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Crimson Desert unterstützt nach Kritik endlich Intel-Arc-GPUs – allerdings mit Grafikfehlern

Crimson Desert's Protagonist Kliff mit einem visuellen Fehler auf einem PC mit einer Intel Arc B580 GPU.
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Crimson Desert's Protagonist Kliff mit einem visuellen Fehler auf einem PC mit einer Intel Arc B580 GPU.
Pearl Abyss hat nach deutlicher Kritik aus der Community und öffentlichen Stellungnahmen von Intel die Unterstützung für Intel-Arc-GPUs in Crimson Desert aktiviert. Mit installiertem Game-On-Treiber 32.0.101.8629 von Intel startet das Spiel nun auch auf Arc-Grafikkarten korrekt. Erste Berichte weisen jedoch darauf hin, dass die Lösung mit auffälligen Grafikartefakten und Instabilitäten einhergeht, während Intel XeSS weiterhin nicht verfügbar ist.

Nach heftiger Kritik aus der Gaming-Community und von Intel-Arc-Nutzern inklusive öffentlicher Stellungnahmen von Intel hat Pearl Abyss nun doch endlich Treiber-Support für Intel-Arc-GPUs in Crimson Desert umgesetzt. Das bedeutet, dass Spieler Crimson Desert nach der Installation von Intels neuestem Treiber-Update jetzt auch auf Arc-Grafikkarten starten können. Statt einer Fehlermeldung beim Startbildschirm können Spieler nun endlich die Welt von Pywel erleben, auch wenn noch einige Bugs und Glitches behoben werden müssen.

Zur Einordnung: Für Besitzer einer Intel-Arc-GPU sah die Lage beim Start von Crimson Desert im März 2026 ziemlich unerquicklich aus. Das Spiel verweigerte auf Arc-Grafikkarten schlicht den Start und zeigte stattdessen die Meldung „Graphics device is not currently supported“ an.

Zusätzlichen Ärger löste die direkte Antwort von Pearl Abyss auf der FAQ-Seite zu Crimson Desert aus. Dort hieß es knapp, dass das Spiel keine Intel-GPUs unterstütze und Nutzer von Intel Arc auf den jeweiligen Plattformen eine Rückerstattung beantragen sollten.

Daraufhin wurde viel darüber spekuliert, ob Pearl Abyss die alleine Verantwortung trägt oder ob Intel keinen Treiber-Support bereitstellen wollte. Als sich die Empörung online immer weiter verbreitete, reagierte Intel mit einem Statement und erklärte: „Uns ist bewusst, dass Crimson Desert derzeit auf Systemen mit Intel-GPUs nicht startet, und wir sind äußerst enttäuscht, dass Spieler mit Intel-Grafikhardware zum Release nicht in die Welt von Pywel eintauchen können.“

Der Chiphersteller erklärte außerdem, man habe Pearl Abyss mehrfach kontaktiert, um Treiber-Support anzubieten, vom Studio aber keine Antwort erhalten. Nach weiterer Kritik und Review-Bombing, das teilweise auch auf die hakelige PC-Steuerung zurückgeführt wurde, lenkte Pearl Abyss schließlich ein und ruderte schon wenige Tage später von der ursprünglichen Haltung zurück. Das Unternehmen entschuldigte sich für seine Reaktion und Wortwahl. Zudem erklärte man, Intel-Arc-GPUs in einem späteren Update zu unterstützen. Pearl Abyss schrieb:

„Wir arbeiten derzeit an Kompatibilitäts- und Optimierungsunterstützung, damit Crimson Desert auch auf Systemen mit Intel-Arc-GPUs gespielt werden kann.“

Mit Intels Game-On-Treiber in Version 32.0.101.8629 vom 7. April lässt sich Crimson Desert endlich auch auf Arc-GPUs starten. Nutzer berichten, das Spiel auf Intel-B580- und B570-Grafikkarten auszuführen zu können. Ganz reibungslos läuft es aber noch nicht, denn bei Gesichtern und Texturen treten weiterhin Probleme auf. Grundsätzlich läuft Crimson Desert damit nun aber auch auf Intel-Grafikkarten. 

Die Fehler beschränken sich bislang vor allem auf visuelle Artefakte, etwa schwarze Schlieren im Gesicht des Protagonisten oder anderer Figuren sowie seltsame Darstellungsfehler im Gelände, bei denen Gras flimmert und aufblitzt. Wird AMD FSR 4 aktiviert, stürzt Crimson Desert auf Intel-Grafikkarten ab. Außerdem ist Intels eigene Upscaling-Technik XeSS im Spiel bislang noch nicht verfügbar.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > Crimson Desert unterstützt nach Kritik endlich Intel-Arc-GPUs – allerdings mit Grafikfehlern
Autor: Rahim Amir Noorali, 10.04.2026 (Update: 10.04.2026)