Arch-basiertes ML4W OS 2.12.0 erscheint mit Quickshell und weiteren Änderungen

Der deutsche Entwickler Stephan Raabe ist mit einer neuen Version von ML4W OS zurück, einem Projekt, das er als „ein fortschrittliches und voll ausgestattetes Betriebssystem mit Dotfiles-Konfiguration auf Basis des dynamischen Tiling-Window-Managers Hyprland“ beschreibt und das nun die Version 2.12.0 erreicht hat. ML4W OS basiert auf Arch Linux, ist nur für 64-Bit-Rechner verfügbar und lässt sich mit dem Dotfiles-Installer problemlos auf einer anderen Distribution installieren; die Live-ISO ermöglicht es Interessierten jedoch auch, das System zunächst auszuprobieren.
Laut dem offiziellen Changelog (wer sich für die Änderungen der vorherigen Versionen interessiert, findet diese ebenfalls auf der Artikel-Quellseite; siehe den Link am Ende des letzten Absatzes) sind dies die Highlights von ML4W OS 2.12.0:
- Quickshell ersetzt die folgenden Apps: Welcome, Settings, Sidebar und Calendar
- Ein Quickshell-Widget ersetzt zudem wlogout
- Die ML4W Hyprland Settings-App ist separat als Option erhältlich, kann aber auch über die Welcome-App installiert werden
- Das neue Snapshot-Skript für timeshift und grub-btrfs unterstützt Arch, Fedora-basierte Distributionen und openSUSE Tumbleweed
- Neues pacman-Update-Skript für Arch zur Aktivierung von Farben, parallelen Downloads und ILoveCandy
- Neue Tastenkombinationen zum Umschalten des Kalender-Widgets und des aktiven Fensters auf „floating“ und „pinned“
- Die Quickshell-Übersicht ist nun verfügbar und kann mit Strg+Tab aufgerufen werden
ML4W OS kann von einem bootfähigen USB-Stick gestartet werden, wer sich damit jedoch nicht beschäftigen möchte, kann es auch über eine KVM/Qemu-Virtualisierungsmaschine ausprobieren. Die Installation von ML4W OS mit Arch Linux befindet sich noch in der Beta-Phase und kann durch Ausführen von sudo install-ml4w-os in einem Terminalfenster durchgeführt werden. Neben Arch umfasst die Liste der Distributionen, mit denen ML4W OS getestet wurde, auch EndeavourOS, Manjaro, Garuda, Arco, CachyOS, openSUSE Tumbleweed und Fedora Workstation 43.











