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Darum enttäuscht der neue 3D-Dungeon-Crawler von Gothic-Entwicklern

Cralon ist am 17. April 2026 auf Steam erschienen.
ⓘ Pithead Studios
Cralon ist am 17. April 2026 auf Steam erschienen.
Der 3D-Dungeon-Crawler Cralon stammt aus dem neuen Studio der ehemaligen Gothic-Entwickler Jennifer und Björn Pankratz. Auf Steam kommt das kürzlich erschienene Debüt-Spiel von Pithead Studio bislang allerdings nur mäßig an – und das hat nicht nur technische Gründe.

Cralon ist das erste Spiel von Pithead Studio, hinter dem die ehemaligen Gothic-Entwickler Jennifer und Björn Pankratz stehen. Nachdem die Eherpartner Prianha Bytes 2023 verlassen hatten, gründeten sie 2024 ihr eigenes Studio. Der erste Trailer zu Cralon folgte dann 2025 und kündigte den Titel als düsteren First-Person-Dungeon-Crawler mit RPG- und Adventure-Elementen an. Am 17. April 2026 ist das Spiel schließlich auf Steam erschienen – kommt bei Spielern bislang allerdings nur mäßig an.

Cralon schickt Spieler in ein altes Bergwerk, aus dem man sich in bewährter Dungeon-Crawler-Manier wieder herauskämpfen muss: Ausrüstung sammeln, Quests lösen, Dämonen bekämpfen. Was Pitheads Debüt-Spiel von anderen Genre-Vertretern abhebt, ist die dreidimensionale Darstellung mit First-Person-Perspektive. Atmosphärisch wurde das offenbar gut umgesetzt. Spieler loben das beklemmende Dungeon-Gefühl und die gelungene Soundkulisse – inklusive der deutschen Synchronisation. Gameplay-technisch kommt der 3D-Dungeon-Crawler bislang aber nicht so gut an.

Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus Cralon.
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Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus Cralon.
Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus Cralon.
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Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus Cralon.

Auf Steam hatte Cralon zum Zeitpunkt der Recherche 62 Bewertungen mit einem eher durchwachsenen Durchschnitt von 66 Prozent. Bemängelt wird vor allem das Kampfsystem – unter anderem wegen schwachem Trefferfeedback, unklaren Hitboxen, träger Steuerung und frustrierenden Nahkämpfen. Hinzu kommen Berichte über Performance-Probleme, hakelige Animationen, Bugs, aufdringliche Dialoge und ein zähes Questdesign mit viel Backtracking. Auch der Preis von rund 20 Euro wird kritisch beäugt, weil viele den Zustand des Spiels noch auf Beta-Niveau einordnen. Wer sich angesichts der Kritik nicht sicher ist, ob sich diese Investition lohnt, kann zumindest einen Blick in die kostenlose Demoversion werfen. Die Kompatibilität mit dem Steam Deck (derzeit 635 Euro auf Amazon) wird aktuell noch mit „Unbekannt“ angegeben.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > Darum enttäuscht der neue 3D-Dungeon-Crawler von Gothic-Entwicklern
Autor: Marius Müller, 20.04.2026 (Update: 20.04.2026)