Laut der neuesten Informationen von Bloomberg sind die Verkäufe der Nintendo Switch 2 (ca. 459 Euro auf Amazon) vor Weihnachten weitaus schlechter ausgefallen als Nintendo vorhergesagt hat, und zwar in mehreren Regionen, vor allem aber in den USA. Die Absätze in Nintendos Heimatmarkt sollen zwar weiterhin stark sein, das liegt aber nicht zuletzt daran, dass die Nintendo Switch 2 in Japan für eine unverbindliche Preisempfehlung von umgerechnet nur 271 Euro angeboten wird.
Als Reaktion auf diese schleppenden Verkäufe soll Nintendo die Produktion der Hybrid-Konsole im ersten Quartal 2026 bereits von 6 auf 4 Millionen Einheiten reduziert haben, und auch im April soll das Produktionsvolumen geringer als ursprünglich geplant ausfallen. Die Nachfrage könnte weiter gezügelt werden, falls Nintendo den Preis der Konsole erhöhen wird, was aufgrund der DRAM-Krise erforderlich werden könnte. Bloomberg spekuliert, dass die sinkende Nachfrage dazu führen könnte, dass neue Hardware-Revisionen früher als geplant auf den Markt kommen könnten.
Während noch keine Details zu diesen Revisionen bekannt sind, wäre denkbar, dass Nintendo ähnlich wie bei der Nintendo Switch der ersten Generation vorgehen wird. Diese hat knapp zwei Jahre nach ihrem Launch eine Revision mit beinahe verdoppelter Akkulaufzeit erhalten, kurz nachdem mit der Nintendo Switch Lite ein wesentlich kompakteres, günstigeres Modell ohne Docking-Station angekündigt wurde. Weitere zwei Jahre später folgte schließlich die Nintendo Switch OLED mit größerem 7 Zoll OLED-Touchscreen, verdoppeltem internen Speicher und überarbeitetem Design.










