Radxa Dragon Q5E: Alternative zum Raspberry Pi bietet zweimal Ethernet

Der Hersteller Radxa bietet auch Einplatinenrechner mit Chips von Qualcomm an und hat neben dem Radxa Dragon Q8B auch ein zweites System in der Planung - nämlich den Radxa Dragon Q5E. Dabei handelt es sich um ein mit einer Grundfläche von 65 x 56 Millimetern relativ kompaktes Modell, welches als SoC den Qualcomm Dragonwing QCS6690 mitbringt. Angegeben wird eine AI-Leistung von 6 TOPS. Im Vergleich zur Leistung etwa von in aktuellen AMD- und Intel-SoCs integrierten NPUs ist dies vergleichsweise gering. Zugleich könnte dies bei einem Einplatinenrechner aber völlig ausreichend sein, wenn beispielsweise nur Sensordaten mithilfe eines neuronalen Netzes ausgewertet werden müssen. Die Bilderkennung ist damit ebenfalls vorstellbar.
Unterstützt wird ein bis zu 16 Gigabyte großer LPDDR5-Arbeitsspeicher. Die konkrete Größe des Arbeitsspeichers dürfte dann wie gewöhnlich von der konkret gewählten Modellversion abhängen. Es stehen zwei Ethernet-Ports mit einer maximalen Datenübertragungsrate von jeweils 2,5 GBit/s zur Netzwerkanbindung bereit, einer der beiden Anschlüsse unterstützt optional PoE. USB 3.1 gibt es einmal im Typ A, USB Typ C ist ebenfalls vorhanden. Mit elektrischer Energie wird die Platine über USB Typ C und damit mit 5 Volt versorgt - oder eben über Ethernet. MIPI-CSI ist verbaut, nutzbar ist damit eine Kamera mit einer Auflösung von bis zu 32 Megapixeln. Besitzer eines Einplatinenrechners werden sie sofort erkennen: Die aus 40 einzelnen Pins bestehende GPIO-Stiftleiste ist farbkodiert. Wann genau der Radxa Dragon Q5E auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt. Die Rede ist vom vierten Quartal diesen Jahres.








