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Das Gionee K3 Pro platziert den Fingerabdrucksensor im Kameramodul

Das Gionee K3 Pro fordert Nutzer aktiv dazu auf, das Kameramodul zu berühren. (Bild: Gionee)
Das Gionee K3 Pro fordert Nutzer aktiv dazu auf, das Kameramodul zu berühren. (Bild: Gionee)
Menschen werden seit über einem Jahrhundert darauf konditioniert, keine Kameraobjektive mit ihren Fingern zu berühren – die Abdrücke könnten schließlich die Bildqualität beeinträchtigen. Gionee fordert beim K3 Pro nun aber regelrecht dazu auf, denn der Fingerabdrucksensor wurde seltsamerweise ins Kameramodul integriert.
Hannes Brecher,

Smartphones vom chinesischen Hersteller Gionee kommen in der Regel nicht in Europa auf den Markt, das neueste Modell des Unternehmens ist aber trotzdem spannend, denn der Fingerabdrucksensor wurde in das Kameramodul integriert, und zwar an einer Stelle, an der er für Rechtshänder fast unmöglich zu erreichen ist, ohne beide Hände zu verwenden.

Abgesehen von dieser kuriosen Design-Entscheidung handelt es sich beim Gionee K3 Pro um ein recht günstiges Mittelklasse-Smartphone, das auf ein 6,53 Zoll großes 720p+-IPS-LCD und auf einen MediaTek Helio P60 setzt, dem je nach Modell 6 oder 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Flash-Speicher zur Seite gestellt werden. Eine 13 Megapixel Selfie-Kamera sitzt in einer Notch, die Rückseite ist mit einer 16 MP Hauptkamera und zwei weiteren Kameras bestückt, zu deren Technik sich das Unternehmen bislang nicht geäußert hat.


Das Gerät wird durch einen 4.000 mAh fassenden Akku mit Strom versorgt, geladen wird mit bis zu 10 Watt. Mit 9,7 Millimeter und 205 Gramm ist das Gerät relativ dick und schwer. Seltsam ist auch die Wahl des Betriebssystems: Google wird schon in wenigen Wochen Android 11 veröffentlichen, Gionee setzt beim K3 Pro aber dennoch auf das mittlerweile zwei Jahre alte Android 9 Pie, mit Updates sollte man besser nicht rechnen. 

Das Gionee K3 Pro ist in China ab 699 Yuan (ca. 85 Euro) zu haben, ein Launch in Europa ist im Hinblick auf die bisherige Vorgehensweise des Unternehmens eher unwahrscheinlich.

Quelle(n)

Gionee, via TechAndroids

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Autor: Hannes Brecher, 25.08.2020 (Update: 25.08.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.