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Apple iPod Touch: A10 SoC deutlich langsamer als erwartet

Der neue iPod Touch enttäuscht in der Realität noch mehr als auf dem Papier. (Bild: Apple)
Der neue iPod Touch enttäuscht in der Realität noch mehr als auf dem Papier. (Bild: Apple)
Erste Benchmarks zeigen, dass der neue iPod Touch nicht so schnell ist, wie man es von einem Gerät mit Apples A10 Fusion SoC erwarten würde. Denn die Taktfrequenz des Chips wurde verglichen mit dem iPhone 7 deutlich gesenkt, sodass mit spürbaren Leistungseinbußen gerechnet werden muss.

MacRumors konnte den neuen iPod Touch bereits ausprobieren. Der erste Eindruck ist aber enttäuschend. Nicht nur, dass die einzige Neuerung der A10 Fusion SoC ist, der den in die Jahre gekommenen A8 ersetzt, der Chip wurde auch noch deutlich niedriger getaktet. Statt 2,3 GHz im iPhone 7 läuft der iPod Touch mit nur 1,6 GHz.

Das ist an sich zwar nichts Neues – schon der A8 im Vorgängermodell war niedriger getaktet als im iPhone 6 – das Ergebnis ist aber trotzdem enttäuschend. Der Grund dafür ist vermutlich in der kleineren Kapazität des Akkus zu finden, durch die geringere Taktfrequenz wird zweifellos Energie gespart. Gerade für ein Gerät, das unter anderem für Gaming via Apple Arcade beworben wird, ist eine Geekbench-Wertung von 2.722 bzw. 4.695 Punkten (ein Kern / alle Kerne) nicht überragend.

Zum Vergleich: Ein iPhone 7 mit demselben Chip erreicht 3.410 bzw. 5.744 Punkte. Ein aktuelles iPhone XS mit dem A12 Bionic kommt sogar auf 4.797 bzw. 11.264 Punkte. Um Strom zu sparen wäre es für den Endverbraucher also sicherlich ein besserer Kompromiss gewesen, einen Chip zu verwenden, der weniger als drei Jahre alt ist.

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Autor: Hannes Brecher, 31.05.2019 (Update: 31.05.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.