Das Remake von Metal Gear Solid 3 erscheint zwar erst am 28. August, doch schon jetzt befürchten Spieler Einbrüche bei der Bildrate. Erste Kritiken erwähnen Ruckelprobleme, wie sie häufig bei Titeln auf Basis der Unreal Engine 5 auftreten. Der Content-Creator Synth Potato wies darauf hin, dass viele Spiele, die diese Tools nutzen, mit Performance-Schwächen zu kämpfen haben. In den Antworten auf seinen Social-Media-Beitrag teilen Fans offen ihre Frustration.
Synth Potato führte weitere aktuelle Veröffentlichungen wie Mafia: The Old Country an, die ebenfalls unter abgehackter Grafik leiden. Kritiker werfen den Entwicklern vor, ihre Spiele nicht ausreichend für Konsolen oder gängige PC-Systeme zu optimieren. Der Creator hält es jedoch für unwahrscheinlich, dass so viele erfahrene Programmierer gleichermaßen versagen. Stattdessen sieht er den gemeinsamen Nenner in der Unreal Engine 5, die von immer mehr Studios eingesetzt wird.
Die Entwickler sind nicht verpflichtet, auf die Engine von Epic Games zu setzen. Doch im Vergleich zur Eigenentwicklung ist sie meist kostengünstiger und bietet zugleich moderne Features wie Raytracing und Global Illumination. Publisher und Hardware-Hersteller nutzen diese Funktionen gezielt als Verkaufsargumente.
Da Unreal-Engine-5-Spiele hohe Anforderungen an die Hardware stellen, greifen viele Spieler zu KI-Upscaling-Techniken, um die Framerate zu stabilisieren. Lösungen wie DLSS oder FSR können zwar wirksam sein, verursachen jedoch oft Unschärfen oder Artefakte. In der technischen Analyse von Metal Gear Solid 3 Remake durch Digital Foundry wurde dies deutlich: Mit aktiviertem PSSR auf der PS5 Pro wirkte die Grafik sichtbar unsauber, während die günstigere Standard-PS5 im Performance-Modus teilweise bessere Frameraten lieferte.
Auf PCs könnte der modernisierte Konami-Klassiker in einigen Konfigurationen dennoch besser laufen. Erste Rezensionen weisen darauf hin, dass das Spiel auch auf schwächeren GPUs akzeptable Ergebnisse erzielt. Für viele PC-Spieler mit leistungsstarker Hardware bleibt die 60-fps-Obergrenze jedoch ein Ärgernis – ebenso wie der enorme Speicherbedarf von rund 100 GB.





















