Crimson Desert: PS5-Reviews zum Release unwahrscheinlich – Testzugang für Fachmedien gesperrt

Kurz vor der Veröffentlichung von „Crimson Desert” am 19. März gibt es merkwürdigerweise kaum Videomaterial für die PS5 und Xbox Series X|S. Auf Kritik hat der Entwickler Pearl Abyss mit der Behauptung reagiert, er wolle keine Performance-Mängel verheimlichen. Doch selbst eine renommierte Technik-Website kann das Open-World-Spiel unmittelbar vor dem Start auf diesen Konsolen noch immer nicht analysieren.
Die Performance der PS5 bleibt ein Mysterium
Spieler weltweit verlassen sich auf Digital Foundry, um zu erfahren, wie anspruchsvolle Titel auf unterschiedlicher Hardware abschneiden. Kürzlich veröffentlichte die Seite einen größtenteils ermutigenden Technik-Check zur PS5-Pro-Version. Dennoch teilte das Team seinen Followern auf Discord mit, dass sie vorerst nicht mit Videomaterial der PS5- oder Xbox-Versionen von Crimson Desert rechnen sollten. John Linneman erklärte, dass der notwendige Aktivierungsserver schlichtweg noch offline sei.
Die Redaktion betonte, wie offen Pearl Abyss bisher über die technischen Herausforderungen bei der Darstellung der riesigen Spielwelt von Pywel gesprochen hat. Ungewöhnlicherweise flog sogar ein Vertreter des Studios direkt zu Linneman, um ihm eine Kopie des Spiels auf einer PS5 Pro zu übergeben. Dennoch blockiert dieser eingeschränkte Zugang Tests auf den schwächeren Konsolen.

Dieses Update scheint Gerüchte zu bestätigen, wonach die meisten Reviews zum Release auf der PC-Version basieren werden. Spieler erinnern sich ungern an den Launch von Cyberpunk 2077, bei dem CD Projekt Red die PS4- und Xbox-One-Versionen vernachlässigt hatte. Da die PS5 und Xbox Series X damals neu auf dem Markt waren, kämpften viele Spieler mit massiven Rucklern.
Anzeichen für Probleme auf den Konsolen?
Es ist unklar, wie groß der Vorteil der PS5 Pro gegenüber den leistungsschwächeren Systemen tatsächlich ist. Digital Foundry stellt fest, dass im Performance-Modus (der auf 60 fps bei hochskaliertem 4K abzielt) die Bildrate in belebten Szenen auf unter 40 fps einbricht. Sonys Flaggschiff-Hardware verfügt zudem über den effektiveren PSSR-Upscaler, von dem bereits eine verbesserte Version ausgerollt wird.
Vergleicht man die Spezifikationen, ist die GPU der PS5 Pro deutlich leistungsfähiger als die des günstigeren Standardmodells. Bei den CPUs hingegen gibt es keinen so dramatischen Unterschied. Digital Foundry hebt hervor, dass die hauseigene BlackSpace Engine von Pearl Abyss CPUs oft weniger stark beansprucht als die Unreal Engine 5.
Das könnte theoretisch zu einer akzeptablen Performance auf schwächeren PCs und Konsolen führen. Noch besteht die Möglichkeit, dass das Studio weiteres Videomaterial zu Crimson Desert auf anderen Plattformen teilt. Doch während die Vorbestellungen auf Steam stark sind, warten viele Konsolenspieler weiterhin verunsichert auf die ersten Testberichte.









