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Asus ZenFone 7 Pro: Die Testergebnisse im Überblick

Die Flip-Kamera des Asus ZenFone 7 Pro löst mit bis zu 64 MP auf und kann 8K-Videos mit 30 FPS aufnehmen.
Die Flip-Kamera des Asus ZenFone 7 Pro löst mit bis zu 64 MP auf und kann 8K-Videos mit 30 FPS aufnehmen.
Das Asus ZenFone 7 Pro setzt wie sein Vorgänger ZenFone 6 auf eine Flip-Kamera, die eine Display-Notch überflüssig macht. Im Nachfolger löst sie mit 64 statt 48 MP auf und wurde auf gleich drei Objektive erweitert. Auch bei der übrigen Ausstattung hat das ZenFone 7 Pro deutlich zugelegt.

Asus hat sich das Erfolgsrezept des ZenFone 6 zur Brust genommen und es an mehreren Stellen überarbeitet. Statt eines 6,4 Zoll großen IPS-Displays setzt das ZenFone 7 Pro nun auf ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Display, das zudem eine 90-Hz-Bildwiederholrate besitzt. Beim ZenFone 6 waren 60 Hz das höchte der Gefühle. im Test überzeugt das AMOLED-Display mit einer sehr präzisen Farbdarstellung und ist durch seine hohen Leuchtreserven - wir messen bis zu 993 cd/m² - auch sehr gut für den Einsatz im Freien vorbereitet.

Verbesserte Flip-Kamera

Das Aushängeschild des Asus ZoneFone 7 Pro ist seine Flip-Kamera. Musste sich das ZenFone 6 noch mit zwei Optiken und maximal 48 MP begnügen, gibt es nun eine 64 MP starke Hauptkamera. Die setzt auf den Sony IMX686 als Bildsensor (ZenFone 6: Sony IMX586), arbeitet mit einer f/1.8-Blende und setzt anders als der Vorgänger auf einen optischen Bildstabilisator (OIS).

Vervollständigt wird das Kamera-Trio von der 12 MP Ultra-Weitwinkelkamera Sony IMX363 und der 8 MP Tele-Kamera Omnivision OV08A, ausgerüstet mit einem 3-fachen optischem Zoom und OIS. Davon profitieren besonders Videoaufnahmen, die durch ihr ruhiges Bild überzeugen und wie die Foto-Aufnahmen bei hellem Umgebungslicht qualitativ richtig gut sind.

Neu beim ZenFone 7 Pro ist der „Angle Sensor“: Damit lässt sich die Flip-Kamera statt um 180° auch in einem von drei voreingestellten Winkeln drehen, zum Beispiel um 45°, 90° oder 135°. Zusätzlich kann man die Optik durch Drücken der Lautstärketasten stufenlos aus- und einklappen, was ungewöhnliche Aufnahmen erlaubt. Die Mechanik macht sich auch der Panorama-Modus zunutze, der Aufnahmen durch den automatischen Schwenk quasi wie von selbst erledigt.

Sorgen machen, dass der Kamera-Mechanismus eher früher als später den Geist aufgibt, muss man laut Asus nicht haben. Die Flip-Kamera soll sich bis 200.000-mal auf- und wieder einklappen lassen. Das entspricht täglich fast 110 „Flips“ über einen Zeitraum von 5 Jahren. Verwendet man die mitgelieferte „Active Case“-Schutzhülle, kann man die Kamera übrigens auch per Schiebeschalter am Aufklappen hindern. Das wird vom Smartphone erkannt, sodass die Flip-Mechanik erst gar nicht in Aktion tritt.

Schlechtere Laufzeit trotz gleichem Akku

Mit einer Kapazität von 5000 mAh besitzt das ZenFone 7 Pro den gleichen kapazitätsstarken Akku wie sein Vorgänger. Allerdings ist der Energiebedarf deutlich gestiegen. Im Test geht dem ZenFone 7 Pro deutlich eher die Puste aus. In dieser Testdisziplin verliert es auch den Vergleich mit anderen High-end-Smartphones wie dem Apple iPhone 11 Pro Max, dem OnePlus 8T und dem Xiaomi Mi 10 Pro, obwohl sie allesamt einen kleinen Akku mitbringen.

Den ausführlichen Test des Asus ZenFone 7 Pro lesen Sie hier.

Der Öffnungswinkel der Flip-Kamera lässt sich manuell anpassen, zum Beispiel von den standardmäßigen 180° auf 90°. Das erlaubt Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven.
Der Öffnungswinkel der Flip-Kamera lässt sich manuell anpassen, zum Beispiel von den standardmäßigen 180° auf 90°. Das erlaubt Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven.
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Autor: Manuel Masiero, 29.10.2020 (Update: 27.10.2020)
Manuel Masiero
Manuel Masiero - Review Editor
Als ich 1986 meine Eltern lang genug genervt hatte, kauften sie mir endlich einen C64, den ich bei einem Freund gesehen hatte – und sofort wusste, so was will ich auch. Seitdem hat mich die Faszination für Computer nie mehr verlassen und herumgebastelt wird grundsätzlich an allem, was mir an Computer-Equipment unter die Finger kommt. Vom C64 über den Amiga 500 und einen in den frühen 90ern gewaltig uncoolen IBM-Computer mit 8088-CPU (und grünem IBM Monochrom-Monitor!) wurde die Liste schließlich lang und länger. Die aktuellen Projekte heißen PC, Tablet und Smartphone.