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Tipp: Mehr Zugriff auf Gemini 4 Argon im KI-Modus der Google-Suche

Nach längerer Pause hat Google mit
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Nach längerer Pause hat Google mit "Gemini 4 Argon" ein neues Frontier-Modell auf den Markt gebracht.
Bei Googles neuestem KI-Modell stoßen sogar zahlende Nutzer schnell an die Nutzungslimits ihres jeweiligen Abos. Wer nicht auf eine kostspieligere Option umsteigen möchte, kann durch einen Umweg über die Google-Suche mehr aus dem eigenen Abonnement herausholen.

Googles KI-Strategie erscheint in den letzten Monaten zunehmend holprig. So kündigte man beispielsweise zunächst mit Gemini 3.5 Pro ein neues KI-Modell der Spitzenklasse an, aufgrund verschiedener Probleme in internen Tests veröffentlichte der Konzern es jedoch nie. Nach einigen Monaten Wartezeit hat Google Anfang Oktober schließlich doch noch ein neues Frontier-Modell vorgestellt, Gemini 4 Argon.

Dieses blieb zunächst Nutzern von Google AI Ultra vorbehalten (Kostenpunkt: stolze 100 Euro pro Monat), seit einigen Tagen steht es auch Abonnenten von Google AI Pro zur Verfügung. Dieses Abo ist mit einem regulären Preis von rund 20 Euro im Monat deutlich günstiger und immer wieder für diverse Personengruppen wie Studierende oder Auszubildende vergünstigt oder kostenlos erhältlich.

Nutzung in der Gemini-App stark eingeschränkt

Trotzdem hagelt es für Google weiterhin Kritik, etwa auf der Plattform Reddit. Das liegt unter anderem daran, dass die Nutzung des neuen Modells selbst für zahlende Abonnnnten stark eingeschränkt ist. So verbraucht ein etwas komplexerer Prompt gut und gerne bis zu 33 Prozent des 5-Stunden-Nutzungslimits (getestet mit 4 Argon High im Pro-Abo). Mit anderen Worten: Nach gerade einmal drei Anfragen ist das Nutzungslimit aufgebraucht und erst nach Ablauf von fünf Stunden kann das Modell wieder verwendet werden.

Selbstverständlich hängt der Ressourcenverbrauch stark von der Einstellung des Denkaufwandes (niedrig/mittel/hoch), vom genutzten Abo (Pro oder Ultra) und der Komplexität der Anfrage ab. Die Tendenz, dass mit Gemini 4 Argon das Nutzungskontingent deutlich früher aufgebraucht ist als von anderen Pro-Modellen gewohnt, bleibt jedoch bestehen.

"Umweg" über den KI-Modus der Google-Suche

Eine Möglichkeit, trotzdem längere Konversationen und komplexe Sessions mit Gemini 4 Argon führen zu können, ohne auf ein teureres Abo zurückgreifen zu müssen, bietet der KI-Modus der Google-Suche. Auch hier können zahlende Abonnenten über das Plus-Symbol verschiedene KI-Modelle auswählen, darunter 4 Argon. Das Besondere: Hier wird die Verwendung nicht dem Nutzungslimit der Gemini-App angerechnet.

Im Vergleich zur Gemini-App oder -Website sind die Antworten hier tendenziell etwas kompakter, dafür aber tiefer in den Live-Index der Google-Suche integriert. Das führt dazu, dass Web-Recherchen meist etwas treffsicherer und aktueller sind. An seine Grenzen stößt der KI-Modus dafür bei komplexeren Programmieraufgaben oder Projekten, bei denen der Denkaufwand manuell angepasst werden muss.

Trotzdem ist die Verwendung auch hier nicht unlimitiert, sondern von einem für den Nutzer unsichtbaren Algorithmus bzw. Verbrauchszähler beschränkt. Sind die Limits ausgeschöpft, fällt der KI-Modus auf ein kleineres KI-Modell zurück.

Zahlende Nutzer haben auch im KI-Modus der Google-Suche Zugriff auf Gemini 4 Argon.
Zahlende Nutzer haben auch im KI-Modus der Google-Suche Zugriff auf Gemini 4 Argon.
Die Nutzung der KI in dieser Umgebung zählt nicht zu den klassischen Gemini-Nutzungslimits.
Die Nutzung der KI in dieser Umgebung zählt nicht zu den klassischen Gemini-Nutzungslimits.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-10 > Tipp: Mehr Zugriff auf Gemini 4 Argon im KI-Modus der Google-Suche
Autor: Bernhard Rotter, 18.10.2026 (Update: 18.10.2026)