Linux From Scratch 13.0 erscheint mit Linux-Kernel 6.18.10

Linux-Fans, die die volle Kontrolle über ihre Hardware haben möchten, können jetzt auf Linux From Scratch (LFS) Version 13.0 zugreifen. Die Anleitung, die in den vergangenen zehn Jahren hauptsächlich von Bruce Dubbs weiterentwickelt wurde, erschien ursprünglich 1999 als Installationsanleitung und Buch von Gerard Beekmans. LFS – oft einfach nur „LFS“ genannt – ermöglicht es jedem, der genügend Geduld mitbringt, ein Linux-System vollständig aus dem Quellcode zu erstellen, sodass es nur die Komponenten enthält, die der Benutzer wirklich benötigt – nicht mehr und nicht weniger.
Im Vergleich zu Version 12.4 umfasst LFS 13.0 insgesamt 100 Commits. Der Linux-Kernel wird nun in Version 6.18.10 verwendet. Zu den wichtigsten Änderungen zählen außerdem Aktualisierungen der Toolchain auf binutils 2.46 und glibc 2.42. Insgesamt wurden 36 Pakete aktualisiert, darunter Python, Vim, zlib, expat und OpenSSL. Wie bisher stehen zwei unterschiedliche Buchversionen – systemd und SysV – weiterhin online sowie in verschiedenen Download-Formaten zur Verfügung.
Neben dem Hauptbuch bietet die Website von Linux From Scratch auch mehrere ergänzende Projekte an: BLFS (Beyond Linux From Scratch) für eine erweiterte und individuellere LFS-Konfiguration, ALFS (Automated Linux From Scratch) zur Automatisierung des Build-Prozesses, MLFS (Multilib Linux From Scratch) zum Erstellen und Ausführen von 32-Bit-Binärdateien, GLFS (Gaming Linux From Scratch) für Gaming-orientierte Systeme sowie SLFS (Supplemental Linux From Scratch) für Anwender, die über BLFS hinaus weitere Erweiterungen benötigen.











