Notebookcheck Logo

BYD Gods Eye: Chinesische Elektrofahrzeuge sollen fortschrittliche Assistenzsysteme erhalten

BYD plant 21 neue Modelle, die mit Gods Eye System ausgerüstet sein sollen (Quelle: BYD).
BYD plant 21 neue Modelle, die mit Gods Eye System ausgerüstet sein sollen (Quelle: BYD).
BYD, Chinas Automobilhersteller Nummer Eins, befeuert mit seiner „Integrated Vehicle Intelligence Strategy“ die Börse und lässt tief blicken. Mit dem „Gods Eye“ genannten System möchte der Konzern fortschrittliche Assistenzsysteme für die breite Masse verfügbar machen.

BYD gilt in China als Vorreiter der Elektromobilität. Der Konzern arbeitet beispielsweise an einer neuen Batterietechnologie, die sich bei tiefen Temperaturen weniger stark entlädt und setzt bei seinen Modelllinien auf elektrischen Vortrieb (wahlweise rein elektrisch oder als PHEV). Jetzt geht der Konzern einen Schritt weiter und plant fortschrittliche Assistenzsysteme in seine zukünftigen Modelle zu implementieren.

BYD Gods Eye: Intelligente Fahrzeuge für alle

Auf dem heutigen Live-Event in Shenzhen verkündete BYD-Gründer Wang Chuanfu, dass alle Modelle mit einem Verkaufspreis von über 100.000 Yuan (rund 13.700 Euro) mit Gods Eye genannten System ausgerüstet werden. Das System wird über Funktionen verfügen, die aktuell nur Premiumfahrzeuge bieten können. Für den BYD-Gründer stellt dies ein weiterer Schritt dar, intelligentes Fahren für alle verfügbar zu machen. Gods Eye greift dazu auf ein Portfolio an Technik zurück:

  • Umfelderfassungssensoren (LiDAR = Light Detection and Ranging)
  • Radar
  • Kameras

Dadurch soll das System über eine Rundumerkennung verfügen und beispielsweise Spurabweichungen registrieren sowie auf Verkehrszeichen und Hindernisse reagieren (beispielsweise durch Gegenlenken oder einer Notbremsung). Auf Wunsch parkt das Automobil sogar vollautomatisch ein.

21 neue Modelle geplant

Das Assistenzsystem soll in 21 neue Modelle Einzug erhalten, wobei der genaue Marktstart seitens BYD bisher noch nicht genannt worden ist. Wahrscheinlich ist, dass die ersten Modelle auf Basis der erst kürzlich vorgestellten Xuanji-Plattform entstehen, die ihrerseits für KI-Funktionen präferiert wird.

Quelle(n)

Cnevpost (Englisch), Autotech.news (Englisch), Reuters (Englisch), Der Aktionär (Deutsch), Bildquelle: BYD

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel, um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
Mail Logo
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2025-02 > BYD Gods Eye: Chinesische Elektrofahrzeuge sollen fortschrittliche Assistenzsysteme erhalten
Autor: Andreas Jakobi, 10.02.2025 (Update: 10.02.2025)