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Aquos Mini: Sharp baut ein besonderes Smartphone, für Japan

Durch den schmalen oberen Rand ist das 4,7 Zoll-Gerät nur wenig größer als ein iPhone SE.
Durch den schmalen oberen Rand ist das 4,7 Zoll-Gerät nur wenig größer als ein iPhone SE.
Das Aquos Mini ist trotz 4,7 Zoll-IGZO-Full-HD-Display nur wenig größer als ein iPhone SE und auch sonst macht es einiges anders. Leider offenbar nur am japanischen Markt.

Sharp baut Smartphones. Aber bisher hauptsächlich für den lokalen Markt. Dass der japanische Konzern hierbei einiges anders macht, als der Rest der Smartphone-produzierenden Welt, zeigt beispielhaft das neue Aquos Mini SH-M03. Es passt trotz 4,7 Zoll Display, welches natürlich auf Sharp's energiesparender IGZO-Technologie basiert, in ein Gehäuse, das nur wenig größer ist als das des 4 Zoll-iPhone SE, mit knapp 9 mm Dicke aber nicht mehr wirklich als dünn bezeichnet werden kann. Sharp erreicht das durch einen sehr schmalen oberen Rand und gibt dem Gerät dadurch auch ein sehr spezifisches Design. Das Display erreicht trotz der geringen Bildschirmdiagonale Full-HD-Auflösung und kann als weitere Besonderheit mit flexiblen Bildwiederholraten aufwarten, um beispielsweise mit 1 Hz besonderes energiesparend zu arbeiten oder mit 120 Hz rasche Bewegungen in Videos ohne Bewegungsunschärfen darzustellen.

Weniger spektakulär sind die inneren Werte. Der SOC ist ein Snapdragon 808 aus dem vorigen Jahr mit 3 GB RAM und 16 GB Speicher, der allerdings über Micro-SD-Karten erweiterbar ist. Das Gerät selbst ist wasser- und staubdicht nach IP58 Zertifizierung und besitzt eine 13 MP Kamera mit F/1.9 Blende und optischer Bildstabilisierung. Sharp streicht die Eignung der Kamera für Zeitlupe und Time-Lapse Video hervor. Die Linse auf der Frontseite ist weitwinkelig und bietet 5 MP. Der Akku fasst aufgrund der leicht dicklichen Erscheinung des Smartphones knapp 2.810 mAh, Android 6.0 ist vorinstalliert. Das Dual-Band Wifi-Modul unterstützt MU-MIMO und erlaubt Geschwindigkeiten nach 802.11ac. Bluetooth 4.1 ist integriert, ebenso LTE, eine Recherche nach den unterstützten LTE-Bändern ergab die Bänder 1, 3, 19 und 21. Damit ist das Gerät außerhalb Japans kaum für LTE geeignet. 

Erwähnenswert sind noch einige spezielle Software-Features des Geräts. Als Beispiel sei das Auslösen bestimmter Aktionen durch Drücken der Seitenränder genannt. Ob das in der Praxis immer so gut funktioniert, sei dahingestellt. Das Aquos Mini ist derzeit nur in Japan erhältlich, beispielsweise bei Rakuten für umgerechnet 395 Euro.

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Autor: Alexander Fagot,  2.07.2016 (Update:  2.07.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.