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Test Apple iPhone XS Smartphone

Daniel Schmidt 👁, Andrea Grüblinger, 21.09.2018

Mein Schatzzz - Apple hält auch nach dem Jubiläums-iPhone an seiner Nomenklatur fest und auf das iPhone X folgt entsprechend konsequent das iPhone XS. Wie auch bei den Vormodellen handelt es sich dabei eher um technischen Feinschliff als grundlegende Neuerungen. Das neue iPhone Xs soll alles besser als sein Vorgänger machen, ohne sich dabei neu zu erfinden. Ob das stimmt, erfahren Sie im Test.
Nachtrag: PWM-Video hinzugefügt.

Alle Jahre wieder kommt ein neues iPhone zum Herbstanfang in die Apple Stores geflattert. Das ist auch in diesem Jahr nicht anders. In diesem Test widmen wir uns dem kleineren Modell, dem iPhone XS (gesprochen: iPhone 10S). Mit an Bord sind der neue Apple A12 Bionic-Chipsatz, sowie 4 GB Arbeitsspeicher. Soviel RAM war bislang nur dem iPad Pro vorbehalten und setzt eine neue Höchstmarke in Apples Handys. Das Display misst wie im iPhone X 5,8 Zoll, soll aber im Detail verbessert worden und unter anderem noch ein wenig heller sein. Die Kamera bekommt einen neuen Sensor, der nun größere Pixel für eine bessere Lichtempfindlichkeit bietet und die Speicheroptionen reichen bis 512 GB. Außerdem ist nun auch Dual-SIM möglich, wenn auch nicht über eine weitere SIM-Karte, dies ist den iPhones in China vorbehalten, sondern mittels einer eSIM. Ebenso wurde die IP-Spezifikation verbessert.

Ein Blick auf den Preis verschlägt einem den Atem. 1.149 Euro verlangt Apple für die kleinste Speicherausstattung (64 GB) des iPhone XS. 256 GB schlagen mit 1.319 Euro (+170 Euro) und 512 GB mit 1.549 Euro (+400 Euro) zu Buche. Wer sich für das größere Max-Modell entscheidet, muss weitere 100 Euro drauflegen. Damit lösen das iPhone 10S und das iPhone 10S Max eigentlich das iPhone 8 beziehungsweise 8 Plus ab und schrauben den Einstiegspreis für Apples Highend-Handy um sagenhafte 350 Euro nach oben.

Zum Vergleich ziehen wir neben dem iPhone X die Highend-Konkurrenz aus dem Android-Lager heran. Dazu zählen unter anderem das Samsung Galaxy S9, Huawei P20 Pro, LG G7 ThinQ, HTC U12+, Google Pixel 2 XL, OnePlus 6 und das Sony Xperia XZ2 Premium.

Hierbei handelt es sich um einen Live-Test, welchen wir nach und nach erweitern werden.

Changelog:

  • 21.09.2018 (I): Erster Eindruck und Messungen zum Display (PWM), WLAN sowie Benchmarks.
  • 22.09.2018 (II): Weitere Benchmarks, Akkutest sowie Abschnitte zur Kommunikation, Zubehör, Ausstattung und Lautsprecher hinzugefügt.
  • 22.09.2018 (III): Abschnitte für GPS, Display und Kameras hinzugefügt.
  • 23.09.2018 (IV): Abschnitte für Software, Eingabe, Leistung und Temperatur sowie weitere Akkutests hinzugefügt.
  • 24.09.2018: Test abgeschlossen.
Apple iPhone XS (iPhone Serie)
Prozessor
Hauptspeicher
4096 MB 
, LPDDR4x
Bildschirm
5.8 Zoll 2.16:1, 2436 x 1125 Pixel 463 PPI, kapazitiv, 10 Multitouchpunkte, OLED, HDR10, Dolby Vision, True Tone, fettabweisende Beschichtung, 3D Touch, P3-Farbraum, spiegelnd: ja
Massenspeicher
Apple 512 GB (iPhone Xs), 512 GB 
, 500.23 GB verfügbar
Anschlüsse
Audio Anschlüsse: Lightning, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Face ID, Barometer, digitaler Kompass, Annährungs-, Beschleunigungs- und 3-Achsen-Gyrosensor, Lightning, eSIM, Galileo, QZSS
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0, GSM/GPRS/Edge (850, 900, 1.800 und 1900 MHz), UMTS/HSPA+ (850, 900, 1.700/2.100, 1.900 und 2.100 MHz), LTE Cat. 16 (Band 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 14, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 29, 30, 32, 66, 34, 38, 39, 40, 41 und 46), LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.7 x 143.6 x 70.9
Akku
10.13 Wh, 2658 mAh Lithium-Ion, 3,81 Volt, Telefonieren 3G (laut Hersteller): 20 h
Betriebssystem
Apple iOS 12
Kamera
Primary Camera: 12 MPix (Weitwinkel: f/1.8, 1,4 µm, Fokus-Pixel, 6 Linsenelemente, OIS) + 12 MPix (Teleobjektiv: f/2.4, 6 Linsenelemente, OIS, 2-facher optischer Zoom), True-Tone-Blitz, UHD-Video @ 60 FPS
Secondary Camera: 7 MPix (f/2.2, Full-HD-Video @ 60 FPS)
Sonstiges
Lautsprecher: Stereolautsprecher, Tastatur: onescreen, Netzteil, Lightning-Kabel, Headset, Kurzanleitung, Aufkleber, SIM-Werkzeug, 12 Monate Garantie, Kopf-SAR: 0,99 W/kg, Körper-SAR: 1,6 W/kg, IP68-Zertifizierung, kabelloses Laden (Qi), Lüfterlos
Gewicht
177 g, Netzteil: 46 g
Preis
1549 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse – Edelstahl und Glas für das bierdichte iPhone

Farbvarianten des iPhone XS: Gold, Silber, Space Grau.
Farbvarianten des iPhone XS: Gold, Silber, Space Grau.

Das Erscheinungsbild des Apple iPhone XS hat sich im Vergleich zum X-Modell des Vorjahres nicht verändert, jedoch gibt es eine neue Farboption. Neben dem weißen und schwarzen Modell ist nun eine goldene Variante erhältlich, welche in der Sonne je nach Betrachtungswinkel perlmuttartige Reflektionen besitzt. Die Abmessungen sind laut Hersteller ebenfalls identisch, jedoch wiegt das iPhone XS nun drei Gramm mehr. Dies können wir nicht ganz bestätigen. Das iPhone XS ist nach unseren Messungen dünner und kommt auf eine Bauhöhe von 7,65 Millimetern, dafür ist der Kamerabuckel leicht angewachsen und ragt nun 1,5 Millimeter aus dem Gehäuse hervor.

Der Rahmen des iPhone XS besteht aus Edelstahl und sowohl Vorder- als auch Rückseite bestehen aus einem nicht näher spezifizierten Glas, welches nach den Aussagen von Apple das widerstandsfähigste seiner Art ist. Nichts anderes haben wir erwartet.

Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend. Die Spaltmaße sind allesamt enganliegend und passgenau. Bei Verwindungsversuchen bleibt das iPhone XS steif wie ein Brett und gibt keinen Mucks von sich. Das Smartphone liegt dabei gut in der Hand und ist nicht zu schwer. Vor allem der goldene Metallrahmen zeigt sich als sehr anfällig für Fingerabdrücke. Während das Glas leicht zu reinigen ist, muss beim Edelstahl etwas mehr Aufwand betrieben werden.

Das iPhone XS ist wieder gegen das Eindringen von Staub und Flüssigkeiten geschützt. Apple verbessert die Schutzart-Zertifizierung auf IP68, was im Kleingedruckten jedoch auf eine Untertauchzeit im Wasser von 30 Minuten limitiert wird, was streng genommen nicht IP68 ist, denn diese sieht keine zeitliche Begrenzung vor. Dafür hat Apple den Schutz ausgeweitet und sieht das iPhone nun auch gegen Chlor- sowie Salzwasser, Tee, Wein und sogar Bier gewappnet. Zumindest wurde dies im Verlauf der Keynote so propagiert. Erfreulich ist zudem, dass Apple Flüssigkeitsschäden nicht von der Garantie ausschließt.

Der SIM-Slot nimmt weiterhin nur eine Nano-SIM-Karte auf, lediglich die chinesischen Modelle werden herkömmliches Dual-SIM bieten. Der Rest der Welt muss die eSIM nutzen.

Größenvergleich

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Ausstattung – eSIM als einzige Neuerung für 2018

Der Lightning-Port bleibt die einzige Möglichkeit das iPhone XS kabelgebunden an einen Computer oder an Zubehör anzuschließen. Nominell unterstützt das Apple-Handy sogar den Übertragungsstandard USB 3.0, jedoch liegt im Lieferumfang nur ein Kabel bei, das den 2.0er-Standard beherrscht. Entsprechend zäh gestalten sich größere Datensynchronisationen mit iTunes. Wer es schnell möchte, muss ein neues Lightning-Kabel zu USB-C kaufen. Apple offeriert zudem zahlreiche Adapter, um die Schnittstelle auch mit Thunderbolt, Kartenlesegeräten oder sogar zur Bildausgabe nutzen zu können.

Bei der kabellosen Nahbereichskommunikation bleibt alles beim Alten. Neben Bluetooth 5.0 besitzt das iPhone auch einen NFC-Chip, welcher jedoch nur im Lesemodus genutzt werden kann.

Ebenso wenig hat sich die Sensorenausstattung verändert. Face ID ist nun das alleinige Entsperrmittel und ersetzt die Touch ID in allen neuen Modellen.

Die eSIM-Funktion ist noch nicht aktiv und wird erst später per Update nachgereicht.

Kopfseite
Kopfseite
links: Lautstärke, Stummschalter
links: Lautstärke, Stummschalter
rechts: Power, SIM-Slot
rechts: Power, SIM-Slot
Unterkante: Lautsprecher, Lightning, Mikrofon
Unterkante: Lautsprecher, Lightning, Mikrofon

Software – iOS 12 verbessert die Performance

Ein neues iPhone ist auch immer gleichbedeutend mit einer neuen iOS-Version. Das iPhone XS wird mit iOS 12 ausgeliefert, welches im Vergleich zur Vorversion vor allem viele Verbesserungen im Detail beinhaltet. Einen wichtigen Schwerpunkt hat Apple dabei auf die Performance des Betriebssystems gelegt, um unter anderem auch die Geschwindigkeit auf älteren Geräten zu verbessern. Dies wird letztendlich auch ein Grund sein, warum auch fünf Jahre alte Apple-Produkte wie das iPhone 5S und das iPad Air noch mit dem neuen Update versorgt werden. Diesbezüglich könnten sich andere Hersteller mal eine Scheibe abschneiden.

Mit iOS 12 kommen auch viele neue Features für FaceTime. Unter anderem sind nun Anrufe mit bis zu 32 Teilnehmern gleichzeitig möglich. Für Nachrichten stehen neue Texteffekte und Emojis zur Verfügung, außerdem gibt es neben den Animojis nun auch Memojis, welche eine eigene Gestaltung zulassen. Die Benachrichtigungen und die „Nicht stören“-Funktion wurden zudem erweitert und optimiert. Der Sprachassistent Siri erhält auch einige neue Funktionen und kann unter anderem Routinen lernen und diese per Sprachbefehl auslösen. Die Face-ID kann nun zudem zwei gescannte Gesichter verwalten.

Vollkommen neu ist die Option Bildschirmzeit. Sie dient zum einen dazu, sein eigenes Nutzungsverhalten kontrollieren und besser steuern zu können, zum anderen um es auch für Kinder zu konfigurieren, ähnlich wie Google FamilyLink. Die App von Apple wirkt jedoch etwas durchdachter, vor allem wenn es um die Anpassbarkeit für Kinder geht, da sich nicht nur einzelne Apps zeitlich beschränken lassen, sondern ganze App-Kategorien. So können Spiele beispielsweise gesammelt auf 30 Minuten begrenzt werden, sodass der Nachwuchs nicht erst 30 Minuten mit dem einen und dann mit dem anderen Game verbringt. Eine Begrenzung für einzelne Apps gibt es bislang leider nicht, jedoch können einzelne Apps als Ausnahmen von der limitierenden Regel definiert werden. Selbst eine geräteübergreifende Konfiguration der Zeitlimits ist möglich.

Eine Änderung, die Nutzer des iPhone X schnell bemerken werden, ist die Überarbeitung des Taskmanagers. Apps können schneller geschlossen werden, indem sie einfach nach oben weggewischt werden.

Eine detaillierte Aufstellung aller Neuerungen finden Sie direkt bei Apple oder auch im Test des iPhone XS Max.

Kommunikation und GPS - Gigabit-LTE und MIMO-WLAN im iPhone XS

Auf dem Datenblatt hat sich bei der mobilen Datenanbindung so gut wie nichts getan. Die maximalen Datenübertragungsgeschwindigkeiten entsprechen dem LTE Cat. 16-Standard (max. Download: 1.024 Mbit/s). Im Vergleich zum iPhone X gibt es jedoch mit Band 14, 32 (beide FDD) und 46 (TDD) drei weitere LTE-Bänder, die nun unterstützt werden, was deren Gesamtzahl auf üppige 27 erhöht und in jedem Land der Welt für eine gute Datenanbindung sorgen sollte. Ebenso wenig werden die älteren Mobilfunktechniken vernachlässigt und bieten eine breite Frequenzabdeckung an. Neu ist hingegen, dass im iPhone XS keine Modems mehr von Qualcomm zum Einsatz kommen, sondern lediglich welche von Intel, was wohl der Hauptgrund dafür sein dürfte, dass die Datenraten des XS-Modells nicht erhöht wurden, wenn auch der Empfang sich durch die 4x4-MIMO-Antennentechnik verbessert haben sollte. Im Alltag zeigt sich das iPhone XS bisher unauffällig.

Das WLAN-Modul unterstützt die IEEE-802.11-Standards a/b/g/n/ac und ist mit 2x2-MIMO-Antennentechnik ausgestattet. Letzteres ist nicht nur gut für die Reichweite der lokalen Datenanbindung, sondern erhöhte auch die Übertragungsgeschwindigkeiten sowohl im 2,4- als auch 5,0-GHz-Netz. Im Test mit unserem Referenzrouter Linksys EA8500 liefert das Apple-Handy auf geringer Distanz nicht mehr so enorm hohe Übertragungswerte wie noch das iPhone X oder das iPhone 8, wenn es um das Empfangen von Daten geht. Im Gegenzug wurde jedoch die Sendeleistung verbessert. Im Test glänzt das iPhone XS durch eine sehr gleichmäßige Datenübertragung, welche keine Einbrüche zeigt. Die Reichweite hat uns im 2,4-GHz-Netz ebenfalls sehr gut gefallen und liefert auch über zehn Meter hinaus noch ein stabiles Signal, wohingegen im Innenraum mit 5 GHz zwölf Meter eine kritische Grenze ist und es zu Verbindungsabbrüchen kommt.

Distanz zum Referenzrouter Senden 2,4 GHz Empfangen 2,4 GHz Senden 5,0 GHz Empfangen 5,0 GHz
1 Meter 105 MBit/s 104 MBit/s 587 MBit/s 650 MBit/s
5 Meter, eine Innenwand 95,1 MBit/s 101 MBit/s 471 MBit/s 534 MBit/s
10 Meter, zwei Innenwände 89,5 MBit/s 92,7 MBit/s 262 MBit/s 202 MBit/s
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Sony Xperia XZ2 Premium
Adreno 630, 845, 64 GB UFS 2.1 Flash
677 MBit/s ∼100% +4%
Samsung Galaxy S9
Mali-G72 MP18, 9810, 64 GB UFS 2.1 Flash
652 MBit/s ∼96% 0%
Apple iPhone XS
A12 Bionic GPU, A12 Bionic, Apple 512 GB (iPhone Xs)
650 MBit/s ∼96%
Huawei P20 Pro
Mali-G72 MP12, Kirin 970, 128 GB UFS 2.1 Flash
635 MBit/s ∼94% -2%
OnePlus 6
Adreno 630, 845, 128 GB UFS 2.1 Flash
609 MBit/s ∼90% -6%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (5.9 - 939, n=277)
197 MBit/s ∼29% -70%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Sony Xperia XZ2 Premium
Adreno 630, 845, 64 GB UFS 2.1 Flash
647 MBit/s ∼100% +10%
OnePlus 6
Adreno 630, 845, 128 GB UFS 2.1 Flash
612 MBit/s ∼95% +4%
Apple iPhone XS
A12 Bionic GPU, A12 Bionic, Apple 512 GB (iPhone Xs)
587 MBit/s ∼91%
Samsung Galaxy S9
Mali-G72 MP18, 9810, 64 GB UFS 2.1 Flash
519 MBit/s ∼80% -12%
Huawei P20 Pro
Mali-G72 MP12, Kirin 970, 128 GB UFS 2.1 Flash
437 MBit/s ∼68% -26%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (9.4 - 703, n=277)
193 MBit/s ∼30% -67%

Die Standortbestimmung des iPhone 10S erfolgt mittels der Satellitennavigationssysteme GPS (inklusive A-GPS), Glonass, Galileo und QZSS, auf das chinesische BeiDou verzichtet Apple hingegen. Der Satfix erfolgt in der Kartenapp selbst innerhalb von Gebäuden flott und sehr genau.

Im Alltag muss sich das iPhone XS bei eher durchwachsenem Wetter dem Vergleich mit dem Fahrradcomputer Garmin Edge 500 stellen. Beide Geräte nehmen wir mit auf eine kleine Radtour. Auf der Gesamtstrecke von etwas mehr als neun Kilometern misst das iPhone eine rund 270 Meter längere Distanz und liegt gelegentlich mal etwas neben der tatsächlich gefahrenen Strecke. Von diesem Fehler ist aber auch das Referenzprodukt nicht befreit, welches unseren kleinen Ausflug auf den Steg am Wendepunkt nicht mit aufgezeichnet hat, was die Abweichung zum Teil erklären kann. Im Alltag sollte das iPhone XS deshalb gute Dienste bei der Navigation oder dem Tracken von Fitnessaktivitäten leisten.

Garmin Edge 500 - Übersicht
Garmin Edge 500 - Übersicht
Garmin Edge 500 - Seeumrundung
Garmin Edge 500 - Seeumrundung
Garmin Edge 500 - Wendepunkt
Garmin Edge 500 - Wendepunkt
Apple iPhone XS - Übersicht
Apple iPhone XS - Übersicht
Apple iPhone XS - Seeumrundung
Apple iPhone XS - Seeumrundung
Apple iPhone XS - Wendepunkt
Apple iPhone XS - Wendepunkt

Telefonfunktionen und Sprachqualität

An der Telefonie-App hat Apple auch unter iOS 12 nichts verändert, sie ist übersichtlich mit mehreren Reitern am unteren Bildrand gestaltet. Neu ist hingegen die eSIM-Integration, welche wir aber leider noch nicht testen können, da diese erst mit einem kommenden Update freigeschaltet wird. Wir werden den Test dann an dieser Stelle entsprechend ergänzen.

Die Telefonieeigenschaften wurden gegenüber dem iPhone X tatsächlich verbessert. Der Lautsprecher in der Ohrmuschel überträgt den Klang nun sehr viel klarer und dynamischer, was vor allem im direkten Vergleich gut hörbar ist. Die Sprachqualität ist auch im 3G-Netz gut und zeichnet sich durch eine klare Wiedergabe aus und auch unser Gesprächspartner bescheinigt uns eine gute Verständlichkeit. Der Lautsprecher funktioniert ebenfalls ordentlich, jedoch neigt er dazu leicht zu hallen und der Sprecher sollte sich nicht zu weit vom iPhone entfernen, da die Stimme des Nutzers dann schnell recht leise wird.

Das iPhone XS unterstützt neben WLAN-Telefonie (Wifi Calling) auch Voice over LTE (VoLTE).

Kameras - Spürbar verbesserte Dual-Kamera

Selfie mit Porträtmodus des iPhone XS
Selfie mit Porträtmodus
Selfie mit der Frontkamera des iPhone XS
Selfie

An der Frontkamera hat Apple auch im iPhone XS nicht viel verändert und setzt wieder auf eine 7-MP-Knipse mit einer nominellen Blendenzahl von f/2.2 und den altbekannten Ausstattungsmerkmalen wie automatisches HDR, dem Retina-Blitz und elektronischer Bildstabilisierung für die Full-HD-Videos. Damit hat sich auf dem ersten Blick gar nicht so viel geändert. Doch die Kamera beherrscht nun auch Smart-HDR und den erweiterten Dynamikbereich für Videos und macht tatsächlich auch bei Schummerlicht noch ziemlich gute Selfies und Videos. Wer gerne mit der Frontkamera Videos aufzeichnet, kann dies nun auch mit 60 FPS bewerkstelligen. Das Zusammenspiel mit der TrueDepth-Kamera für die Animojis und Memojis funktioniert nun besser und auch eine herausgestreckte Zunge wird mittlerweile erkannt. Der Porträtmodus nutzt ebenfalls die Tiefenoptik, um ein schönes Bokeh zu erzeugen und schafft dies wesentlich besser als noch das Modell im iPhone X. Vor allem die Ausleuchtung des Hintergrundes gefällt uns besser.

Apple spendiert der Dual-Kamera wieder einen komplett überarbeiteten ISP. Das Grundkonzept bleibt das gleiche, während die Hauptlinse die etwas größere f/1.8-Blende und nun auch 1,4 µm große Pixel, für bessere Aufnahmen bei wenig Licht, bietet, ist die zweite Kamera mit einer f/2.4-Blende ausgestattet und soll als 2-facher optischer Zoom dienen und die Tiefeninformationen für Porträtaufnahmen bereitstellen. Beide Optiken verfügen über einen optischen Bildstabilisator und nutzen das neue Smart-HDR. Dies stellte eine Fusion aus den eingesetzten Technologien wie dem Sensor, dem ISP und den Softwarealgorithmen mit Unterstützung durch die Neurale-Prozessoreinheit dar, also im Prinzip nichts anderes als eine moderne Smartphone-Kamera mit einem schicken Marketing-Begriff. Wichtig ist jedoch, dass die Verbesserungen tatsächlich sichtbar sind. Denn im direkten Vergleich zum iPhone X wurde der Dynamikumfang der Dual-Kamera sichtbar verbessert und kommt nun besser in Situationen mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen zurecht. Auch der Porträtmodus wurde kräftig aufpoliert und zaubert schönere Aufnahmen, bei denen vor allem der Hintergrund harmonischer ausgeleuchtet ist, ohne Bildausschnitte über- oder unterzubelichten.

Die Qualität der Hauptkamera gefällt uns richtig gut. Die Aufnahmen besitzen eine vergleichsweise hohe Dynamik und fangen viele Details ein, ohne diese zu überschärfen. Bei den Fotos im Dunkeln bannt das iPhone XS noch viel Licht aufs Bild, darunter leiden jedoch die Feinheiten des Motivs stark. Das Webmuster des Hasenshirts (Szene 3) ist weder beim iPhone noch beim Pixel 2 XL zu erkennen. Gruselig wird es, wenn unter identischen Bedingungen der optische Zoom genutzt werden soll, welcher nicht annährend so lichtstark ist wie der Weitwinkel. Dieser bildet die Farben dann nur sehr blass ab und neigt sehr schnell zu verwackelten Bildern.

Für Videoaufzeichnungen bietet das iPhone XS zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Die Auflösung reicht von 720p (30 FPS), über Full HD (1.080p, 30/60 FPS) bis hinzu Ultra HD (2.160p, 24/30/60 FPS). Das kennen wir bereits schon vom Vorgänger, jedoch gibt es für alle Aufnahmen mit 30 Bildern pro Sekunde eine Low-Light-Verbesserung, welche automatisch die Bildzahl auf 24 B/s reduziert, wenn mehr Licht benötigt wird. Der Ton wird nun endlich auch in Stereo aufgezeichnet, ohne dass ein externes Mikrofon benötigt wird. Das klappt in der Praxis wunderbar und klingt gut.

Die Qualität der Videos gefällt uns sehr gut. Die optische Bildstabilisierung ermöglicht auch aus der Hand saubere Kamerafahrten und kompensiert Bewegungen gut. Wer im Dunkeln filmt, sollte dies jedoch nicht zwingend in höchster Bildzahl machen, da die Aufnahmen mit 60 FPS bei geringem Umgebungslicht dunkler ausfallen.

Insgesamt ist das iPhone XS wohl das beste Smartphone für mobiles Filmen und macht auch gute Fotos, vor allem der Porträtmodus weiß zu gefallen. 

Screenshot Ultra-HD-Video @ 60 FPS
Screenshot Ultra-HD-Video @ 60 FPS
Screenshot Ultra-HD-Video @ 30 FPS
Screenshot Ultra-HD-Video @ 30 FPS
Screenshot Full-HD-Video @ 30 FPS
Screenshot Full-HD-Video @ 30 FPS

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken
2-facher optischer Zoom
5,5-facher digitaler Zoom
10-facher digitaler Zoom
2-facher optischer Zoom
Weitwinkel
Weitwinkel
Weitwinkel
Weitwinkel
Weitwinkel vom fahrenden Rad aus.
Weitwinkel
Weitwinkel
2-facher optischer Zoom
10-facher digitaler Zoom
Weitwinkel
Weitwinkel
ColorChecker: Im unteren Teil eines jeden Feldes wird die Referenzfarbe dargestellt.
ColorChecker: Hauptkamera
ColorChecker: Im unteren Teil eines jeden Feldes wird die Referenzfarbe dargestellt.
ColorChecker: Teleobjektiv

Unter kontrollierten Lichtbedingungen haben wir weitere Tests mit der Dual-Kamera des iPhone XS durchgeführt. Mit der Ablichtung des ColorCheckers überprüfen wir die Farbdarstellung des Systems. Die Hauptkamera präsentiert sich dabei recht hell, kräftig gesättigt und mit einem warmen Weißabgleich. Das Tele wirkt dagegen etwas stumpf, der hellere Hautton zeigt einen sichtbaren Rotstich und die Farben sind dunkler und sehr stark gesättigt.

Bei der Ablichtung des Testchart zeigen sich ebenfalls große Unterschiede zwischen den beiden Linsen. Während die Weitwinkelkamera einen guten Job macht, in der Bildmitte viele feine Details noch darstellen kann und selbst zu den Rändern hin noch vergleichsweise scharf bleibt, ist das Teleobjektiv mindesten eine Klasse schlechter. Die Farbflächen zeigen Körnungen und die schwarze Schrift franst auf dem dunklen Untergrund stärker aus. Auch Linien in der Bildmitte werden nicht detailliert eingefangen. Schade, dass Apple hier nicht auf zwei Optiken mit gleichwertiger Qualität setzt.

Weitwinkel
Weitwinkel
Weitwinkel
Tele

Zubehör und Garantie

Der Lieferumfang des Apple iPhone XS hat sich leider nicht verbessert. Neben dem Smartphone liegt im Karton ein Netzteil, ein Datenkabel (USB-A zu Lightning), ein Headset mit Lightning-Anschluss, ein SIM-Werkzeug, eine Kurzanleitung sowie ein Satz Aufkleber bei. Auf den Adapter für die Audioklinke verzichtet Apple dieses Mal. Außerdem ist das Netzteil sehr schwach (5 Volt, 1 Ampere) und unterstützt keine Schnellladetechnik. Optional sind solche stärkeren Netzteile oder kabellose Ladepads (Qi-Standard) auch direkt im Apple Store verfügbar.

Apple gewährt auf sein Mobiltelefon 12 Monate Garantie. Davon unberührt bleibt die Handlergewährleistung. Optional kann beim Kauf des iPhones das AppleCare+ Paket erworben werden, welches weiterhin 229 Euro kostet. Darin enthalten sind neben dem Telefonsupport bis zu zwei Reparaturen durch unabsichtliche Schäden am iPhone. Für Schäden am Display wird im Fall der Fälle nochmals eine Servicegebühr in Höhe von 29 Euro fällig, bei allen anderen Schäden sind es 99 Euro, was in der Theorie jedoch auch einen Totalschaden mit abdeckt. AppleCare+ ist für zwei Jahre ab Kauf des dazugehörigen iPhones gültig. Wer also eine eher ungeschickte Natur ist, sollte nicht zu lange nach dem Kauf damit warten. Sollte das iPhone durch eine Vertragsverlängerung beim Provider erworben worden sein, kann die Versicherung noch bis zu 60 Tage nach dem Kauf abgeschlossen werden.

Eingabegeräte & Bedienung

Wie schon beim iPhone X gibt es keinen Homebutton mehr und die Steuerung des Smartphones findet vollständig über den kapazitiven Touchscreen statt. Dies gelingt nach einer kurzen Eingewöhnung auch sehr gut und wurde mit der neuen iOS-Version nochmals verbessert. Der Touchscreen selber besitzt hervorragende Gleiteigenschaften und reagiert schnell und präzise auf Eingaben. Probleme können lediglich kleine Eingabeflächen machen, welche nicht an die Notch-Optik angepasst wurden. Der Einhandmodus funktioniert ebenfalls prima und trägt seinem Namen zurecht. Ein lästiges Umgreifen ist nicht notwendig, jedoch muss die Funktion erst einmal in den Einstellungen aktiviert werden.

Apple setzt weiterhin auf sein bewährtes Tastaturlayout für die Eingabe von Texten. Im App Store sind mittlerweile Alternativen erhältlich, welche auch aus dem Android-Kosmos bekannt sind wie beispielsweise Googles GBoard oder SwiftKey. Auch 3D-Touch ist wieder an Bord.

Zur Entsperrung setzt Apple wieder auf Face ID, deren Erkennungsraten nochmals verbessert worden sein sollen. Wir sind der Meinung, dass es die momentan beste Gesichtserkennung in einem Smartphone ist und auch im Dunkeln sehr zuverlässig funktioniert.

iPhone XS: Memoji
iPhone XS: Tastatur hochkant
iPhone XS: Tastatur Querformat
iPhone XS: Einhandmodus
iPhone XS: 3D-Touch

Display - OLED-Display im iPhone

Subpixel-Struktur des iPhone XS
Subpixel-Struktur

Wie schon im iPhone X setzt Apple auch im XS-Modell auf einen OLED-Screen. Die Größe bleibt unverändert und misst 5,8 Zoll (14,73 cm, 82,74 cm²) in der Diagonalen. Die Panelauflösung beläuft sich weiterhin auf 2.436 x 1.125 Bildpunkte, was zu einer hohen Pixeldichte von 463 PPI führt. Andere Spitzensmartphones wie das Galaxy S9 (568 PPI) oder das Xperia XZ2 Premium (760 PP) bieten eine noch höhere Pixeldichte, was jedoch jenseits der 400 PPI nicht mehr mit bloßem Auge erkennbar ist, aber für VR-Anwendungen durchaus Sinn machen kann.

Typisch für die OLED-Technologie ist Helligkeitssteuerung mittels Pulsweitenmodulation. Die Frequenzen sind zwar mit rund 240 Hz recht niedrig, jedoch ist der Amplitudenverlauf dermaßen flach, dass es nur bei sehr empfindlichen Personen zu Beschwerden kommen sollte.

Die Leuchtkraft des iPhone-Displays wurde im Vergleich zum iPhone X nochmals etwas verbessert und setzt sich an die Spitze der Smartphones mit OLED-Display, nur das LG G7 ThinQ mit seinem superhellen IPS-Panel kann noch mehr Helligkeit aufbieten. Im Schnitt kommt das iPhone XS auf sehr gute 637 cd/m², welche zudem sehr gleichmäßig ausgeleuchtet werden. Diese Werte werden jedoch nur mit aktiviertem Umgebungslichtsensor erreicht. Ohne diesen sind es in der Bildmitte nur 366 cd/m². Bei einer Messung mit gleichmäßig verteilten hellen und dunklen Flächen (APL 50) legt das Apple-Smartphone nochmal ein Schippchen drauf und erstrahlt in der Bildschirmmitte mit 675 cd/m². Diesen Wert kann aber das Huawei Mate 10 Pro noch toppen, das unter identischen Bedingungen bis zu 897 cd/m² erreicht.

Auch das True-Tone-Display ist wieder an Bord, welches mit Hilfe des Helligkeitssensors nicht nur die Leuchtkraft, sondern auch die Farbtemperatur der Umgebung anpasst. So wird in einer dunklen Umgebung auch direkt der Anteil an blauen Lichtwellen reduziert, um die Augen nicht unnötig zu belasten. Einen zusätzlichen Nachtmodus (Night Shift) gibt es dennoch, welcher den Effekt nochmals intensivieren kann.

Die Schwarzwerte des OLED-Displays sind absolut und sorgen in der Theorie für ein Kontrastverhältnis, das gegen unendlich tendiert. Das iPhone-Display beherrscht zudem HDR10 und DolbyVision.

620
cd/m²
628
cd/m²
648
cd/m²
626
cd/m²
639
cd/m²
651
cd/m²
629
cd/m²
637
cd/m²
659
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 659 cd/m² Durchschnitt: 637.4 cd/m² Minimum: 3.03 cd/m²
Ausleuchtung: 94 %
Helligkeit Akku: 639 cd/m²
Kontrast: ∞:1 (Schwarzwert: 0 cd/m²)
ΔE Color 1 | 0.4-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 2.2 | 0.64-98 Ø6.5
98.8% sRGB (Calman 2D)
Gamma: 1.9
Apple iPhone XS
OLED, 2436x1125, 5.8
Apple iPhone X
Super AMOLED, 2436x1125, 5.8
Samsung Galaxy S9
Super AMOLED, 2960x1440, 5.8
Huawei P20 Pro
OLED, 2240x1080, 6.1
Sony Xperia XZ2 Premium
LCD-IPS, 3840x2160, 5.8
OnePlus 6
Optic AMOLED, 2280x1080, 6.28
LG G7 ThinQ
IPS, 3120x1440, 6.1
HTC U12 Plus
Super LCD 6, 2880x1440, 6
Bildschirm
-7%
-21%
-3%
-70%
-53%
-159%
-24%
Helligkeit Bildmitte
639
600
-6%
529
-17%
569
-11%
477
-25%
430
-33%
974
52%
395
-38%
Brightness
637
606
-5%
527
-17%
578
-9%
453
-29%
437
-31%
975
53%
402
-37%
Brightness Distribution
94
94
0%
96
2%
95
1%
86
-9%
87
-7%
96
2%
90
-4%
Schwarzwert *
0.33
0.49
0.37
DeltaE Colorchecker *
1
1.2
-20%
1.4
-40%
1.3
-30%
2.1
-110%
2.3
-130%
5.4
-440%
1.6
-60%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
2.2
3
-36%
4
-82%
2.1
5%
8.2
-273%
4.6
-109%
13.1
-495%
3.4
-55%
DeltaE Graustufen *
2.2
1.6
27%
1.6
27%
1.6
27%
1.6
27%
2.4
-9%
5
-127%
1.1
50%
Gamma
1.9 116%
2.23 99%
2.16 102%
2.31 95%
2.28 96%
2.28 96%
2.31 95%
2.14 103%
CCT
6364 102%
6707 97%
6358 102%
6401 102%
6425 101%
6160 106%
7480 87%
6536 99%
Kontrast
1445
1988
1068

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 240.4 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 240.4 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 240.4 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8698 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Farbgenauigkeit überprüfen wir mit dem Fotospektrometer und der Analysesoftware CalMAN. Leider zeigt sich schnell, dass wir wieder vor dem gleichen Problem stehen wie im Vorjahr. Das iPhone XS soll den DCI-P3-Farbraum vollständig darstellen können, doch mehr als den kleineren sRGB bekommen wir aus dem Smartphone nicht herausgekitzelt. Wir werden uns mit SpectraCal in Verbindung setzen, um den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Das hindert uns jedoch nicht daran, die Farbgenauigkeit als solche genauer zu untersuchen. Bei unserem Testgerät liegen die Messungen auf einem sehr guten Niveau, jedoch hat sich das iPhone XS bei den Graustufen etwas verschlechtert und ist mit einer Farbtemperatur von 6.364 K etwas zu warm, was sich in einem goldenen Schimmer äußert, der im Alltag jedoch nicht wahrgenommen wird. Der kontinuierliche Abfall der Gammawarte ab den mittleren Graustufen sorgt außerdem dafür, dass die hellen Grau- und Weißtöne zu hell dargestellt werden. Bei den Mischfarben verhält sich das iPhone XS vorbildlich und bildet die meisten Farben so genau ab, dass Unterschiede zur Zielfarbe selbst für geübte Augen nicht mehr erkennbar sind. Dies gelingt keinem anderem Smartphone im Vergleichsfeld dermaßen gut.

Außerdem haben wir das Display abends mit aktivierter True-Tone-Funktion vermessen, um dessen Wirkung besser zu visualisieren.

Graustufen (ohne True-Tone, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (ohne True-Tone, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (ohne True-Tone, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (ohne True-Tone, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraum (ohne True-Tone, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraum (ohne True-Tone, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (ohne True-Tone, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (ohne True-Tone, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (True-Tone, 15-20 Lux, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (True-Tone, 15-20 Lux, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (True-Tone, 15-20 Lux, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (True-Tone, 15-20 Lux, Zielfarbraum: sRGB)
HDR-Farbraum (ohne True-Tone, Zielfarbraum: DCI-P3)
HDR-Farbraum (ohne True-Tone, Zielfarbraum: DCI-P3)
Farbspektrum (ohne True-Tone, Zielfarbraum: sRGB)
Farbspektrum (ohne True-Tone, Zielfarbraum: sRGB)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 2 ms steigend
↘ 2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 1 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
4.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 2 ms steigend
↘ 2.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 1 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.1 ms).

Im Freien hinterlässt das iPhone XS einen guten Eindruck und bleibt in der Regel gut ablesbar. Vor allem an bewölkten Tagen wie zum Zeitpunkt des Tests hat das Apple-Handy keine Probleme. Wenn die Erfahrungen bei Sonnenlicht mit dem iPhone X miteinbezogen werden, sollten auch sonnige Tage das Smartphone vor keine große Herausforderung stellen, da sich die Reflektionen des spiegelnden Displays sich zudem in Grenzen halten.

Das iPhone X hatte bei hohen Umgebungstemperaturen jenseits der 30 °C etwas zu kämpfen, denn es neigt dann dazu, sehr warum zu werden und dimmt das Panel herunter, sodass in der direkten Sonne praktisch nichts mehr zu sehen ist. Aber erst wenn es wieder wärmere Tage gibt, wird sich zeigen, ob das iPhone XS ebenfalls dazu neigt.

Die Blickwinkelstabilität des OLED-Screens im Apple iPhone XS ist sehr gut. Selbst bei extrem flachen Betrachtungswinkeln kommt es zu keinerlei Farbinvertierungen und die Helligkeit fällt nur minimal ab. Auch den für OLEDs typischen Grünschimmer können wir nicht ausmachen, jedoch wirkt die Paneldarstellung ein wenig kühler.

Leistung - A12 Bionic schlägt sie alle

Apple A12 Bionic
A12 Bionic
DiskBench
DiskBench

Im iPhone XS und XS Max verrichtet das Apple A12-Bionic-SoC seinen Dienst, welches der erste in 7 Nanometer gefertigte Prozessor auf dem Markt ist. Es besitzt 6,9 Milliarden Transistoren und besteht aus zwei Leistungskernen und vier Energiesparkernen. Erstere sollen eine um 40 Prozent verringerte Leistungsaufnahme gegenüber dem A11 Bionic aus dem iPhone X besitzen und dennoch 15 Prozent schneller sein. Die Leistungskerne takten mit bis zu 2,5 GHz. Dazu gesellen sich 4 GB LPDDR4x-Arbeitsspeicher sowie eine von Apple designte Grafikeinheit. Die GPU soll bis zu 50 Prozent schneller sein als ihre Vorgängerin. Die dedizierte neurale Prozessoreinheit besitzt nun acht Kerne und kann nun beachtliche 5 Billionen Operationen ausführen, bei der im A11 waren es noch 600 Milliarden. 

Die Benchmarks des A12 Bionic sind beeindruckend. Im Geekbench entpuppt sich die CPU als 13 Prozent schneller als ihr Vorgänger. Die Physics-Werte im 3DMark sind sogar zwischen 25 und 42 Prozent verbessert worden. Im GFXBench ist das iPhone XS zudem einsame Spitze und kann die Konkurrenz hinter sich lassen, wenn es um die reine GPU-Power geht. Bei den tatsächlichen Onscreenwerten kann der eine oder andere Android-Bolide aber auch mal etwas schneller sein. Im 3DMark Sling Shot und Sling Shot Extreme liefern die Smartphones mit Adreno 630 sogar bis zu 46 Prozent höhere Ergebnisse im Graphics-Score. 

Der Speicher ist enorm schnell und liefert in den Benchmarks ähnliche Ergebnisse wie die 256-GB-Variante des iPhone X. Auch bei dem neuen Modell vermuten wir, dass die Geschwindigkeit des 64-GB-Modells etwas niedriger ausfallen wird, was im Alltag jedoch nicht bemerkbar ist, da dieser immer noch über dem Niveau der meisten UFS-2.1-Speicher liegt. 

In puncto Browser-Performance bleibt auch das iPhone XS wieder Primus und muss sich nur im WebXPRT 2015 den Vorjahressmartphones aus dem eigenen Hause geschlagen geben. Im Alltag surft es sich mit dem Safari schnell durch das World Wide Web. Bei komplexen Webseiten wie dem Typo3-Backend stößt der Browser aber weiterhin an seine Grenzen und ermöglicht keine Navigation innerhalb dieses Systems. Dies scheint aber viel weniger ein Problem des Browsers an sich zu sein, als eines des Betriebssystems, denn auch Chrome oder Edge können dies unter iOS nicht, während es auf Android-Smartphones kein Problem darstellt. 

Die Systemperformance ist hervorragend. Während des Tests konnten wir keine Ruckler feststellen. 

AnTuTu v7
MEM (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
12409 Points ∼71%
Apple iPhone X
11107 Points ∼64% -10%
Samsung Galaxy S9
8294 Points ∼48% -33%
HTC U12 Plus
17441 Points ∼100% +41%
LG G7 ThinQ
9149 Points ∼52% -26%
Huawei P20 Pro
13795 Points ∼79% +11%
OnePlus 6
10660 Points ∼61% -14%
Sony Xperia XZ2 Premium
6736 Points ∼39% -46%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (7312 - 12409, n=2)
9861 Points ∼57% -21%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2797 - 17441, n=145)
6664 Points ∼38% -46%
UX (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
66469 Points ∼100%
Apple iPhone X
50699 Points ∼76% -24%
Samsung Galaxy S9
55698 Points ∼84% -16%
HTC U12 Plus
54419 Points ∼82% -18%
LG G7 ThinQ
57962 Points ∼87% -13%
Huawei P20 Pro
45397 Points ∼68% -32%
OnePlus 6
57506 Points ∼87% -13%
Sony Xperia XZ2 Premium
50408 Points ∼76% -24%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (59570 - 66469, n=2)
63020 Points ∼95% -5%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (6403 - 67386, n=144)
27254 Points ∼41% -59%
GPU (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
148790 Points ∼100%
Apple iPhone X
94618 Points ∼64% -36%
Samsung Galaxy S9
91292 Points ∼61% -39%
HTC U12 Plus
96681 Points ∼65% -35%
LG G7 ThinQ
101265 Points ∼68% -32%
Huawei P20 Pro
77063 Points ∼52% -48%
OnePlus 6
106980 Points ∼72% -28%
Sony Xperia XZ2 Premium
107528 Points ∼72% -28%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (129473 - 148790, n=2)
139132 Points ∼94% -6%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2724 - 148790, n=145)
33536 Points ∼23% -77%
CPU (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
120510 Points ∼100%
Apple iPhone X
99873 Points ∼83% -17%
Samsung Galaxy S9
88577 Points ∼74% -26%
HTC U12 Plus
87198 Points ∼72% -28%
LG G7 ThinQ
87900 Points ∼73% -27%
Huawei P20 Pro
71704 Points ∼60% -40%
OnePlus 6
91540 Points ∼76% -24%
Sony Xperia XZ2 Premium
81694 Points ∼68% -32%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (106600 - 120510, n=2)
113555 Points ∼94% -6%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (7548 - 120510, n=145)
44105 Points ∼37% -63%
Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
348178 Points ∼100%
Apple iPhone X
256297 Points ∼74% -26%
Samsung Galaxy S9
243861 Points ∼70% -30%
HTC U12 Plus
255739 Points ∼73% -27%
LG G7 ThinQ
256276 Points ∼74% -26%
Huawei P20 Pro
207959 Points ∼60% -40%
OnePlus 6
266686 Points ∼77% -23%
Sony Xperia XZ2 Premium
246366 Points ∼71% -29%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (302955 - 348178, n=2)
325567 Points ∼94% -6%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (17073 - 348178, n=145)
111758 Points ∼32% -68%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
1711 Points ∼99%
Apple iPhone X
1682 Points ∼98% -2%
Samsung Galaxy S9
1099 Points ∼64% -36%
HTC U12 Plus
1437 Points ∼83% -16%
LG G7 ThinQ
1374 Points ∼80% -20%
Huawei P20 Pro
1273 Points ∼74% -26%
OnePlus 6
1386 Points ∼81% -19%
Sony Xperia XZ2 Premium
1400 Points ∼81% -18%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (1711 - 1731, n=2)
1721 Points ∼100% +1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (7 - 1731, n=471)
680 Points ∼40% -60%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
15875 Points ∼100%
Apple iPhone X
9248 Points ∼58% -42%
Samsung Galaxy S9
6373 Points ∼40% -60%
HTC U12 Plus
7945 Points ∼50% -50%
LG G7 ThinQ
7906 Points ∼50% -50%
Huawei P20 Pro
3725 Points ∼23% -77%
OnePlus 6
7949 Points ∼50% -50%
Sony Xperia XZ2 Premium
7743 Points ∼49% -51%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (15659 - 15875, n=2)
15767 Points ∼99% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (18 - 15875, n=471)
1622 Points ∼10% -90%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
4169 Points ∼100%
Apple iPhone X
1219 Points ∼29% -71%
Samsung Galaxy S9
2669 Points ∼64% -36%
HTC U12 Plus
3641 Points ∼87% -13%
LG G7 ThinQ
3744 Points ∼90% -10%
Huawei P20 Pro
4050 Points ∼97% -3%
OnePlus 6
3799 Points ∼91% -9%
Sony Xperia XZ2 Premium
3704 Points ∼89% -11%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (1815 - 4169, n=2)
2992 Points ∼72% -28%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (21 - 4798, n=471)
1171 Points ∼28% -72%
System (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
12202 Points ∼100%
Apple iPhone X
10281 Points ∼84% -16%
Samsung Galaxy S9
6234 Points ∼51% -49%
HTC U12 Plus
7862 Points ∼64% -36%
LG G7 ThinQ
8070 Points ∼66% -34%
Huawei P20 Pro
5965 Points ∼49% -51%
OnePlus 6
8228 Points ∼67% -33%
Sony Xperia XZ2 Premium
8418 Points ∼69% -31%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (11675 - 12202, n=2)
11939 Points ∼98% -2%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (369 - 12202, n=471)
2367 Points ∼19% -81%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
6097 Points ∼100%
Apple iPhone X
3737 Points ∼61% -39%
Samsung Galaxy S9
3285 Points ∼54% -46%
HTC U12 Plus
4252 Points ∼70% -30%
LG G7 ThinQ
4257 Points ∼70% -30%
Huawei P20 Pro
3271 Points ∼54% -46%
OnePlus 6
4308 Points ∼71% -29%
Sony Xperia XZ2 Premium
4288 Points ∼70% -30%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (4895 - 6097, n=2)
5496 Points ∼90% -10%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (150 - 6097, n=475)
1185 Points ∼19% -81%
Geekbench 4.1/4.2
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
11598 Points ∼100%
Apple iPhone X
10255 Points ∼88% -12%
Samsung Galaxy S9
8786 Points ∼76% -24%
HTC U12 Plus
8812 Points ∼76% -24%
LG G7 ThinQ
9029 Points ∼78% -22%
Huawei P20 Pro
6756 Points ∼58% -42%
Apple iPhone 8
10380 Points ∼89% -11%
Sony Xperia XZ2 Premium
8522 Points ∼73% -27%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (11244 - 11598, n=2)
11421 Points ∼98% -2%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1099 - 11598, n=220)
4163 Points ∼36% -64%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
4824 Points ∼100%
Apple iPhone X
4265 Points ∼88% -12%
Samsung Galaxy S9
3688 Points ∼76% -24%
HTC U12 Plus
2429 Points ∼50% -50%
LG G7 ThinQ
2448 Points ∼51% -49%
Huawei P20 Pro
1922 Points ∼40% -60%
Apple iPhone 8
4162 Points ∼86% -14%
Sony Xperia XZ2 Premium
2457 Points ∼51% -49%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (4774 - 4824, n=2)
4799 Points ∼99% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (394 - 4824, n=221)
1229 Points ∼25% -75%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
2960 Points ∼82%
Apple iPhone X
2361 Points ∼65% -20%
Samsung Galaxy S9
2486 Points ∼69% -16%
HTC U12 Plus
3197 Points ∼88% +8%
LG G7 ThinQ
3255 Points ∼90% +10%
Huawei P20 Pro
2926 Points ∼81% -1%
OnePlus 6
3432 Points ∼95% +16%
Apple iPhone 8
1989 Points ∼55% -33%
Sony Xperia XZ2 Premium
3620 Points ∼100% +22%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (2960 - 3027, n=2)
2994 Points ∼83% +1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (549 - 3669, n=324)
1580 Points ∼44% -47%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
3712 Points ∼71%
Apple iPhone X
3463 Points ∼66% -7%
Samsung Galaxy S9
3553 Points ∼68% -4%
HTC U12 Plus
3488 Points ∼67% -6%
LG G7 ThinQ
5006 Points ∼96% +35%
Huawei P20 Pro
3017 Points ∼58% -19%
OnePlus 6
5212 Points ∼100% +40%
Apple iPhone 8
2581 Points ∼50% -30%
Sony Xperia XZ2 Premium
5190 Points ∼100% +40%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (3712 - 3726, n=2)
3719 Points ∼71% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (69 - 5220, n=324)
1115 Points ∼21% -70%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
3514 Points ∼74%
Apple iPhone X
3138 Points ∼66% -11%
Samsung Galaxy S9
3244 Points ∼69% -8%
HTC U12 Plus
3419 Points ∼72% -3%
LG G7 ThinQ
4471 Points ∼94% +27%
Huawei P20 Pro
2996 Points ∼63% -15%
OnePlus 6
4673 Points ∼99% +33%
Apple iPhone 8
2421 Points ∼51% -31%
Sony Xperia XZ2 Premium
4734 Points ∼100% +35%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (3514 - 3544, n=2)
3529 Points ∼75% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (86 - 4734, n=332)
1065 Points ∼22% -70%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
Points ∼0%
Samsung Galaxy S9
2600 Points ∼75%
HTC U12 Plus
2774 Points ∼80%
LG G7 ThinQ
3150 Points ∼91%
Huawei P20 Pro
2885 Points ∼84%
OnePlus 6
3452 Points ∼100%
Apple iPhone 8
1774 Points ∼51%
Sony Xperia XZ2 Premium
2541 Points ∼74%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (2713 - 2713, n=2)
1357 Points ∼39%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (532 - 3642, n=355)
1477 Points ∼43%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
Points ∼0%
Samsung Galaxy S9
4569 Points ∼55%
HTC U12 Plus
5637 Points ∼68%
LG G7 ThinQ
7633 Points ∼92%
Huawei P20 Pro
3335 Points ∼40%
OnePlus 6
8252 Points ∼100%
Sony Xperia XZ2 Premium
8219 Points ∼100%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (7055 - 7055, n=2)
3528 Points ∼43%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (104 - 8312, n=355)
1517 Points ∼18%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
Points ∼0%
Samsung Galaxy S9
3911 Points ∼62%
HTC U12 Plus
4585 Points ∼73%
LG G7 ThinQ
5799 Points ∼92%
Huawei P20 Pro
3223 Points ∼51%
OnePlus 6
6304 Points ∼100%
Sony Xperia XZ2 Premium
5492 Points ∼87%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (5205 - 5205, n=2)
2603 Points ∼41%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (127 - 6378, n=363)
1294 Points ∼21%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
27400 Points ∼75%
Apple iPhone X
25633 Points ∼70% -6%
Samsung Galaxy S9
26851 Points ∼73% -2%
HTC U12 Plus
33810 Points ∼92% +23%
LG G7 ThinQ
27817 Points ∼76% +2%
Huawei P20 Pro
22441 Points ∼61% -18%
OnePlus 6
34191 Points ∼93% +25%
Apple iPhone 8
24131 Points ∼66% -12%
Sony Xperia XZ2 Premium
36762 Points ∼100% +34%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (27400 - 27717, n=2)
27559 Points ∼75% +1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (7095 - 36762, n=510)
12468 Points ∼34% -54%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
160199 Points ∼100%
Apple iPhone X
112489 Points ∼70% -30%
Samsung Galaxy S9
48433 Points ∼30% -70%
HTC U12 Plus
81726 Points ∼51% -49%
LG G7 ThinQ
80534 Points ∼50% -50%
Huawei P20 Pro
33472 Points ∼21% -79%
OnePlus 6
81269 Points ∼51% -49%
Apple iPhone 8
112424 Points ∼70% -30%
Sony Xperia XZ2 Premium
81502 Points ∼51% -49%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (159735 - 160199, n=2)
159967 Points ∼100% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2465 - 160199, n=510)
16823 Points ∼11% -89%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
77128 Points ∼100%
Apple iPhone X
64169 Points ∼83% -17%
Samsung Galaxy S9
41093 Points ∼53% -47%
HTC U12 Plus
62152 Points ∼80% -19%
LG G7 ThinQ
56669 Points ∼73% -27%
Huawei P20 Pro
30176 Points ∼39% -61%
OnePlus 6
62241 Points ∼80% -19%
Apple iPhone 8
62006 Points ∼80% -20%
Sony Xperia XZ2 Premium
64152 Points ∼83% -17%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (77128 - 77599, n=2)
77364 Points ∼100% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2915 - 77599, n=511)
14264 Points ∼18% -82%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
251 fps ∼100%
Apple iPhone X
177.4 fps ∼71% -29%
Samsung Galaxy S9
144 fps ∼57% -43%
HTC U12 Plus
98 fps ∼39% -61%
LG G7 ThinQ
144 fps ∼57% -43%
Huawei P20 Pro
121 fps ∼48% -52%
OnePlus 6
150 fps ∼60% -40%
Apple iPhone 8
161.3 fps ∼64% -36%
Sony Xperia XZ2 Premium
150 fps ∼60% -40%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (226 - 251, n=2)
239 fps ∼95% -5%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (4.1 - 251, n=537)
29.5 fps ∼12% -88%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
60 fps ∼50%
Apple iPhone X
59.4 fps ∼50% -1%
Samsung Galaxy S9
60 fps ∼50% 0%
HTC U12 Plus
59 fps ∼49% -2%
LG G7 ThinQ
60 fps ∼50% 0%
Huawei P20 Pro
60 fps ∼50% 0%
OnePlus 6
60 fps ∼50% 0%
Apple iPhone 8
119.8 fps ∼100% +100%
Sony Xperia XZ2 Premium
60 fps ∼50% 0%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (60 - 60, n=2)
60 fps ∼50% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (6.9 - 120, n=540)
24.2 fps ∼20% -60%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
115 fps ∼100%
Apple iPhone X
88.2 fps ∼77% -23%
Samsung Galaxy S9
73 fps ∼63% -37%
HTC U12 Plus
72 fps ∼63% -37%
LG G7 ThinQ
63 fps ∼55% -45%
Huawei P20 Pro
61 fps ∼53% -47%
OnePlus 6
66 fps ∼57% -43%
Apple iPhone 8
70.8 fps ∼62% -38%
Sony Xperia XZ2 Premium
71 fps ∼62% -38%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (107 - 115, n=2)
111 fps ∼97% -3%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2.2 - 115, n=459)
15.8 fps ∼14% -86%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
60 fps ∼52%
Apple iPhone X
58.5 fps ∼51% -2%
Samsung Galaxy S9
45 fps ∼39% -25%
HTC U12 Plus
35 fps ∼31% -42%
LG G7 ThinQ
41 fps ∼36% -32%
Huawei P20 Pro
54 fps ∼47% -10%
OnePlus 6
58 fps ∼51% -3%
Apple iPhone 8
114.5 fps ∼100% +91%
Sony Xperia XZ2 Premium
58 fps ∼51% -3%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (59 - 60, n=2)
59.5 fps ∼52% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (4.1 - 115, n=462)
15.3 fps ∼13% -74%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
62 fps ∼94%
Apple iPhone X
48.9 fps ∼74% -21%
Samsung Galaxy S9
46 fps ∼70% -26%
HTC U12 Plus
39 fps ∼59% -37%
LG G7 ThinQ
51 fps ∼78% -18%
Huawei P20 Pro
39 fps ∼59% -37%
OnePlus 6
56 fps ∼85% -10%
Apple iPhone 8
54 fps ∼82% -13%
Sony Xperia XZ2 Premium
58 fps ∼88% -6%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (62 - 69.3, n=2)
65.7 fps ∼100% +6%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1.3 - 69.3, n=324)
13.4 fps ∼20% -78%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
48 fps ∼44%
Apple iPhone X
44.1 fps ∼40% -8%
Samsung Galaxy S9
24 fps ∼22% -50%
HTC U12 Plus
31 fps ∼28% -35%
LG G7 ThinQ
26 fps ∼24% -46%
Huawei P20 Pro
36 fps ∼33% -25%
OnePlus 6
54 fps ∼49% +13%
Apple iPhone 8
109.7 fps ∼100% +129%
Sony Xperia XZ2 Premium
56 fps ∼51% +17%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (48 - 58.9, n=2)
53.5 fps ∼49% +11%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2.6 - 110, n=326)
13.3 fps ∼12% -72%
GFXBench
off screen Car Chase Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
38 fps ∼97%
Apple iPhone X
31.8 fps ∼82% -16%
Samsung Galaxy S9
28 fps ∼72% -26%
HTC U12 Plus
35 fps ∼90% -8%
LG G7 ThinQ
33 fps ∼85% -13%
Huawei P20 Pro
23 fps ∼59% -39%
OnePlus 6
35 fps ∼90% -8%
Sony Xperia XZ2 Premium
35 fps ∼90% -8%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (38 - 40, n=2)
39 fps ∼100% +3%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (0.72 - 40, n=254)
9.31 fps ∼24% -75%
on screen Car Chase Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
31 fps ∼84%
Apple iPhone X
27.7 fps ∼75% -11%
Samsung Galaxy S9
14 fps ∼38% -55%
HTC U12 Plus
20 fps ∼54% -35%
LG G7 ThinQ
17 fps ∼46% -45%
Huawei P20 Pro
22 fps ∼59% -29%
OnePlus 6
32 fps ∼86% +3%
Sony Xperia XZ2 Premium
37 fps ∼100% +19%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (31 - 31, n=2)
31 fps ∼84% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1.1 - 50, n=257)
8.44 fps ∼23% -73%
Basemark ES 3.1 / Metal - offscreen Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
2606 Points ∼100%
Apple iPhone X
1702 Points ∼65% -35%
Samsung Galaxy S9
1436 Points ∼55% -45%
LG G7 ThinQ
1176 Points ∼45% -55%
Huawei P20 Pro
887 Points ∼34% -66%
OnePlus 6
1169 Points ∼45% -55%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (2407 - 2606, n=2)
2507 Points ∼96% -4%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (36.3 - 2606, n=69)
666 Points ∼26% -74%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
272.3 Points ∼100%
Apple iPhone X
224 Points ∼82% -18%
Samsung Galaxy S9
67.721 Points ∼25% -75%
HTC U12 Plus
87.036 Points ∼32% -68%
LG G7 ThinQ
88.081 Points ∼32% -68%
Huawei P20 Pro
58.255 Points ∼21% -79%
OnePlus 6
87.695 Points ∼32% -68%
Apple iPhone 8
206.7 Points ∼76% -24%
Sony Xperia XZ2 Premium
71.172 Points ∼26% -74%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (272 - 273, n=2)
273 Points ∼100% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (10.8 - 273, n=393)
35.2 Points ∼13% -87%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
609.1 ms * ∼5%
Apple iPhone X
718 ms * ∼6% -18%
Samsung Galaxy S9
2077.8 ms * ∼18% -241%
HTC U12 Plus
2409.6 ms * ∼21% -296%
LG G7 ThinQ
2484.1 ms * ∼21% -308%
Huawei P20 Pro
3852.2 ms * ∼33% -532%
OnePlus 6
2445 ms * ∼21% -301%
Apple iPhone 8
730.8 ms * ∼6% -20%
Sony Xperia XZ2 Premium
3179 ms * ∼27% -422%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (603 - 609, n=2)
606 ms * ∼5% +1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (603 - 59466, n=548)
11727 ms * ∼100% -1825%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
43280 Points ∼100%
Apple iPhone X
35255 Points ∼81% -19%
Samsung Galaxy S9
15233 Points ∼35% -65%
HTC U12 Plus
16285 Points ∼38% -62%
LG G7 ThinQ
16720 Points ∼39% -61%
Huawei P20 Pro
11584 Points ∼27% -73%
OnePlus 6
17026 Points ∼39% -61%
Apple iPhone 8
34163 Points ∼79% -21%
Sony Xperia XZ2 Premium
13360 Points ∼31% -69%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (43114 - 43280, n=2)
43197 Points ∼100% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1506 - 43280, n=529)
5271 Points ∼12% -88%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
345 Points ∼96%
Apple iPhone X
354 Points ∼99% +3%
Samsung Galaxy S9
163 Points ∼45% -53%
HTC U12 Plus
257 Points ∼72% -26%
LG G7 ThinQ
252 Points ∼70% -27%
Huawei P20 Pro
182 Points ∼51% -47%
OnePlus 6
252 Points ∼70% -27%
Apple iPhone 8
359 Points ∼100% +4%
Sony Xperia XZ2 Premium
211 Points ∼59% -39%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (345 - 347, n=2)
346 Points ∼96% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (27 - 362, n=263)
105 Points ∼29% -70%
WebXPRT 3 - --- (nach Ergebnis sortieren)
Apple iPhone XS
159 Points ∼100%
Apple iPhone X
130 Points ∼82% -18%
Samsung Galaxy S9
63 Points ∼40% -60%
HTC U12 Plus
101 Points ∼64% -36%
LG G7 ThinQ
97 Points ∼61% -39%
Huawei P20 Pro
69 Points ∼43% -57%
OnePlus 6
98 Points ∼62% -38%
Sony Xperia XZ2 Premium
75 Points ∼47% -53%
Durchschnittliche Apple A12 Bionic (155 - 159, n=2)
157 Points ∼99% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (37 - 159, n=43)
58.7 Points ∼37% -63%

Legende

 
Apple iPhone XS Apple A12 Bionic, Apple A12 Bionic GPU, Apple 512 GB (iPhone Xs)
 
Apple iPhone X Apple A11 Bionic, Apple A11 Bionic GPU, 64 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy S9 Samsung Exynos 9810, ARM Mali-G72 MP18, 64 GB UFS 2.1 Flash
 
HTC U12 Plus Qualcomm Snapdragon 845, Qualcomm Adreno 630, 64 GB UFS 2.1 Flash
 
LG G7 ThinQ Qualcomm Snapdragon 845, Qualcomm Adreno 630, 64 GB UFS 2.1 Flash
 
Huawei P20 Pro HiSilicon Kirin 970, ARM Mali-G72 MP12, 128 GB UFS 2.1 Flash
 
OnePlus 6 Qualcomm Snapdragon 845, Qualcomm Adreno 630, 128 GB UFS 2.1 Flash
 
Apple iPhone 8 Apple A11 Bionic, Apple A11 Bionic GPU, Apple 256 GB (iPhone 8 / Plus)
 
Sony Xperia XZ2 Premium Qualcomm Snapdragon 845, Qualcomm Adreno 630, 64 GB UFS 2.1 Flash

* ... kleinere Werte sind besser

Spiele - Noch läuft nicht alles rund

Die hohe Performance des Apple A12 Bionic prädestiniert das iPhone XS geradezu fürs Spielen. Keines der Spiele im App Store stellt das Smartphone vor ein Problem und lässt sich in voller Pracht genießen. Kleinere Schönheitsfehler gibt es aber dennoch. Wir können an dieser Stelle noch keine detaillierten Benchmarks bieten, da GameBench auf dem iPhone XS noch nicht funktioniert, jedoch wollen die Entwickler dies in den nächsten Tagen nachbessern. Sobald es möglich ist, werden wir die Benchmarks im Test ergänzen. Nichtsdestotrotz haben wir mit dem Apple-Smartphone ein paar Runden gespielt und was bei allen Games störend auffällt, ist die Notch. Da der Spielausschnitt weder verkleinert, noch darum herumgeführt wird, sind Teile des Spiels durch die Notch schlicht verdeckt. Manchmal auch Menüs, was die Bedienung unnötig erschwert. PUBG Mobile hat außerdem noch mit ein paar Grafikproblemen zu kämpfen und zeigt in höchster Detailstufe grafische Artefakte.

Die Spiele selber laufen jedoch gefühlt sehr flüssig und die verbesserten Lautsprecher unterstützen das Spielerlebnis. Auch an der Reaktionsfreudigkeit der Sensoren und des Touchscreens gibt es nichts zu bemängeln.

Asphalt 9 Legends
Asphalt 9 Legends
Arena of Valor
Arena of Valor
PUBG Mobile
PUBG Mobile

Emissionen - iPhone 10S mit guten Lautsprechern

Temperatur

GFXBench Akkutest T-Rex
T-Rex
GFXBench Akkutest Manhattan
Manhattan

Die Oberflächentemperaturen des Apple iPhone XS bleiben im Leerlauf bei maximaler Panelleuchtkraft unterhalb der 30-Grad-Marke. Unter andauernder Last, welche wir mit dem Relative Benchmark simuliert haben, steigen die Werte an, bleiben auf der Vorderseite jedoch unterhalb von 40 °C. Anders sieht es auf der Rückseite aus, dort messen wir Hotspots mit bis zu 43,4 °C. Dies ist schon richtig warm, stellt aber weder für den Nutzer noch das Smartphone eine Bedrohung dar.

Wie sich das SoC unter Last verhält, überprüfen wir mit dem GFXBench Akkutest, welcher unter iOS die Metal-API nutzt. Beim älteren T-Rex-Test zeigt das iPhone über alle dreißig Durchgänge eine konstant hohe Performance. Anders sieht es beim anspruchsvolleren Manhattan-Test aus. Bei diesem fällt die Leistung bereits nach dem dritten Durchlauf um rund 10 Prozent ab. Nach Runde 11 zeigt die Leistungskurve kontinuierlich nach unten und erreicht mit dem letzten Test auch seinen Tiefpunkt und einen Leistungsverlust von rund 24 Prozent.

Max. Last
 39.8 °C39.9 °C36.5 °C 
 37 °C36.5 °C34.9 °C 
 33.1 °C35.1 °C33.3 °C 
Maximal: 39.9 °C
Durchschnitt: 36.2 °C
35.6 °C43 °C43.4 °C
34.1 °C38.1 °C39.6 °C
33.2 °C36 °C36 °C
Maximal: 43.4 °C
Durchschnitt: 37.7 °C
Netzteil (max.)  33.7 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-260

Lautsprecher

Pink-Noise-Kurven des iPhone XS
Pink-Noise-Kurven

Wie schon im Vorjahresmodell setzt Apple auch im iPhone XS auf eine Dual-Lautsprecherlösung. Der kräftigere Lautsprecher befindet sich hinter dem breiteren Edelstahlgrill an der Unterkante des Gehäuserahmens, ein weiterer wurde in die Ohrmuschel integriert. Der Klang soll vor allem in puncto Räumlichkeit verbessert worden sein. Rein subjektiv lässt sich dies bestätigen, der Sound wirkt auf uns etwas klarer, jedoch fällt dies nur auf, wenn beide Handys unmittelbar miteinander verglichen werden. Die Pink-Noise-Messung attestiert dem iPhone XS sowohl einen sehr linearen Verlauf der Mitten als auch der Hochtöne. Leider liegen die beiden Klangbereiche etwas zu weit auseinander, weshalb die Tonausgabe bei voller Lautstärke leicht blechern klingt. Die dauerhafte Beschallung eines Raumes ist mit dem iPhone also nicht zu empfehlen. Bei mittlerer Lautstärke ist das Klangbild aber sehr gefällig und auch Filme oder Serien bereiten durchaus Freude.

Alternativ kann Bluetooth 5.0 für die Audioübertragung zu kabellosen Lautsprechern oder Kopfhörern verwendet werden. Die Verbindung zeigt sich im Test sehr stabil und störungsunanfällig, auch wenn die miteinander gekoppelten Geräte nicht unmittelbar beieinander liegen. Als kabelgebundene Lösung legt Apple ein Headset bei, das an den Lightning-Port angeschlossen werden kann. Die Klangqualität ist ausreichend, jedoch nichts für Enthusiasten. Das Problem dabei ist, dass es schon seit dem iPhone 7 keine Audioklinke mehr gibt. Bis zuletzt legte Apple deshalb einen Adapter von Lightning auf die 3,5-mm-Klinke bei, welche aber nun ebenfalls dem Rotstift zum Opfer gefallen ist und optional erworben werden muss. Wer diese Investition tätigt, erhält eine gute Tonausgabe an hochwertigeren Kopfhörern, welche sich durch einen rauscharmen und detailreichen Klang auszeichnet.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs203030.12530.123.53129.328.44026.9265032.826.66324.824.58020.723.210019.535.712518.644.216021.451.72002552.625017.454.531516.255.440018.458.250015.461.763013.56580013.764.2100013.768.4125014.673.4160014.975.9200014.476.4250014.777.1315014.677.4400014.878.3500014.776.9630014.676.580001575.61000014.966.91250015.159.61600014.951.8SPL27.287.3N0.967.5median 14.9median 65Delta1.411.628.62724.92424.624.526.42530.830.823.625.820.222.919.927.817.638.619.150.619.150.317.454.116.959.516.862.215.165.916.56915.670.71573.315.572.115.372.415.773.515.574.515.575.815.476.215.874.61678.215.873.216.169.916.165.517.359.327.986166.7median 16median 69.90.68.33033.936.137.63228.229.429.431.541.127.928.722.123.1222421.223.521.528.120.337.718.442.617.351.516.757.81763.116.163.615.869.115.872.715.37015.870.214.9731571.514.770.914.772.51571.315.1761572.815.472.91561.716.34827.683.6157.3median 15.8median 69.11.912.5hearing rangehide median Pink NoiseApple iPhone XSSamsung Galaxy S9Sony Xperia XZ2 Premium
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Apple iPhone XS Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87.3 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 10.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 11% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 81% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 42% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 50% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Samsung Galaxy S9 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (86 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 23.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.1% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (17.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 3% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 95% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 24% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 68% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Sony Xperia XZ2 Premium Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 34.5% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (23.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 37% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 13% vergleichbar, 50% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 64% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 28% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Akkulaufzeit - Kleinerer Akku mit besseren Laufzeiten

Energieaufnahme

Die Leistungsaufnahme des iPhone XS hat Apple etwas verbessert. Im Leerlauf bei minimaler Panelleuchtkraft liegt diese aber immer noch vergleichsweise hoch. Wenn das Display manuell auf höchste Stufe gestellt wird, steigen die Werte nur leicht, jedoch ist dann die Luminanz auch nicht sonderlich hoch, weshalb wir die Leistungsaufnahme zusätzlich mit Licht auf den Umgebungslichtsensor gemessen haben. In diesem Fall steigt der Energieverbrauch auf 1,94 Watt (+ 0,60 W) an, was jedoch angesichts der hohen Maximalhelligkeit immer noch vergleichsweise sparsam ist.

Die mittlere Leistungsaufnahme unter Last haben wir mit Asphalt 9 ermittelt. Diese liegt etwas höher als noch beim iPhone X, aber immer noch auf einem niedrigen Niveau. Den maximalen Energieverbrauch ermitteln wir mit dem Relative Benchmark, auch hier fallen die Werte gut aus. Gelegentlich gibt es auch Spitzen beim Energieverbrauch, diese sind mit höchsten 6,54 Watt jedoch immer noch in Ordnung. Es ist jedoch durchaus möglich, dass das Apple-Handy im Alltag mal mehr Energie benötigt und unsere Messung dies nicht erfasst, weil wir am Netzteil messen und das mitgelieferte des iPhone XS mit einer Nennleistung von 5 Watt nur sehr schwach ist. Dies hat ebenfalls zur Folge, dass dessen Leistung unter starker Belastung wie beispielsweise beim Spielen nicht ausreicht, um das Smartphone zu laden.

Das iPhone XS unterstützt neben kabellosen Laden (Qi-Standard) auch eine Schnellladetechnik. Für beides muss jedoch ein separates Netzteil erworben werden. Mit der Schnellladetechnik soll ich das iPhone binnen 30 Minuten zu 50 Prozent aufladen lassen, mit dem Standardadapter dauert dies rund 15 Minuten länger und eine vollständige Ladung des 2.658-mAh-Akku dauert sogar 2 Stunden und 15 Minuten.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.01 / 0.12 Watt
Idledarkmidlight 0.95 / 1.34 / 1.48 Watt
Last midlight 4 / 5.13 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Apple iPhone XS
2658 mAh
Apple iPhone X
2716 mAh
Samsung Galaxy S9
3000 mAh
Huawei P20 Pro
4000 mAh
Sony Xperia XZ2 Premium
3540 mAh
OnePlus 6
3300 mAh
Durchschnittliche Apple A12 Bionic
 
Durchschnitt der Klasse Smartphone
 
Stromverbrauch
-33%
18%
16%
-34%
-4%
-7%
-14%
Idle min *
0.95
1.03
-8%
0.65
32%
0.84
12%
0.67
29%
0.6
37%
0.975 (0.95 - 1, n=2)
-3%
0.884 (0.2 - 3.4, n=612)
7%
Idle avg *
1.34
2.4
-79%
0.81
40%
1.54
-15%
2.5
-87%
1
25%
1.37 (1.34 - 1.4, n=2)
-2%
1.725 (0.6 - 6.2, n=611)
-29%
Idle max *
1.48
2.6
-76%
0.92
38%
1.57
-6%
2.51
-70%
1.6
-8%
1.59 (1.48 - 1.7, n=2)
-7%
1.997 (0.74 - 6.6, n=612)
-35%
Last avg *
4
2.96
26%
4.76
-19%
2.47
38%
4.3
-8%
4.3
-8%
4.3 (4 - 4.6, n=2)
-8%
4.03 (0.8 - 10.8, n=606)
-1%
Last max *
5.13
6.6
-29%
5.16
-1%
2.49
51%
6.87
-34%
8.6
-68%
5.92 (5.13 - 6.7, n=2)
-15%
5.7 (1.2 - 14.2, n=606)
-11%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Die Messungen zur Leistungsaufnahme des iPhone XS haben schon angedeutet, dass sich die Laufzeiten gegenüber dem Vorgänger verbessern sollten. Dies trifft auch zu, obwohl der Akku ein wenig verkleinert wurde.

Das iPhone XS schafft es tatsächlich sich in allen Bereichen zu verbessern, was im Vergleichsfeld aber nicht für den Spitzenplatz reicht. Dies war aber auch nicht zu erwarten, denn das Apple-Handy besitzt im Konkurrenzfeld den kleinsten Energiespeicher, muss sich aber dennoch nur dem Huawei P20 Pro und dem OnePlus 6 geschlagen geben.

Die beste Vergleichbarkeit bieten die Tests bei angepasster Panelleuchtkraft (150 cd/m²). Hier zeichnet sich ein ähnliches Bild wie bei der Betrachtung aller Werte, jedoch sind die Verbesserungen beim Surfen im WLAN nur minimal. Stark verbessert zeigt sich die dauerhafte Videowiedergabe, bei welcher das iPhone sogar dicht an das P20 Pro und OP6 heranrücken kann.

Beim Test wurde der Energiesparmodus nicht berücksichtigt, welcher vom System angeboten wird, sobald der Akkustand auf 20 Prozent oder darunterfällt. Im Alltag kommen wir gut mit einer Akkuladung durch den Tag, nur bei intensiver Kameranutzung oder beim Spielen sollte eine Powerbank mit im Gepäck sein.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
24h 02min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Safari Mobile 12.0)
9h 30min
Big Buck Bunny H.264 1080p
12h 25min
Last (volle Helligkeit)
4h 05min
Apple iPhone XS
2658 mAh
Apple iPhone X
2716 mAh
Apple iPhone Xs Max
3174 mAh
Samsung Galaxy S9
3000 mAh
Huawei P20 Pro
4000 mAh
Sony Xperia XZ2 Premium
3540 mAh
OnePlus 6
3300 mAh
Akkulaufzeit
-13%
5%
-22%
24%
-11%
16%
Idle
1442
1292
-10%
1305
-10%
1182
-18%
1727
20%
1347
-7%
1806
25%
H.264
745
634
-15%
801
8%
609
-18%
784
5%
520
-30%
791
6%
WLAN
570
564
-1%
742
30%
474
-17%
744
31%
547
-4%
762
34%
Last
245
180
-27%
223
-9%
164
-33%
345
41%
235
-4%
246
0%

Pro

+ helles und farbtreues OLED-Display
+ rasantes SoC
+ breite Mobilfunkfrequenzausstattung
+ sehr gute Hauptkamera
+ tolle Verarbeitung
+ eSIM-Unterstützung (per Update)
+ staub- und flüssigkeitsfest

Contra

- Speicher nicht erweiterbar
- keine Audioklinke
- NFC eingeschränkt
- nur 12 Monate Garantie
- Teleobjektiv nur Mittelmaß

Fazit

Im Test: Apple iPhone XS.
Im Test: Apple iPhone XS.

Das Apple iPhone XS betreibt im Vergleich zum Vorgänger vor allem eine Menge Feintuning: ein schnelleres und sparsameres SoC, eine dynamischere Kamera, eine größere Speicheroption, eine verbesserte IP-Zertifizierung und Optimierungen mittels des neue iOS 12. Vor allem die Funktion Bildschirmzeit wird von vielen Eltern als echte Bereicherung empfunden werden. Das Design wurde nicht verändert, was wir auch nicht erwartet haben. Gold hält wieder Einzug in die Farbpalette und das auf eine sehr ansprechende Weise.

Das iPhone XS bietet viel tolle Technik zum Preis eines kleinen MacBook Pro oder iMac.

Wirkliche Patzer leistet sich das Apple-Handy nicht. Die Akkulaufzeiten sind nicht überragend, aber besser als noch beim iPhone X. Die neuen iPhones begraben zudem endgültig die Touch-ID und setzt nun vollkommen auf Face-ID. Die Kamera ist bei schwachem Licht besser geworden und bleibt in puncto Filmen das Maß der Dinge im Smartphone-Segment. Einmal mehr fällt jedoch auf, dass die Qualität der Telelinse nicht annährend so gut ist, wie die des Standardobjektivs. An dieser Stelle hätte Apple gerne ansetzen dürfen.

Nicht zuletzt muss auch ein Blick auf den Preis geworfen werden, welcher wie im letzten Jahr wieder bei 1.149 Euro beginnt und mit der größten Speicherausstattung auf bis zu 1.549 Euro klettern kann – Wahnsinn. Wer das Handy ohne Vertrag kauft, muss also tief in die Tasche greifen, um das neueste iPhone sein Eigen nennen zu dürfen. Angesichts der möglichen langen Nutzungsdauer durch die langen Updatezyklen wird der Preis ein wenig relativiert, wenn es nicht jedes Jahr das neueste Modell sein muss. In unseren Augen ist ein Umstieg vom iPhone X nicht notwendig. Die Unterschiede sind im Alltag zu gering als dass sich der hohe Anschaffungspreis rechtfertigen würde. Das letzte Wort spricht letztendlich der eigene Geldbeutel.

Apple iPhone XS - 24.09.2018 v6
Daniel Schmidt

Gehäuse
94%
Tastatur
67 / 75 → 89%
Pointing Device
96%
Konnektivität
48 / 60 → 80%
Gewicht
90%
Akkulaufzeit
93%
Display
93%
Leistung Spiele
70 / 63 → 100%
Leistung Anwendungen
90 / 70 → 100%
Temperatur
90%
Lautstärke
100%
Audio
73 / 91 → 80%
Kamera
89%
Durchschnitt
84%
91%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Daniel Schmidt, 21.09.2018 (Update: 28.09.2018)
Daniel Schmidt
Daniel Schmidt - Managing Editor Mobile - @Tellheim
Bereits als kleiner Zwerg fesselte mich mein Commodore 16 und entfachte meinen Enthusiasmus für Computer. Mit meinem ersten Modem surfte ich im Btx und später auch im World Wide Web. Die neuesten Techniktrends haben mich von jeher gefesselt und das gilt vor allem auch für mobile Geräte, wie Smartphones und Tablets. Für Notebookcheck bin ich seit 2013 am Ball und freue mich auf die Neuerungen, die noch kommen und wir für Sie auf Herz und Nieren testen werden.