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Amazon: Eigene Server-Prozessoren vorgestellt

Amazon hat die Entwicklung eigener CPUs bekannt gegeben, welche die nächste Generation seiner Cloud- und Deep-Learning-Services betreiben sollen. Diese Prozessoren, die Graviton und Inferentia genannt werden, wurden auf der diesjährigen AWS re:Invent Konferenz vorgestellt.

Amazon verfügt nun über eine eigene CPU-Linie, um seine Cloud-Kapazitäten und -Services zu betreiben. Diese wurden jetzt auf der AWS re:Invent in Las Vegas vorgestellt. Der erste Prozessor mit dem Namen Graviton, wurde für das Unternehmen von Annapurna Labs entwickelt, einem Chip-Hersteller, der erst kürzlich von Amazon übernommen wurde. Hierbei handelt es sich um ARM-Chips, die Server betreiben sollen, auf denen Kunden ihre eigenen virtuellen Maschinen laufen lassen.

So gibt es derzeit 5 Variationen der ersten Generation der Graviton Prozessoren, die vom Modell 'a1.medium' mit einer vCPU, 2GB RAM und 10Gbps Netzwerkbandbreite bis zum 'a1.4xlarge' mit 16 vCPUs und 32GB RAM reichen. Wenn ein Kunde einen solchen Server mieten will, werden Preise von 0,0255 bis 0,408 US-Dollar pro Stunde berechnet, obwohl dies je nach Wunsch des Kunden noch variieren kann. Amazon behauptet, dass diese Maschinen damit bis zu 45% billiger sein werden als bestehende x86-basierte Geräte.

Das war allerdings noch nicht alles: So haben die AWS-Mitarbeiter eine zweite neue CPU mit dem Namen 'Inferentia' vorgestellt. Diesmal soll sich der Prozessor speziell für das maschinelles Lernen eignen. Dieser Schritt ist auch sinnvoll, da die Konkurrenz für die Nutzung derartiger Prozessoren teilweise ziemlich hohe Preise verlangt.

Insgesamt sieht man hier ganz klar Amazons Versuch, sich als der nächste große Player im Bereich der Remote-Computer zu positionieren und sein Cloud-Geschäft in Zukunft weiter aus zu bauen.

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Autor: Cornelius Wolff, 30.11.2018 (Update: 30.11.2018)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.