Pragmata für Switch 2: Performance-Test zeigt FPS im Vergleich zur PS5

Capcom hat aktuell einen Lauf und zuletzt mehrere gut bewertete AAA-Spiele veröffentlicht. Gleichzeitig unterstützt das Unternehmen Nintendos Handheld weiter, und der Release von Pragmata für die Switch 2 steht kurz bevor. Digital Foundry hat den Titel in einer Leistungsanalyse genauer unter die Lupe genommen. Abstriche waren dabei unvermeidlich, die Bildrate fällt aber deutlich unter das Niveau der PS5-Version.
Pragmata mit Abstrichen auf der Switch 2
Die Bildqualität der Switch-2-Version von Pragmata liegt auf einem Niveau, das mit den leistungsstärksten Systemen vergleichbar ist. Beleuchtung und Schatten wirken im Vergleich zur PS5-Fassung aber deutlich einfacher. Nimmt man den Performance-Modus der PlayStation-Konsole als Maßstab, lässt der fehlende Ambient Occlusion-Effekt die alternative Version sichtbar flacher wirken.
Auch Reflexionen hinterlassen nicht denselben Eindruck und wirken körniger. Gleichzeitig sind einige Figuren und Objekte weniger klar definiert, was insgesamt zu einer kantigeren Optik führt. Zudem profitiert die Protagonistin Diana nicht von Capcoms strangbasiertem Haarsystem. Das fällt besonders auf, weil die Kamera häufig auf den Hinterkopf des Androiden gerichtet ist.
Selbst mit vereinfachter Beleuchtung und reduzierten Texturen ist DLSS-Upscaling für den Handheld ein deutlicher Vorteil. Digital Foundry geht davon aus, dass Pragmata von 540p auf 1080p hochskaliert wird. Zwar liegt die finale Ausgabe auf der PS5 bei 1440p, die futuristischen Umgebungen wirken in der Switch-2-Version aber fast ebenso überzeugend.
Leider dürften manche Nintendo-Fans die häufigen Einbrüche der Bildrate als störend empfinden. In komplexeren Außenszenen liegt sie zwischen 30 und 40 FPS. Nur in Innenbereichen verbessert sich die Leistung von Pragmata auf der Switch 2 und nähert sich 60 FPS an. Die PS5-Version läuft im Performance-Modus flüssiger und erreicht dieses Ziel häufig.
Capcom verzichtet erneut auf eine Begrenzung der Bildrate
Im Handheld-Modus der Konsole fällt die Bildrate noch weiter ab, zugleich leidet auch die Bildschärfe. Der Leistungsanalyse zufolge ist für viele dieser Schwächen aber vor allem das Fehlen eines FPS-Limits verantwortlich. Viele Spieler hätten vermutlich eine feste Bildrate von 30 FPS oder 40 FPS mit aktivem VRR bevorzugt.
Trotz einer effektiven DLSS-Implementierung ist Digital Foundry zu dem Schluss gekommen, dass die Umsetzung hinter den Erwartungen zurückbleibt. Allerdings haben auch andere Plattformen mit eigenen Problemen zu kämpfen. Eine weitere Analyse derselben Seite hat gezeigt, dass GPUs mit 8GB VRAM ohne reduzierte Detailstufen an ihre Grenzen stoßen.
Unsere ersten Eindrücke zu Pragmata sind auf YouTube zu finden.










