Nvidia bestätigt Launch von DLSS 5 mit Neural Rendering noch für dieses Jahr

Historisch gesehen fielen große DLSS-Versionssprünge stets mit dem Release neuer Grafikkartengenerationen zusammen. Da das Schicksal der RTX-60-Serie aufgrund der aktuellen Marktlage jedoch ungewiss ist, hat Nvidia mit diesem Muster gebrochen. Im Rahmen der GTC 2026 präsentierte das Unternehmen DLSS 5.0 anhand einer Reihe populärer Titel, darunter „Resident Evil Requiem”, „Hogwarts Legacy”, „Starfield” und „Assassin’s Creed Shadows”.
Im Gegensatz zu früheren DLSS-Iterationen, die auf Transformer- oder CNN-Modellen (Convolutional Neural Networks) basierten, nutzt DLSS 5 ein von Nvidia als „Echtzeit-Neural-Rendering-Modell“ bezeichnetes Verfahren. Im Wesentlichen nutzt es die Leistung generativer KI, um Farbdaten und Bewegungsvektoren des Spiels in eine fotorealistische Darstellung zu transformieren.



Wie die gezeigten Aufnahmen belegen, fallen die Ergebnisse noch sehr unterschiedlich aus. Während einige Titel zweifellos optisch aufgewertet werden, erfahren Spiele, die auf der Unreal Engine 5 basieren – wie etwa das „The Elder Scrolls 4: Oblivion“-Remaster – eine vollständige visuelle Transformation.
Dennoch ist es für finale Schlussfolgerungen noch zu früh, da sich DLSS 5 weiterhin in der Entwicklung befindet und Nvidia bis zum breiten Marktstart an der Optimierung arbeiten wird. Laut Digital Foundry musste Nvidia für die DLSS-5-Demo zwei RTX-5090-GPUs im Verbund nutzen.
Dies war offenbar erforderlich, um die Spiele mit maximalem Potenzial ohne VRAM-Engpässe darzustellen. DLSS 5 soll im Herbst dieses Jahres für Geräte der RTX-50-Serie erscheinen. Informationen zur Abwärtskompatibilität für ältere Grafikkartengenerationen liegen bislang nicht vor.









