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Das Surface Pro 2026 bleibt ein gutes Convertible, doch Microsoft verbaut nur den langsamsten Snapdragon X2 Elite

Microsoft Surface Pro OLED 2026
Microsoft Surface Pro OLED 2026
Microsoft aktualisiert das Surface Pro OLED nur behutsam und verbaut die aktualisierten Snapdragon-X2-Prozessoren von Qualcomm. Dabei kommt aber leider nur die kleinste Version mit einer langsamen GPU zum Einsatz, die sich leistungstechnisch kaum vom Snapdragon X2 Plus abhebt.

Microsoft hat das aktualisierte Surface Pro vorgestellt und wie erwartet kommen hier die neuen Snapdragon-X2-Prozessoren von Qualcomm zum Einsatz. Zumindest für Privatkunden, denn Geschäftskunden haben die Wahl zwischen Qualcomm und Intel Panther-Lake-Prozessoren (mit optionalem 5G). Dass Microsoft bei seiner Strategie bleibt, den Privatkunden die ARM-Modelle aufzuzwängen, ist unserer Meinung nach wie vor ein Fehler und ein künstlicher Versuch, die ARM-Modelle krampfhaft in den Markt zu drücken, anstatt die Kunden selbst entscheiden zu lassen.

Aber zurück zum Surface Pro, das wir gerade erst in der OLED-Variante getestet haben. Wie gewohnt kommt hier ein Snapdragon X2 Elite zum Einsatz, währen das IPS-Modell ausschließlich mit dem Snapdragon X2 Plus verfügbar ist. Hier kommen wir aber schon zu einem Knackpunkt, denn der Leistungsunterschied zwischen den beiden Varianten ist gering. Das liegt vor allem daran, dass Microsoft hier nur den schwächsten Snapdragon-X2-Elite-Chip verbaut, den Qualcomm anbietet. Der X2E-78-100 bietet insgesamt 12 CPU-Kerne (6 Kerne max. 4 GHz, 6 Kerne max. 3,4 GHz) und die CPU-Leistung ist daher insgesamt auch nur geringfügig höher als beim alten Surface Pro mit dem X1E-80-100. 

Die Grafikleistung ist ein etwas zweischneidiges Schwert, denn der X2E-78-100 verwendet die Adreno X2-85 mit einem geringeren Takt von 1,35 GHz (maximal wären 1,7 GHz möglich). Die Leistung ist immer noch besser als bei der alten Adreno X1-85, aber nur wenig schneller als beim X2P-64-100 mit der Adreno X2-45, die jedoch mit 1,7 GHz betrieben wird. Hier wäre also noch deutlich mehr möglich gewesen. Zumindest ist die Leistung ungefähr vergleichbar mit der Intel-Version, wo nur die Panther-Lake-Modelle mit der kleinen iGPU (4 Xe Kerne) zum Einsatz kommen.

Alles in allem ist das Surface Pro 2026 ein relativ kleines Upgrade, gleichzeitig ist natürlich aber der Preis gestiegen. Da Microsoft in diesem Segment aber nicht wirkliche Konkurrenz hat und aufgrund der aktuellen Preissteigerungen bei allen PCs gibt es kaum Alternativen, außer auf die alten Modelle zu setzen solange diese noch verfügbar sind. Alle weiteren Infos zum neuen Surface Pro OLED stehen in unserem Testbericht zur Verfügung.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > Das Surface Pro 2026 bleibt ein gutes Convertible, doch Microsoft verbaut nur den langsamsten Snapdragon X2 Elite
Autor: Andreas Osthoff,  9.07.2026 (Update:  9.07.2026)