Orange Pi 6 vs Raspberry Pi: 45 TOPS KI, 2 x 2,5 Gbit LAN, LPDDR5 und Dual-SSD mit PCIe 4

Wir haben an dieser Stelle bereits über den Orange Pi 6 Plus berichtet. Der Orange Pi 6 ohne Plus ist ein weiterer und ebenfalls zumindest auf dem Papier performanter Einplatinenrechner mit starken Features. Herstellerangaben zufolge soll dieser eine KI-Leistung von bis zu 45 TOPS erreichen können, wobei dies für das Gesamtsystem und damit unter Nutzung der CPU, der NPU und der GPU gilt - die dafür optimierte NPU steuert 28,8 TOPS bei. Werden die 45 TOPS abgerufen, ist von einer geringeren Energieeffizienz auszugehen, zudem werden dann eben CPU und GPU komplett ausgelastet, was in der Praxis problematisch werden kann. Der CIX CD8180-SoC bringt 12 Rechenkerne mit.
Der LPDDR5-Arbeitsspeicher misst je nach Ausstattungsvariante 8, 16 oder 24 Gigabyte. Die Nutzung einer Speicherkarte wird unterstützt, allerdings lassen sich auch gleich zwei SSDs im M.2 2280-SSDs nutzen - die dann sogar mit jeweils vier PCIe 4.0-Lanes angebunden werden können, für NAS-Anwendungen wäre die Nutzung einer SATA-Adapterkarte denkbar. WiFi und Bluetooth lassen sich ebenfalls mithilfe einer M.2 (Key E)-Karte nachrüsten. Die kabelgebundene Netzwerkanbindung im Auslieferungszustand ist über zweimal Ethernet mit jeweils sehr ordentlichen 2,5 GBit/s möglich. Es stehen jeweils zweimal USB 3.0 (Typ A), USB 2.0 und USB 3.0 im Typ C und mit vollem Funktionsumfang bereit. Dementsprechend ist die Bildausgabe auch über USB Typ C möglich. DisplayPort 1.4 erlaubt die Bildausgabe mit 4K-Auflösung sogar mit bis zu 120 Hz, HDMI 2.0 mit maximal 60 Hz. MIPI CSI wird unterstützt, die Versorgung mit elektrischer Energie erfolgt über USB Typ C. Eine aus 40 Pins bestehende Stiftleiste ist vorhanden. Informationen zum Preis oder der Verfügbarkeit der 90 × 90 Millimeter großen Platine liegen noch nicht vor. Den Orange Pi 5 gibt es etwa über Amazon zu kaufen.










