Coros Pace 4 Pro startet mit größerem Display, längerer Laufzeit und mehr Speicher

Nach mehreren Teasern hat Coros nun die Smartwatch Pace 4 Pro auf den Markt gebracht, die unter anderem mit Modellen von Garmin wie der Forerunner 570 konkurriert. Sie folgt auf die im November vergangenen Jahres veröffentlichte Pace 4. Das Pro-Modell ist größer und in vielen Bereichen umfangreicher ausgestattet, kostet allerdings auch mehr.
Die Coros Pace 4 Pro besitzt mit 1,47 Zoll das bislang größte Display des Herstellers und erreicht eine Spitzenhelligkeit von 3.500 Nits. Das LTPO-AMOLED-Panel löst mit 466 x 466 Pixeln auf und wird durch Saphirglas sowie eine Lünette aus einer Titanlegierung geschützt. Das größere Gehäuse ermöglicht einen stärkeren Akku, der bei aktivierten Systemen einschließlich GPS bis zu 60 Stunden ohne Always-on-Display und bis zu 45 Stunden mit dauerhaft eingeschaltetem Display durchhalten soll. Die Ladezeit hat Coros auf 1,5 Stunden reduziert.
Der interne Speicher ist von 4GB auf 32GB angewachsen. Durch die Neuerungen hat auch das Gewicht zugenommen: Mit Nylonarmband wiegt die Pace 4 Pro 43 Gramm, mit Silikonarmband sind es 51 Gramm. Abgesehen davon entspricht der Funktionsumfang weitgehend dem der Pace 4.
Zur Ausstattung gehört der neueste optische Herzfrequenzsensor des Herstellers mit einem mehrkanaligen PPG-Sensor für präzise Messungen. Für die Trainingsanalyse stehen sechs Werkzeuge zur Verfügung, darunter Trainingsbelastung, Pacing-Strategie, VO2 Max, Lauffitness, Workouts und Trainingspläne sowie ein Routenplaner. Die Wasserdichtigkeit liegt weiterhin bei 5 ATM.
Preis und Verfügbarkeit der Coros Pace 4 Pro
Die Pace 4 Pro kostet sowohl mit Silikon- als auch mit Nylonarmband 449 Euro. Das Zifferblatt ist in Schwarz und Weiß erhältlich, passende Armbänder in diesen Farben gibt es jedoch nur aus Silikon. Weitere Armbandvarianten stehen ebenfalls zur Auswahl, ein Khata-Nylonarmband soll in Kürze folgen. Die Smartwatch ist im offiziellen Onlineshop erhältlich, bei Amazon wird sie bislang nicht angeboten. Damit ist die Pro-Version teurer als das reguläre Modell.












