler vermutlich weitere Patches für die Grafik nachliefern werden. Zudem wird es bald tiefgreifende technische Analysen von Seiten wie Digital Foundry geben. Dennoch fühlen sich Kritiker nun bestätigt, dass der Publisher die Performance der Basis-PS5 absichtlich verschleiert hat.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > Crimson Desert auf PS5: Erste Eindrücke zerreißen Performance – nach Kritik an fehlenden Reviews zum Release
Autor: Adam Corsetti, 20.03.2026 (Update: 20.03.2026)