Clonezilla Live 3.3.1-35 auf Debian-Basis bringt wichtige Verbesserungen und Bugfixes

Clonezilla ist seit fast zwei Jahrzehnten verfügbar und eine Open-Source-Toolsuite zum Klonen von Festplatten, Erstellen von Images und Bereitstellen von Systemen. Während die Server Edition die Massenbereitstellung über Netzwerke hinweg ermöglicht, konzentriert sich Clonezilla Live auf den Einsatz auf einem einzelnen Computer. Die Ende letzter Woche veröffentlichte Version 3.3.1-35 basiert auf dem Debian-Sid-Repository vom 20. Februar.
Im Vergleich zu Version 3.3.0-33 bringt Clonezilla Live 3.3.1-35 folgende Änderungen mit sich:
- Linux-Kernel 6.18.9
- Partclone 0.3.45
- Unterstützung zum Klonen von 4kn-Festplatten auf 512n/e-Festplatten und umgekehrt
- Neue App ocs-pt-512-4k-convert zur Konvertierung von 512B- in 4kn-Partitionstabellen
- Die Funktionen do_ntfs_512to4k_fix und do_ntfs_4kto512_fix wurden verbessert und aktualisieren nun die Gesamtsektoren (Offset 40) für NTFS
- Robusteres ocs-expand-gpt-pt, das bei nicht übereinstimmenden Sektoren eine Konvertierung von 512B zu 4kn ermöglicht
- Unterstützung zum Ändern des Hauptschlüssels in einem LUKS-Header
- Neuschreibung von ocs-get-nic-fw-lst, sodass Firmware-Listen nun direkt aus Kernel-Modulen abgerufen werden können
- Verbesserte BitLocker-Unterstützung
Zusätzlich zu den oben genannten Änderungen fordert das System bei falscher Passworteingabe nun erneut zur Eingabe auf. Das Image-Verzeichnis enthält jetzt fdisk.lst und blkdev.json, während das Live-System makeboot64.cmd anstelle von makeboot64.bat verwendet.
Mit nur 463 MB ist die ISO-Datei kompakt genug, um auf eine CD oder einen 512-MB-USB-Stick zu passen. Die Downloads sind auf der SourceForge-Projektseite verfügbar.







