Asahi Linux Remix 43 bringt Fedora 43 auf Apple-Silicon-Macs

Asahi Linux ist ein seit rund drei Jahren bestehendes Projekt, das darauf abzielt, ein ausgereiftes Linux-Erlebnis auf Apple-Macs bereitzustellen. Der Fokus von Asahi Linux Remix liegt speziell auf der Fedora-Distribution. Diese Version kombiniert die bekannten Fedora-Funktionen mit exklusiv für Apple-Hardware optimiertem Code. Gestern wurde Asahi Linux Remix 43 veröffentlicht, das neben den Neuerungen von Fedora 43 auch zahlreiche Verbesserungen für Macs mitbringt.
Hier die Highlights von Asahi Linux Remix 43:
- Verbesserte Paketverwaltung mit RPM 6.0 und dem DNF5-Backend für PackageKit
- KDE Plasma 6.6 als Desktop-Umgebung, optional auch mit GNOME 49
- Benutzerdefinierter, auf Calamares basierender Installer
- Unterstützung für den Mac Pro
- Unterstützung von 120 Hz für die integrierten Displays der MacBook Pro 14- und 16-Zoll-Modelle
- Unterstützung für die Mikrofone der MacBook-Modelle mit M2 Pro und M2 Max
Neben der Standardversion ist Asahi Linux Remix 43 auch als Fedora-Server-Variante erhältlich, die speziell für Server-Workloads und andere Headless-Systeme entwickelt wurde. Für Nutzer, die ihr System vollständig selbst konfigurieren möchten, steht außerdem ein Minimal-Image zur Verfügung. Die neuesten sowie vorherigen Versionen können direkt heruntergeladen werden.
Systeme mit Asahi Linux Remix 41 oder 42 lassen sich gemäß dem üblichen Fedora-Upgrade-Prozess aktualisieren (Details dazu finden sich auf der entsprechenden Seite). Die GNOME-Softwareverwaltung eignet sich jedoch nicht für das Upgrade. Stattdessen sollte der KDE-Plasma-Softwaremanager „Discover“ oder der DNF-Befehl „system-upgrade“ verwendet werden.











