Apple M6 beeindruckt in neuem Benchmark, erreicht im Multi-Core-TestNiveau des Apple M3 Max

Kürzlich haben wir bereits über ein Geekbench-7-Benchmark-Ergebnis des Apple M6 berichtet. Dabei zeigte der Apple M6 gegenüber dem Apple M5 einen deutlichen Leistungszuwachs im Single-Core-Test und einen beachtlichen Vorsprung bei der Multi-Core-Leistung. Derselbe Mac mini mit Apple M6 scheint Geekbench nun erneut einen Besuch abgestattet zu haben – und insbesondere das Multi-Core-Ergebnis ist interessant.
Im neuesten Geekbench-7-Durchlauf erreicht der Apple M6 4.071 Punkte im Single-Core- und 22.783 Punkte im Multi-Core-Test. Das Single-Core-Ergebnis liegt damit rund 12 Prozent unter dem Wert, über den wir zuvor berichtet hatten, während das Multi-Core-Ergebnis beachtliche 10 Prozent höher ausfällt.
Apple M6 vs. M3 Max
Warum die Geekbench-7-Ergebnisse des Apple M6 dieses Mal anders ausfallen, lässt sich nicht eindeutig verifizieren. Fest steht jedoch, dass der Multi-Core-Wert über dem des Apple M3 Max liegt. Darauf wurden wir durch Iniysa auf X aufmerksam. Der Apple M3 Max in einem MacBook Pro (2023) erzielte 2.898 Punkte im Single-Core- und 22.644 Punkte im Multi-Core-Test. Damit ist der Apple M6 im Multi-Core-Test geringfügig schneller als der Apple M3 Max.
Der Apple M6 verfügt über ein neues CPU-Design mit zwölf Kernen, die sich in zwei Super-Kerne, vier Performance-Kerne und sechs Effizienz-Kerne aufteilen. Der hier betrachtete Apple M3 Max hat zwei Kerne mehr und kommt damit auf insgesamt 14 Kerne, darunter zehn Performance- und vier Effizienz-Kerne. Umso beeindruckender ist, dass der Apple M6 mit zwölf Kernen die Multi-Core-Leistung eines Apple M3 Max mit 14 Kernen erreichen kann.
Obwohl die Multi-Core-Leistung einer CPU stark von der Gesamtzahl der Kerne abhängt, spielt auch die Leistung jedes einzelnen Kerns eine wichtige Rolle. Apples neue Super-Kerne dürften daher zweifellos einen erheblichen Anteil an diesem Leistungszuwachs im Multi-Core-Test haben.
Wir sind gespannt darauf, den neuen Mac mini auf Basis des Apple M6 selbst testen zu können. Er soll ab dem 22. September zu einem Einstiegspreis von 1.049 Euro erhältlich sein.













