Die Nintendo Switch 2 (ca. 459 Euro auf Amazon) hat vergangene Woche ein großes Update auf Firmware-Version 22.0 erhalten, das vor allem ein neues Feature namens "Handheld Mode Boost" eingeführt hat. Wird diese Funktion in den Systemeinstellungen aktiviert, stellt die Konsole Spiele, die ursprünglich für die Nintendo Switch der ersten Generation entwickelt wurden, immer im TV-Modus dar – auch dann, wenn die Konsole als Handheld verwendet wird.
Ein erster Vergleich hat schnell gezeigt, dass dieses Feature bei einigen Spielen zu einem drastischen Grafik-Upgrade führen kann. Nun konnten auch die Grafik-Experten von Digital Foundry testen, wie sehr unterschiedliche Spiele von diesem neuen Feature profitieren. Das Video bringt interessante Erkenntnisse. Wenig überraschend ist, dass viele Titel schlicht in einer höheren Auflösung laufen – während beispielsweise Mario Kart 8 Deluxe und Fast Fusion zuvor nur in 720p-Auflösung dargestellt wurden, laufen diese Titel nun in der nativen 1.080p-Auflösung des Displays der Nintendo Switch 2, und sehen daher wesentlich schärfer aus.
Anspruchsvollere Titel profitieren noch stärker von diesem Modus – die Auflösung von Persona 5 Royal steigt von nur 504p auf immerhin 810p, während Titel wie Doom Eternal nicht nur eine höhere Auflösung, sondern auch Upgrades bei Beleuchtung, Schatten und Texturen erhalten, da der TV-Modus bessere Grafikeinstellungen verwendet. Resident Evil 5 nutzt im TV-Modus eine entsperrte Bildrate, die auf der Nintendo Switch der ersten Generation in anspruchsvollen Sequenzen auf nur rund 27 fps sinken konnte, während die Switch 2 in denselben Szenen 51 fps erreicht – selbst im Handheld-Modus ist die neuere Konsole also etwa doppelt so leistungsstark wie die Nintendo Switch 1 im Dock.













