Crimson Desert: Diese Grafikeinstellungen beheben die größten Probleme des Spiels

Nach all dem Hype und Jahren der Entwicklung ist Crimson Desert endlich für PC und Konsolen erschienen. Je nach Zeitpunkt kann es zwar noch einige Stunden bis zum eigentlichen Spielstart dauern, doch Kauf und Pre-Load über Steam sowie die jeweiligen Konsolen-Stores sind bereits möglich. Aufgrund der gewaltigen Spielwelt ist jedoch nicht alles perfekt – über das Spiel verteilt treten immer wieder grafische Probleme auf.
Ein neues Video analysiert diese Mängel im Detail und zeigt, wie man sie beheben kann. Zunächst einmal: Die Tests wurden mit einer Vorabversion durchgeführt, und ein Day-One-Patch könnte einige dieser Probleme bereits lösen. Dennoch hat Hardware Unboxed verschiedene In-Game-Einstellungen getestet, um das – zumindest visuell – beste Ergebnis zu finden.
Das Hauptproblem von Crimson Desert sind Bildrauschen und Artefakte, was besonders in Innenräumen auffällt. Es stellte sich heraus, dass die Einstellung „Max“ bei der Beleuchtung das Rauschen sogar verschlimmert; daher werden „Cinematic“ oder „Ultra“ empfohlen. Interessanterweise schneidet DLSS 4.0 bei der Rauschunterdrückung besser ab als DLSS 4.5.
Laut Hardware Unboxed führt Upscaling via DLSS in einigen Fällen zu mehr Rauschen, da die Abtastrate für die Beleuchtung von der Render-Auflösung und nicht von der Ausgabe-Auflösung abhängt. Es ist daher ratsam, das Spiel in nativer oder naturnaher Auflösung mit DLAA oder im DLSS-Qualitätsmodus zu betreiben.
Des Weiteren ist die Nutzung von Entrauschern wie Ray Reconstruction (Nvidia) oder Ray Regeneration (AMD) sehr rechenintensiv, da sie offenbar nicht nur das Rauschen reduzieren, sondern auch Geometrieänderungen vornehmen. Besonders kritisch: Ray Reconstruction scheint den Regen im Spiel – zumindest optisch – komplett zu entfernen, was eindeutig ein Bug ist. Insgesamt ist die Kombination aus Ray Reconstruction und DLSS 4.0 Performance die ideale Einstellung für minimales Bildrauschen.
Deutliches Object-Popping (plötzliches Auftauchen von Objekten) bei schnellen Bewegungen ist ebenfalls bemerkbar. Dies ist eine Folge der Optimierung für Hardware mit weniger Grafikspeicher. Selbst auf den höchsten Einstellungen bleibt dieses Phänomen bestehen.
Für die Analyse nutzte Hardware Unboxed übrigens eine RTX 5090 bei 4K-Auflösung. Die gute Nachricht: Crimson Desert sieht fantastisch aus und ist im Gegensatz zu manch anderen AAA-Releases der letzten Zeit voll spielbar.
Die meisten technischen Probleme lassen sich per Patch beheben. Was die fesselnde Storyline (oder deren Fehlen) betrifft, die in frühen Rezensionen bemängelt wurde, lässt sich dies leider nicht durch Software-Updates korrigieren. Dies ist einer der Gründe, warum das Spiel auf Metacritic nur einen Score von 78 erreichte, obwohl Pearl Abyss mit deutlich mehr gerechnet hatte.
Quelle(n)
Hardware Unboxed auf YouTube









