Crimson Desert läuft auf dem MacBook Neo mit rund 50 FPS – allerdings in lächerlich niedriger Auflösung

Die Meinungen zu Crimson Desert gehen stark auseinander. Während einige Kritiker von der grafischen Qualität des riesigen Open-World-Spiels begeistert sind, empfinden andere die Spielmechaniken und die Handlung bestenfalls als wenig beeindruckend. Auf vergleichsweise schwacher Hardware läuft das Spiel jedoch ziemlich ordentlich, was für preisbewusste Spieler natürlich eine gute Nachricht ist.
Apropos günstig: Das MacBook Neo ist Apples erstes Notebook überhaupt, bei dem klar die Erschwinglichkeit im Vordergrund steht. Um den Preis niedrig zu halten, setzt Apple auf einen iPhone-SoC der letzten Generation und magere 8 GB RAM. Interessant ist dabei, dass Crimson Desert nativ auf Apple Silicon läuft – und damit auch auf dem neuen MacBook Neo.
Der bekannte Mac-Gaming-YouTuber Andrew Tsai hat das Ganze ausprobiert, und offenbar kann das MacBook Neo (derzeit für 673 Euro bei Amazon erhältlich) das äußerst populäre Spiel tatsächlich ausführen – wenn auch nur mit geradezu lächerlich niedrigen Einstellungen. Das ist allerdings wenig überraschend, denn laut den offiziellen Mindestanforderungen für Crimson Desert auf dem Mac wird mindestens ein SoC auf M2-Pro- oder M3-Niveau vorausgesetzt.

Mit dem niedrigsten Preset, MetalFX-Upscaling von absurd niedrigen 180p auf 540p und aktivierter Frame-Generation schafft es das MacBook Neo, Crimson Desert mit rund 50 FPS auszuführen. Wenn man bedenkt, dass der A18 Pro mit seiner 5-Core-GPU hardwarebeschleunigte Mesh-Shader unterstützt, fällt die Leistung damit fast auf das Niveau des M1.
Bei einer etwas besser spielbaren Auflösung sollten mit Hilfe von Frame-Generation und Upscaling auch stabile 30 FPS möglich sein. Andrew merkte zudem an, dass sich Crimson Desert mit aktivierter Frame-Generation durchaus ordentlich spielen lässt, was für die schwächeren Apple-Silicon-Geräte wohl der entscheidende Pluspunkt sein dürfte.
Unnötig zu sagen, dass das MacBook Neo weit davon entfernt ist, eine Gaming-Maschine zu sein. Dass es Crimson Desert trotz nur 8 GB gemeinsam von CPU und GPU genutztem Arbeitsspeicher überhaupt ausführen kann, zeigt aber, wie ernst Pearl Abyss die Optimierung für schwächere Hardware nimmt.









