Mit WiFi: Diese Raspberry-Pi-Alternative hat zwei Echtzeit-Kerne und Dual-Gigabit-LAN

Der Debix T62P-01 sieht auf den ersten Blick wie ein Raspberry Pi (im Preisvergleich) aus und lässt sich im Prinzip auch als Alternative zu einem solchen begreifen. Allerdings gibt es bei der Architektur deutliche Unterschiede: Der eingesetzte Sitara AM62P bringt nicht nur Cortex-A53-Rechenkerne mit, sondern auch zwei speziell für Echtzeitanwendungen ausgelegte Cortex-R5F-Kerne. Das kann sinnvoll oder sogar nötig sein, wenn zeitkritische Aufgaben besonders zuverlässig ausgeführt werden müssen. Eine NPU zur besonders effizienten Ausführung von KI-Anwendungen fehlt, es kommt eine IMG BSX-4-64-Grafiklösung zum Einsatz.
Verbaut ist ein je nach Modellversion 2, 4 oder 8 Gigabyte großer LPDDR4-Speicher, in der Standardkonfiguration ist dieser 2 Gigabyte groß. Optional gibt es einen Flash-Speicher mit einer Kapazität von bis zu 4 Gigabyte. Ebenfalls optional ist ein zwischen 8 und 256 Gigabyte großer eMMC-Speicher nutzbar. Typisch für einen Einplatinenrechner: Es gibt einen microSD-Kartenslot.
Es stehen zwei Ethernet-Ports zur Verfügung, welche jeweils Gigabit-Geschwindigkeit unterstützen. Einer der beiden Anschlüsse unterstützt mit einem entsprechenden Modul auch die Versorgung des T62P-01 über PoE. WiFi im 2,4- und 5-GHz-Band werden unterstützt, das Drahtlosmodul kann auch zur Kommunikation über Bluetooth genutzt werden. USB Typ C dient im Auslieferungszustand der Versorgung mit elektrischer Energie. Dazu kommen noch ein weiterer USB Typ C-Anschluss und USB 2.0 im Typ A. Im Vergleich zum Raspberry Pi fehlt dem T62P-01 ein HDMI-Ausgang, die Bildausgabe ist über LVDS oder MIPI DSI möglich, CSI erlaubt die Anbindung von Kameras. Eine aus 40 Pins bestehende Stiftleiste ist vorhanden. Informationen zum Preis kommuniziert Debix nicht öffentlich.










