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Intel gibt an, Pearl Abyss Treiber, Tests und technischen Support für die Optimierung von Crimson Desert angeboten zu haben

Ein Screenshot aus Crimson Desert
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Ein Screenshot aus Crimson Desert
Intel says Pearl Abyss launched Crimson Desert without support for its Arc “Battlemage” GPUs despite years of outreach offering early drivers, testing, and engineering resources across multiple Intel platforms. Pearl Abyss only disclosed the incompatibility after release—advising Arc users to seek refunds—fueling backlash as the game reportedly runs, at least in limited form, on low-end Nvidia hardware like the GT 1030.

Crimson Desert hat viele PC-Spieler enttäuscht, insbesondere Nutzer von Intel-Arc-Grafikkarten. Dabei handelt es sich jedoch nicht nur um ein technisches Problem; die Situation hat sich zu einem öffentlichen Schlagabtausch zwischen Pearl Abyss und Intel entwickelt. Intel wirft dem Entwickler vor, angebotene Unterstützung nicht angenommen und das Unternehmen ignoriert zu haben. Gleichzeitig soll Crimson Desert Berichten zufolge selbst auf Einsteiger-GPUs wie der Nvidia GT 1030 nur eingeschränkt und ruckelig laufen.

Intel hat zudem öffentlich erklärt, warum viele Spieler mit Arc-Battlemage-GPUs das Spiel nicht starten können: Die Battlemage-Generation wird offenbar nicht unterstützt. In einer Stellungnahme gegenüber Wccftech sagte Intel:

„Wir sind uns bewusst, dass Crimson Desert derzeit nicht auf Systemen mit Intel Arc-GPUs startet, und wir sind sehr enttäuscht, dass Spieler, die Intel-Grafikhardware verwenden, bei der Veröffentlichung nicht in die Welt von Pywel eintauchen können.“

Das Unternehmen führte weiter aus: „In den letzten Jahren haben wir uns mehrfach an Pearl Abyss gewandt, um die Unterstützung für Intel-Grafikkarten zu testen, zu validieren und zu optimieren, und haben frühzeitig Hardwaretreiber sowie technische Ressourcen für mehrere Generationen von Intel-GPUs und -Plattformen bereitgestellt, darunter Alchemist, Battlemage, Meteor Lake und Lunar Lake.“

Intel erläuterte zudem sein Engagement für die Unterstützung von Arc-GPUs in Crimson Desert und verwies die Verantwortung zurück an Pearl Abyss. Der Chiphersteller erklärte:

„Für Einzelheiten zu der Entscheidung, die Intel-Arc-Unterstützung zum Start nicht zu aktivieren, wenden Sie sich bitte direkt an Pearl Abyss. Unsere Teams setzen sich intensiv dafür ein, allen Studios dabei zu helfen, das bestmögliche Spielerlebnis zu bieten. Dazu stellen wir Optimierungstools, Dokumentation und direkten technischen Support bereit, um sicherzustellen, dass ihre Spiele für alle reibungslos laufen, einschließlich der Millionen von Spielern, die Intel-GPUs nutzen. Wir sind weiterhin bereit, Pearl Abyss auf jede erdenkliche Weise zu unterstützen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Pearl Abyss die Inkompatibilität mit Intel-GPUs erst nach dem Start des Spiels bekanntgab. Das Studio veröffentlichte später in seinen offiziellen FAQ eine Erklärung, dass Intel-Arc-GPUs nicht unterstützt werden, und forderte Intel-Arc-Nutzer auf, Crimson Desert auf ihren jeweiligen Plattformen zurückzugeben.

Zwar hat Intels Arc-Produktreihe derzeit nur einen kleinen Anteil am GPU-Markt, doch die integrierten Grafikeinheiten des Unternehmens in den Prozessoren Meteor Lake, Lunar Lake und Raptor Lake kommen in Millionen von Laptops und Desktop-PCs zum Einsatz. Das bedeutet, dass Spieler, die das Spiel ausprobieren wollten – selbst auf Intel-Grafikkarten der Einstiegsklasse – es überhaupt nicht starten können, was bei vielen für Frustration sorgt.

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Quelle(n)

Pearl AbyssWccftech (Intel-Stellungnahme)

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > Intel gibt an, Pearl Abyss Treiber, Tests und technischen Support für die Optimierung von Crimson Desert angeboten zu haben
Autor: Rahim Amir Noorali, 23.03.2026 (Update: 23.03.2026)