Notebookcheck Logo

Top-Smartwatch von Samsung offenbart im Test eine große Baustelle | Samsung Galaxy Watch9

Samsung Galaxy Watch9 im Test
ⓘ Notebookcheck (Marcus Herbrich)
Samsung Galaxy Watch9 im Test
In unserem Testbericht offenbart die neue Samsung-Smartwatch eine große Schwachstelle, nämlich den Akku. Auch mit der Galaxy Watch9 müssen Nutzer fast täglich für 1,5 Stunden an die Steckdose. Warum der Android-Alternative zur Apple Watch Series 12 ein moderner Silizium-Kohlenstoff-Akku fehlt, lesen Sie im Testfazit.

Die von getestete Samsung Galaxy Watch9 glänzt im Alltag mit einer wertigen Erscheinung, vielen Gesundheitsfeatures und einer klasse Performance sowie einen superhellen OLED-Screen. Allerdings sollte Letzterer nicht zu oft seine hohe Leuchtkraft und sehr gute Ablesbarkeit im Freien unter Beweis stellen, denn beim Thema Akku herrscht Stillstand in der Galaxie. 

Unser Test zur Galaxy Watch9 offenbart das Potential, dass die Energiezufuhr der Samsung-Smartwatch für Power-User zum täglichen Ärgernis wird. In unserem Alltagsszenario mit aktivem Always-On-Display und einem kurzen Workout samt GPS-Ortung sowie dem Schlaftracking inklusive Blutsauerstoffmessung entpuppt sich der Nachfolger der Galaxy Watch8 als Kurzläufer.

Samsung Galaxy Watch 9 offenbart im Test eine recht lange Ladezeit des kleinen Akkus

Wer sämtliche Gesundheitsfunktionen und die Annehmlichkeiten des OLED-Panels nutzt, kommt schnell an die Grenzen des Akkus. Wir verlieren in einen Zeitraum von 24 Stunden etwa 60 bis 70 Prozent. Wer im Alltag noch die zusätzliche eSIM-Funktion der LTE-Version benötigt oder Ausdaueraktivitäten mit aktiver Satellitenverbindung trackt, wird kaum über den Tag kommen. 

Leider die Verweildauer am Ladekabel im Alltag auch eher suboptimal. Eine komplett entladene Watch9 benötigt in unserem Test fast 1,5 Stunden, bis der Akku wieder voll ist. Wer seine Smartwatch zum Schlaftracking nutzt und eigentlich dauerhaft trägt wohl eine gefühlte Ewigkeit.

Wie es besser geht, zeigt die Smartwatch-Konkurrenz in Form der Xiaomi Watch 5. Der chinesische Hersteller verbaut einen Silizium-Kohlenstoff-Akku und damit eine viel höhere Energiedichte. Das Ergebnis ist ein fast schon gigantischer 900 mAh starker Akku, der die Kapazität der Galaxy Watch9 schlicht verdoppelt.

Für den Nachfolger der Watch9 (Preise starten ab etwa 400 Euro (u.a. bei Amazon.de) wünschen wir uns einen ähnlich großen Akku wie bei der Watch 5 von Xiaomi. Dies wäre im Alltag ein echter Game-Changer.

Quelle(n)

Testbericht zur Galaxy Watch9 

Google LogoAls bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Mail Logo
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-09 > Top-Smartwatch von Samsung offenbart im Test eine große Baustelle | Samsung Galaxy Watch9
Autor: Marcus Herbrich, 20.09.2026 (Update: 20.09.2026)