Notebookcheck Logo

Call of Duty Black Ops für PS5 enttäuscht mit schlechter Performance und Grafik

Call of Duty Black Ops 1 und Black Ops 2 landen auf der PS5, mit mäßiger Grafik und Performance
ⓘ Activision with edits
Call of Duty Black Ops 1 und Black Ops 2 landen auf der PS5, mit mäßiger Grafik und Performance
Activision hat neue Versionen von Call of Duty: Black Ops 1 und 2 für PS4 und PS5 veröffentlicht. Eine Technik-Website kritisiert jedoch die wenigen Leistungsverbesserungen auf den PlayStation-Konsolen. Die Auflösung ist zwar höher als bei den Xbox-Versionen, ansonsten enttäuschen die teuren Portierungen jedoch.

Zwei beliebte Shooter aus der PS3-Ära sind nun für aktuelle PlayStation-Konsolen erhältlich. Dennoch könnten die PS5-Versionen von Call of Duty Black Ops 1 und 2 eine verpasste Chance sein. Digital Foundry hat festgestellt, dass die Activision-Titel nur mit 1080p laufen und keinen 120Hz-Modus bieten. Gegenüber den Xbox-Versionen haben sie allerdings Leistungsvorteile.

Bei der Ankündigung der Veröffentlichung im Juli hat der Publisher bewusst darauf verzichtet, die Shooter als Remakes oder Remaster zu bezeichnen. Digital Foundry ist dennoch überzeugt, dass die Call of Duty Spiele Sonys moderne Hardware mit geringem zusätzlichen Aufwand besser hätten nutzen können. Andere einfache Portierungen erreichen auf der Konsole laut der Technikredaktion 4K und höhere Bildfrequenzen.

Andere grafische Schwächen wie die mäßige Schattenqualität haben die Entwickler nicht behoben. Dennoch bieten die PS5-Versionen von Black Ops 1 und 2 Vorteile gegenüber den Konkurrenzfassungen. Die per Abwärtskompatibilität laufenden Xbox-360-Versionen wirken dunkel und sind auf eine maximale Auflösung von 608p beschränkt.

Warum die PS5-Versionen kaum verbessert wurden

Digital Foundry vermutet, dass das von Microsoft kontrollierte Activision den PlayStation-Konsolen keinen deutlichen Leistungsvorsprung verschaffen wollte. Einige kleinere Verbesserungen sind dennoch vorhanden. Einen Veröffentlichungstermin für eine native Xbox-Series-X-Version hat der Publisher weiterhin nicht genannt.

Der Wechsel auf die PlayStation 5 hat zu weiteren Beschwerden über Eingabeverzögerungen und Verbindungsabbrüche im Mehrspielermodus geführt. Das Problem betrifft nicht alle Spieler, die Steuerung kann sich jedoch träger anfühlen als in den Originalen von 2010 und 2012. Obwohl offenbar neue Server zum Einsatz kommen, gibt es außerdem Berichte über Verbindungsabbrüche und Probleme bei der Spielersuche.

Besonders verärgerte Fans machen mangelnden Aufwand und Gewinnstreben für die wenigen Verbesserungen verantwortlich. Sie verweisen auf den Preis der PS5-Versionen von Call of Duty: Black Ops, die ohne DLCs jeweils 40 Euro kosten. Für Portierungen mit 1080p und 60Hz sowie nur begrenzten Leistungs- und Komfortverbesserungen ist das ein hoher Preis. PlayStation-Plus-Mitglieder erhalten bis zum 6. August jedoch 50 Prozent Rabatt und zahlen damit jeweils 20 Euro, auch der Season Pass ist reduziert.

Google LogoAls bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Mail Logo

Keine Kommentare zum Artikel

Fragen, Anregungen, zusätzliche Informationen zu diesem Artikel? - Uns interessiert Deine Meinung (auch ohne Anmeldung möglich)!
Keine Kommentare zum Artikel / Antworten

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > Call of Duty Black Ops für PS5 enttäuscht mit schlechter Performance und Grafik
Autor: Adam Corsetti, 10.07.2026 (Update: 10.07.2026)