MX Linux 25.2 erscheint mit zahlreichen Bugfixes und Paketaktualisierungen

Seit seiner Veröffentlichung im März 2012 zählt MX Linux zu den aktiv gepflegten Debian-basierten Distributionen. Diese richtet sich an Desktop-Nutzer und kombiniert zusätzliche Software der MX-Community mit Komponenten von antiX, darunter rund 40 benutzerorientierte Werkzeuge der MX Tools. Die neueste Version trägt die Nummer 25.2 und enthält Mesa 26.0.1 für die Varianten mit erweiterter Hardwareunterstützung (AHS) für Xfce und KDE. Zusätzlich ist eine Fluxbox-Edition verfügbar.
Laut den offiziellen Versionshinweisen ist die Xfce-AHS-Variante die einzige Edition, die den latenzarmen Liquorix-Kernel 7.0.9 erhält, während beide AHS-Versionen (Xfce und KDE) von Mesa 26.0.1 profitieren. Allen Varianten gemeinsam sind die Aktualisierungen auf Basis von Debian 13.5 „Trixie“ sowie ein aktualisiertes MX-Repository, das Patches für kürzlich entdeckte Kernel-Sicherheitslücken enthält. Besonders berücksichtigt wurden dabei verschiedene Systemkomponenten:
- Die Liste der antiX-Live-Systemaktualisierungen umfasst die Wiedereinführung der halbautomatischen Persistenz-Unterstützung für sysVinit-Live-Boots sowie mehrere kleinere Optimierungen und Anpassungen
- Neben Übersetzungsaktualisierungen erhielt der MX Installer verschiedene Fehlerbehebungen, einen neuen textbasierten Modus sowie native systemd-Units für den OOBE/OEM-Modus (unter anderem relevant für die Raspberry-Pi-Variante, die mit diesem Update ebenfalls zurückkehrt)
- Zusätzlich gab es Aktualisierungen für mx-ease-themes sowie neue Hintergrundbilder
- Auch mx-tools wurde mehrfach aktualisiert und weiter verbessert
Wie üblich müssen bestehende Nutzer das System nicht neu installieren, sofern kein besonderer Anlass besteht. Die Updates werden über den regulären Update-Kanal bereitgestellt, und das neue Optionspaket *uc-tool-mx*, das vom Live-Kernel-Updater verwendet wird, ist im Standard-Repository verfügbar.
Die Xfce-Edition ist sowohl als Standard- als auch als AHS-Variante erhältlich, während die Fluxbox- und KDE/Plasma-Editionen jeweils nur als einzelne ISO-Datei bereitgestellt werden. Raspberry-Pi-Nutzer können die ZIP-Datei mit Image, Signatur und Prüfsummen direkt von derselben Seite herunterladen (siehe Link „Quelle“ unter dem Video).
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