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Counter-Strike mit Gangstern: Tausende spielen diesen neuen Ego-Shooter für 6,50 Euro

Hooded Warfare 2 ist praktisch wie der Multiplayer-Modus von Call-of-Duty im Gangster-Gewand.
ⓘ Trapstar Games
Hooded Warfare 2 ist praktisch wie der Multiplayer-Modus von Call-of-Duty im Gangster-Gewand.
Hooded Warfare 2 ist ein klassischer Multiplayer-Shooter à la Counter-Strike und setzt auf Gangster statt Elite-Soldaten. Damit geht das Spiel in sozialen Medien gerade völlig viral.

Drive-bys statt gewöhnlicher Killstreaks: Dieser günstige Multiplayer-Shooter erinnert an ältere Call of Duty-Teile und sorgt gerade mit viralen Clips für Aufsehen.

Warum nicht einfach mal Gangster statt Elite-Soldaten? Das dachten sich wahrscheinlich die Entwickler von Trapstar Games, als ihnen die Idee zu Hood Warfare 2 kam: ein klassischer Ego-Shooter im Stil älterer Call of Duty-Spiele, in dem zwei rivalisierende Gangs um die Straßen Chicagos kämpfen. Der Multiplayer-Shooter ist am 8. Oktober für 6,15 Euro (mit 10 Prozent Launch-Rabatt aktuell für knapp 5,50 Euro) bei Steam erschienen und verzeichnete knapp eine Woche später bereits einen Peak von knapp 15.000 gleichzeitigen Spielern auf Steam (laut SteamDB).

Spielerisch bietet Hooded Wareware 2 einen klassischen Multyplayer-Shooter, der nebenbei so ziemlich jedes Gangster-Klischee bedient – von dröhnender Hip-Hop-Musik über derbe Sprüche bis zu Kill-Streak-Belohnungen in Form von Drive-bys. Damit macht das Spiel übrigens genau dasselbe wie sein Vorgänger, allerdings in Chicaco statt Detroit und mit schicker Unreal Engine 5-Grafik. Ein weiterer Unterschied: Der Vorgänger hatte nicht einmal ansatzweise so viel Aufmerksamkeit und kam laut SteamDB nie über die Marke von 70 gleichzeitigen Spielern hinaus.

Dieser Screenshot zeigt dem Modus Turf War, in dem Spieler Punkte verteidigen müssen.
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Dieser Screenshot zeigt dem Modus Turf War, in dem Spieler Punkte verteidigen müssen.

Einen Story-Modus gibt es in Hooded Warfare 2 nicht. Zur Auswahl stehen sechs Multiplayer-Modi: In Turf War geht es um Gebiete, Chaos ist ein Free-for-All-Gefecht und ein weiteres Modus mit vulgärem Namen ist klassisches Deathmatch. Dazu kommen Modi, in denen Beute geklaut, eine Bombe gelegt oder die Kette eines besiegten Gegners eingesammelt werden muss. Davon abgesehen funktioniert Hood Warfare 2 praktisch wie der Multiplayer von Call of Duty: Vor dem Match lässt sich die eigene Waffe mit Visieren, Griffen, Magazinen und weiteren Aufsätzen umbauen. Kills und Waffenherausforderungen schalten zusätzliche Skins und Ausrüstung frei. Echten Spielfortschritt gibt es aber nicht.

Dieses Video des bekannten Rainbow Six Siege-Spielers Bryan „Merc“ Wrzek auf X zeigt einen hitzigen Straßenkampf in Hooded Wareware 2 und hat über 17,5 Millionen Aufrufe erhalten:

Innerhalb einer Woche haben sich auf der Steam-Seite von Hooded Warefare 2 über 2.000 Bewertungen angesammelt. Der Durchschnitt ist mit 79 Prozent aber nur mäßig. Das liegt vor allem daran, dass das Spiel von Cheatern mit Aimbots geplagt wird. Spieler berichten auch von einem ungünstigen Spawn-System und frustrierend kurzen Kill-Times. Davon abgesehen soll das schnelle Gameplay aber viel Spaß machen. Lob gibt es nicht nur für den absurden Gangster-Humor, sondern auch für das geradlinige Gunplay, das bei vielen Call-of-Duty- und Counter-Strike-Fans nostalgische Stimmung aufkommen lässt.

Einen Eindruck vom Humor der Inszenierung gibt es im offiziellen Traler:

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Autor: Marius Müller, 15.10.2026 (Update: 15.10.2026)