Raspberry Pi Zero 3 W: SBC wäre bei heutigem Release zu teuer

Der Raspberry Pi Zero 2 W ist inzwischen fast ein halbes Jahrzehnt alt. Vorgestellt wurde der Zero 2 W Ende 2021 ursprünglich für knapp 20 Euro. Zusätzlich hat Raspberry Pi seinen winzigen Einplatinencomputer (SBC) mit einer Zero-2-WH-Variante ergänzt, die sich an Nutzer richtet, die einen bereits verlöteten GPIO-Header benötigen.
Nun hat Raspberry-Pi-CEO Eben Upton erste Hinweise auf die Aussicht auf einen lange erwarteten Zero 3 W gegeben. Zum Kontext: Das Unternehmen hat den ursprünglichen Pi Zero im Jahr 2015 für lediglich 4 Euro veröffentlicht. In einem Reddit AMA hat Upton angedeutet, dass die Zero-W-Serie bei ihrer dritten Generation nicht diesem Veröffentlichungsrhythmus folgen wird.
Aktuell hält Upton einen Raspberry Pi Zero 3 W für "durchaus machbar". Allerdings betont er, dass der nächste SBC mit Zero-Branding möglicherweise ein beidseitig bestücktes PCB benötigt, um DRAM und "einen der moderneren SoCs" unterzubringen. Leider führen die anhaltenden Preisspannungen bei LPDDR4 und LPDDR4X dazu, dass ein Zero 3 W heute mit einem "ziemlich untypischen Zero-Preis" starten würde.
Daher scheinen Upton und Raspberry Pi neue Ankündigungen zum Pi Zero verschoben zu haben, bis das Unternehmen LPDDR4- und LPDDR4X-RAM zu vernünftigeren Preisen auf Vorrat beschaffen kann. Zum Vergleich: Raspberry Pi hat sich auch zum Stand des Raspberry Pi 6 geäußert. Weitere Details zum anderen erwarteten SBC des Unternehmens finden sich in unserer separaten Berichterstattung.











