Forschungsergebnisse des Asteroiden 162173 Ryugu zeigen, dass dieser alle in DNA und RNA vorkommenden Nukleobasen enthält. Dies stützt die Theorie, dass Asteroiden lebenswichtige Bausteine für die Entstehung des Lebens auf die frühe Erde gebracht haben könnten.
Eine der größten wissenschaftlichen Fragen ist, wie das Leben auf der Erde begann. Es gilt als weitgehend anerkannt, dass Leben durch chemische Evolution entstanden ist. Wissenschaftler haben zudem die Hypothese aufgestellt, dass Asteroiden und Kometen organische Moleküle wie Nukleobasen auf die Erde gebracht haben könnten.
Dies impliziert, dass die Grundbausteine der Genetik natürlich im Weltraum entstehen können. 162173 Ryugu ist ein kohlenstoffhaltiger Asteroid, reich an Kohlenstoff, wasserhaltigen Mineralien und organischen Verbindungen. Er ist primitiv, geformt wie ein Kreisel, und Wissenschaftler vermuten, dass er aus den Trümmern eines größeren Asteroiden entstanden ist.
Um diesen Asteroiden zu untersuchen, wurde in 2014 die japanische Raumsonde Hayabusa2 gestartet, um Proben zu sammeln und zur Erde zurückzubringen. Analysen ergaben, dass die Proben des Asteroiden Uracil enthielten. Eine neue Studie ging noch einen Schritt weiter und fand alle in DNA und RNA verwendeten Nukleobasen auf dem Asteroiden.
Ähnliche Ergebnisse wurden auf dem Asteroiden 101955 Bennu beobachtet, was darauf hindeutet, dass diese Moleküle nicht selten sind. Eine weitere faszinierende Entdeckung war das Vorhandensein von Ammoniak. Diese Entdeckung bedeutet nicht, dass das Leben im Weltraum begann. Sie bedeutet vielmehr, dass die Zutaten für das Leben im Weltraum entstehen können.
Autor des Originals:Chibuike Okpara - Tech Writer - 469 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2024
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Übersetzer:Nicole Dominikowski - Tech Writer - 2498 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2022
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