Crimson Desert: Massiver Kritikpunkt bereits vor Release per Patch behoben

Mit einem durchschnittlichen Metascore von 78 bleiben die Bewertungen für Crimson Desert hinter den Erwartungen einiger Spieler zurück. Doch die Entwickler könnten einen der am häufigsten genannten Kritikpunkte bereits behoben haben. Trotz einer kolossalen Open World voller Beute mangelte es anfangs massiv an Inventarplatz. Auf Reddit erklärte GamingTrend, dass einige Rezensionen die Verbesserungen gegenüber früheren Test-Builds nicht widerspiegelten.
Ist die Speicher-Krise in Crimson Desert Geschichte?
Ein wahrer Albtraum für Sammler: Zu Beginn bot der Titel von Pearl Abyss gerade einmal mickrige 20 Inventarplätze. Als Reaktion auf die Beschwerden erweiterte das Studio diese Zahl schnell auf 50. Zusätzlich können Spieler nun bei NPCs Gegenstände erwerben, um den Stauraum weiter zu vergrößern.
Laut dem Verfasser des GamingTrend-Reviews verbesserte ein Patch die Situation innerhalb von drei bis fünf Testtagen erheblich. Auch das Abschließen von Nebenquests belohnt den Protagonisten Kliff mit mehr Kapazität. Zur Fertigstellung des Berichts hat sich die Kapazität auf wesentlich großzügigere 226 Plätze erhöht. Dennoch scheinen einige Testberichte diese Änderungen nicht zu berücksichtigen.
Wie in den meisten Open-World-RPGs oder MMORPGs sammeln Spieler in Pywel Waffen, Ausrüstung und Handwerksmaterialien. Während die Kapazitäten nun zufriedenstellender sind, bleibt das Fehlen von Lagerkisten in den Siedlungen ein eklatantes Versäumnis. Glücklicherweise berichten einige Tester, dass die Entwickler bereits an einer dauerhaften Lösung arbeiten.
Quality-of-Life-Probleme oft zweitrangig
Es bleibt unklar, warum Pearl Abyss so lange damit wartete, einen der problematischsten „Quality-of-Life“-Mängel zu beheben. Möglicherweise hatten die technischen Herausforderungen bei der Darstellung der gigantischen Karte Priorität. Unabhängig davon merken Reddit-Nutzer an, dass auch Fans von The Witcher 3 mit ähnlichen Einschränkungen zu kämpfen hatten, bevor entsprechende Updates erschienen.
Der Publisher steht zudem wegen seines Umgangs mit dem Review-Embargo in der Kritik. Selbst am Release-Tag von Crimson Desert finden sich auf Metacritic keine Wertungen für die Konsolenversionen; der Fokus liegt rein auf der PC-Veröffentlichung. Da aussagekräftiges Material zur PS5- oder Xbox Series X-Version kaum vorhanden ist, vermuten einige Follower, dass das Unternehmen Performance-Probleme verschleiern möchte.
Day-One-Patches für Crimson Desert könnten zwar Inventarsorgen lindern oder Framerate-Einbrüche reduzieren, werfen aber ein bekanntes Branchenproblem auf: Tester erleben oft nicht dasselbe Spiel wie die Käufer, was letztlich auch die Vorverkaufszahlen beeinflussen kann.










