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Bastler verpasst seiner Heim-KI einen "Körper"

Hana, das Heim-KI-System, begann mit schwenk-, neig- und zoombaren Kameras und hat inzwischen eine detaillierte räumliche Karte des Hauses erstellt. (Symbolbild)
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Hana, das Heim-KI-System, begann mit schwenk-, neig- und zoombaren Kameras und hat inzwischen eine detaillierte räumliche Karte des Hauses erstellt. (Symbolbild)
Ein Entwickler stattet seine Heim-KI Hana nach und nach mit physischen Sensoren aus – von einer sich selbst korrigierenden räumlichen Kamerakarte bis hin zu Gesundheitsfunktionen wie einem Pulsoximeter. Hardwarebasierte Sicherheitsmechanismen sollen dabei verhindern, dass die KI kritische Funktionen wie die Steuerung von Bewässerungsventilen oder Toren unkontrolliert übernimmt.

Ein Entwickler hat in einem persönlichen Essay auf Towards AI dokumentiert, wie er seinem Heim-KI-System nach und nach einen physischen Körper verleiht. Dies geschieht jedoch nicht auf einmal, sondern Sensor für Sensor. Das System, das er Hana nennt, begann mit schwenk-, neig- und zoombaren Kameras und hat inzwischen eine detaillierte räumliche Karte des Hauses erstellt. Diese wird fortlaufend in Echtzeit korrigiert, sodass das System laut dem Autor schließlich sogar in der Lage war, ein rotes Sofa im Dunkeln selbstständig zu lokalisieren.

In dieser Woche hat der Entwickler nach eigenen Angaben zudem ein Viatom VTM-20F-Fingerpulsoximeter per Bluetooth eingebunden. Dadurch erhält das System ausschließlich lesenden Zugriff auf die Blut-Sauerstoffsättigung und den Puls einer Person. Dabei gilt eine feste Regel: Befindet sich kein Finger im Sensor, muss das System ausdrücklich „keine Daten“ ausgeben, anstatt einen Messwert zu erfinden.

Als nächstes ist die Einbindung eines per Relais gesteuerten Bewässerungsventils für den Garten geplant. An dieser Stelle wolle der Entwickler das Tempo jedoch bewusst drosseln. Jede autonome Steuerung der Bewässerung müsse durch einen hardwarebasierten Abschalttimer abgesichert werden, der außerhalb der eigentlichen KI arbeitet. Dadurch soll verhindert werden, dass ein Softwarefehler das Ventil dauerhaft geöffnet lässt.

Ein ähnliches Relais für das Grundstückstor schließt der Entwickler derzeit vollständig aus. Während ein offen gebliebenes Bewässerungsventil lediglich den Garten überfluten könne, stelle ein offen stehendes Tor ein Sicherheitsrisiko dar. Für die Objekterkennung kommt laut dem Beitrag ein schnelles YOLO11-Modell zur groben Personenerkennung zum Einsatz, das mit einem langsameren Vision-Language-KI-Modell zur Identifizierung kombiniert wird.

Anlass dafür war, dass ein kleineres Modell zuvor auf einer Verandakamera einen Kleiderständer fälschlicherweise als Person erkannt hatte. Der Autor beschreibt das Projekt als Beleg dafür, dass eine physische Verkörperung von KI nicht zwangsläufig einen humanoiden oder gar empfindungsfähigen Roboter erfordert. Stattdessen genüge eine stetig wachsende Zahl an Sensoren – kombiniert mit bewusst gesetzten und strikt eingehaltenen Grenzen dafür, welche Funktionen jedes einzelne System überhaupt steuern darf.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > Bastler verpasst seiner Heim-KI einen "Körper"
Autor: Anubhav Sharma,  7.07.2026 (Update:  7.07.2026)