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ChatGPT Voice: GPT-Live-1.1 bringt zwei deutsche Stimmen

Frau spricht in ein Smartphone
ⓘ Vitaly Gariev / Pexels
Mit GPT-Live-1.1 ziehen zwei deutsche Stimmen in den Sprachmodus von ChatGPT ein. (Symbolbild)
OpenAI verteilt ein neues Sprachmodell im Sprachmodus von ChatGPT. GPT-Live-1.1 bringt mit Sonna und Miko zwei neue deutsche Stimmen mit, dazu natürlichere Akzente in allen Sprachen. Wie viele Stunden du am Tag mit der KI sprechen darfst, hängt vom Abo ab. Die Übersicht von Free bis Pro.

OpenAI hat dem Sprachmodus von ChatGPT ein neues Modell spendiert. Seit dem 15. Oktober verteilt das Unternehmen GPT-Live-1.1 und die kleinere Variante GPT-Live-1.1 Quip an die Nutzer, das geht aus den offiziellen Release Notes hervor. Der Rollout läuft schrittweise. Wer die Neuerungen noch nicht sieht, braucht also nur etwas Geduld.

Sonna und Miko sprechen Deutsch

Die auffälligste Neuerung sind die zusätzlichen Stimmen. Für Deutsch kommen Sonna und Miko dazu. Weitere neue Stimmen gibt es für Französisch, Hindi, Japanisch, Koreanisch und mexikanisches Spanisch, während Englisch mit Bubbie Zuwachs bekommt. Du findest die Auswahl in den Einstellungen unter Voice. OpenAI weist darauf hin, dass die angezeigten Stimmen je nach Region und Konto abweichen können. Bisher standen im Sprachmodus neun Standardstimmen mit Namen wie Arbor, Breeze und Cove zur Wahl, die allesamt englisch geprägt klingen.

Daneben sollen Akzente in allen Sprachen natürlicher klingen. Auch beim Suchen im Netz ändert sich etwas. Der Sprachmodus nutzt künftig mehr unterschiedliche kurze Zwischenmeldungen, damit du hörst, dass die KI gerade sucht und nicht hängt.

Deine Redezeit hängt am Abo

Welches Modell antwortet und wie lange, regelt das Abo. Gratis-Nutzer erhalten laut der Voice-FAQ begrenzten Zugriff auf das sparsamere Quip, eine feste Stundenzahl nennt OpenAI hier nicht. Im Go-Abo sind drei Stunden mit Quip innerhalb von 24 Stunden drin. Plus-Kunden sprechen genauso lange, aber mit dem vollen GPT-Live-1.1. Das Pro-Abo für 100 US-Dollar im Monat hebt die Grenze auf 15 Stunden an und die Stufe für 200 US-Dollar streicht sie komplett, dort greifen nur noch Schutzmechanismen gegen Missbrauch. Alle Kontingente beziehen sich auf ein rollierendes 24-Stunden-Fenster. Die Werte stehen so am 16. Oktober in der FAQ. Ob OpenAI sie mit dem Update angefasst hat, lässt sich den Dokumenten nicht entnehmen.

Der Sprachmodus wird gerade kräftig umgebaut

Das Update reiht sich in eine Serie von Umbauten ein. Erst Ende September hatte OpenAI dem Sprachmodus Zugriff auf Apps wie Kalender und Erinnerungen gegeben, Nachrichten verschickt die KI dabei erst nach deinem Fingertipp. Mit GPT-Live-1.1 zieht nun der Unterbau nach.

Wenn du die neuen Stimmen ausprobieren willst, aktualisiere die App und öffne die Einstellungen unter Voice. Taucht dort nichts Neues auf, ist dein Konto schlicht noch nicht an der Reihe. Einen Termin für den Abschluss des Rollouts nennt OpenAI nicht.

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Autor: Steffen Zahn, 16.10.2026 (Update: 16.10.2026)